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Kategorie: Musik und Popkultur (Seite 3 von 3)

Slam-Poetry: “I fell for you“

Love

I didn’t fall in love with you
It’s the feeling of loneliness that brought me to you
the feeling of getting heard and lost in your eyes
It’s the feeling of you being by my side that made me realize that I didn’t fall for you


The feeling of getting healed by simple words that made my heart feel alive again
the feeling of you looking at me like I’m from another universe seeing the sparkle of losing control right in front of me
It’s the feeling in disguise that made me realize that I didn’t fall for you

It’s the feeling of you in my head that keeps me awake at night trying not to think about what you said to make me feel right
You telling me everything will be alright even though I know deep down that I will only be okay with you by my side, but let me tell you this: I didn’t fall for you

It’s your words that are in my head, playing with my mind, keeping me on my brighter side even though I would want to hide from the feeling I have deep inside
It’s the darkness that keeps coming close to me because I would really want to promise me that I didn’t fall for the feelings I have inside of me

It’s your trust that you gave me in my darkest times, knowing everything that made me cry. It’s your arms that would make me feel like home but I know that if I would tell you so you would let me go down in my tears alone trying to run from the truth that‘s surrounding you

The time seems to stop when I keep looking at you me seeing myself with you in your eyes holding back the emotions you want to hide because we know deep down it’s the only way to prove that I didn’t fall in love with you

I can’t stop thinking about you
You are here, listening, understanding
and I still know that it’s nothing I can control
my feelings towards you are things I would never be able to explain, but I can promise you one thing: I didn’t fall in love with you

My heart beating faster everytime you cross my mind, making me aware of my feelings I have to hide
Wanting to lay on your chest, listening to your heartbeat telling you how much I miss you and trying not to get lost in my thoughts I have because of you

And let’s be honest I’m trying really hard to make you aware of my feelings I don’t have, but please just listen to me, don’t ever stop looking at me the way you do right now giving me all the warmth I tried to forget making me feel alright, making me feel loved even though we both know it’s not the way to go

it’s the feeling of butterflies in my stomach that you give me everytime you make one of your silly jokes trying to make me laugh, but you are unaware of what you really do because deep down the feelings towards you just get stronger everytime I talk to you

I would really want to promise you that I didn’t fall in love with you, but the way you make me feel doesn’t help me to forget you
I want to be with you, holding you close to me, telling you how much more you are than I will ever be able to say to you
I want the feeling of you close by my side, starring at your eyes realizing that all of this is the only thing that matters right at this time

So even though I don’t know how to tell you:
but I think I fell for you

Poem by Michele H. (12GD)

„Emotionen und therapeutische Kraft“: Die Vielfalt der Musik

Rap, Metal, Hip-Hop. Dies sind alles verschiedene Musikgenres – und es gibt noch viele, viele mehr. Beinahe alle Jugendlichen, aber auch Erwachsene lassen sich heutzutage in ihrem Alltag von Klängen und Rhythmen beschallen. Dabei hat jeder einen unterschiedlichen Geschmack bei der Wahl der verschiedenen Songs. Die Songproduktion ist in unserer Zeit dominiert von verschiedenen Tools wie Synthesizern oder Autotune. Vielleicht einfach, weil es „modern“ ist.

In unserer Welt sind wir allerdings nicht nur passiver Zuhörer, sondern selbst aktiver Produzent von Tönen und Klängen. Denn beispielsweise beim Sprechen erzeugen wir Schallwellen, die beim Gegenüber ankommen. Quasi als Musik in Form von Sprache – wenn man so will.

Produzenten von „richtiger“ Musik, von Liedern und Songs, sind viele von uns, da sie ein Musikinstrument spielen. Das Gegenteil vom Hören elektronisch-produzierter Musik also.

Der Fokus dieses Artikels soll primär auf dem Muszieren in einem Orchester liegen. Klingt vermutlich im ersten Moment für einige Leserinnen und Leser total langweilig. Man denkt dabei vielleicht an Blasmusik, vielleicht auch an Streichmusik. In der klassischen Blasmusik existiert nach Meinung vieler Laien nur Marschmusik, während Streicher oft in der Klassik unterwegs sind.

Aber so einfältig sind die meisten Musikvereine und deren Orchester nicht. Arrangements für Blas- und Streichorchester gibt es in allen verschiedenen Varianten: Arrangements von modernen Popsongs wie beispielsweise Perfect (Ed Sheeran) bis hin zu Hard-Rock-Versionen wie Crazy Train (Ozzy Osbourne).

Bei einer ausreichend großen Besetzung mit möglichst vielen, verschiedenen Instrumenten kann man annähernd jedes Arrangement spielen, denn es gibt diese natürlich (fast) immer in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, sodass selbst schon junge Musiker eine Version von „Pirates of the Caribbean“ oder „Harry Potter“, eher zwei anspruchsvollere Stücke, spielen können.

Als Musiker in einem Orchester ist man Teil eines großen Ganzen. Man knüpft dort Freundschaften, hat Spaß am gemeinsamen Musizieren und tut in seiner Freizeit etwas Sinnvolles. Denn das Spielen eines Instrumentes fördert zum Beispiel das Gefühl für Rhythmen und Klänge – gerade in einem Orchester ist man darauf angewiesen, auf die anderen zu hören und unter Umständen am eigenen Ton und Klang zu arbeiten, sodass man beim Zusammenspiel harmoniert.

Außerdem macht es unheimlich viel Freude zusammen an verschiedenen Stücken zu proben bis die beste Version daraus entsteht – vor allem, wenn man auf unterschiedliche Projekte oder auch Konzerte hin arbeitet. Dies gibt den Musikern ein Ziel, einen Anreiz für das Üben zuhause. Die meisten Orchester nehmen beispielsweise auch an Wettbewerben teil, um sich in der jeweiligen Stufe mit anderen zu messen und Rückmeldung zu erhalten.

Und auch die individuellen Künstler können sich verschiedenen Prüfungen unterziehen, die nicht nur praktisches, sondern auch theoretisches Wissen prüfen. Damit können Musiker ihre Fähigkeiten beweisen, was oft nötig ist, um einem Orchester beitreten zu dürfen. Solche Prüfungen oder Vorspiele sorgen dann für ganz besonderen Nervenkitzel unter den Musikanten und lässt diese mächtig stolz sein, wenn sie nach langem Proben und Üben ein gutes Ergebnis erzielen. Denn die Vorbereitung für eine solche „Bläser- bzw. Instrumentalprüfung“ startet meist circa ein halbes Jahr vorher, und optimaler Weise sollte man fast täglich über 30 Minuten üben, um letztendlich gut abzuschneiden. Natürlich hängt die investierte Zeit auch vom musikalischen Niveau und Talent des Musikers ab, wobei es beispielsweise im Bayerischen Blasmusikverband drei unterschiedliche Prüfungen gibt, die alle vorschriftsgemäß mit einem gewissen Alter abgelegt werden müssen.

Des Weiteren besitzt Musik aber auch eine Art therapeutische Kraft, denn sie hat auf jeden Menschen eine ganz besondere Wirkung, da Klänge mit Emotionen verknüpft sind. Dieses Thema ist allerdings bisher wenig erforscht, obwohl klar ist, dass Musik auf allen Ebenen des Gehirns wirkt und sogar bewiesenermaßen Schmerzen lindern kann, aber auch Freude unterstützt und fördert.

Vielleicht hören deshalb so viele Personen täglich Musik. Sie drückt unsere Gefühle aus, kann Trost spenden und sorgt auch dafür, dass wir uns in unseren glücklichen Phasen noch besser fühlen.

Text: Johanna S.

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