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Herzlich Willkommen bei „Friedo“

dem Online-Blog der Schülerzeitung der Beruflichen Oberschule Friedberg!

Schön, dass Sie uns gefunden haben.

Wir berichten für unsere Leserinnen und Leser hier über Neuigkeiten aus dem Schulleben, Interessantes aus dem Unterricht und schreiben über Dinge, die unsere Schülerinnen und Schüler wirklich bewegen.

Das Team der Schülerzeitung wünscht Ihnen viel Spaß beim Lesen der Beiträge!

Wie gehen unsere Lehrer mit Stress im Alltag um?

Während der Schulzeit werden viele Schüler mit Stress konfrontiert. Um mit diesem Stress umzugehen, machen einige Schüler Sport, verbringen Zeit mit Freunden und Familie, lesen, malen und vieles mehr. Nicht nur wir Schüler sind von diesem Stress betroffen, sondern ebenfalls auch unsere Lehrer. Aus diesem Grund haben wir sie befragt, wie sie denn mit Stress und Belastungen in ihrem Alltag umgehen.

Dazu haben wir unseren Lehrern folgende Fragen gestellt:

  1. Wie gehen sie mit Stress um?
  2. Was machen sie gegen den Stress?
  3. Wie stark betrifft der Stress ihr privates Leben? (Sie können mit „ja“ für „stark“ und „nein“ für „schwach“ diese Frage beantworten. Und wenn sie nicht wollen müssen sie nicht.)
  4. Wie stark belastet der Schulalltag sie?
  5. Was würden sie den Schülern als Rat geben, wie sie mit schulischem und privatem Stress umgehen sollten?

Unser Biologie und Chemie-Lehrer Herr Fischer antwortete auf die genannten Fragen wie folgt:

Zu 1: Ich versuche meinen Alltag möglichst vorausschauend zu planen, damit gar nicht erst Stress aufkommt. Das klappt natürlich nicht immer.

Zu 2: Wenn ich gestresst bin, dann hilft mir meistens Sport, Musik hören oder nach draußen gehen.

zu 3: Ich würde sagen mittelstark. Es gibt ja auch positiven Stress oder Freizeit-Stress. Aber gerade mit kleinem Kind ist der Alltag schon definitiv stressiger geworden als davor.

Zu 4: Ich versuche mich nicht zu sehr vom Stress belasten zu lassen. Aber gerade in den Prüfungsphasen, in denen man als Lehrer daheim viel korrigieren muss, kann es dann schon mal etwas belastend sein.

Zu 5: Ich würde allen Schülerinnen und Schülern raten, im Leben möglichst klare Prioritäten zu setzen. Manchmal kann man nicht alles gleichzeitig machen, und muss sich für eine Sache entscheiden. Das kann helfen, sich nicht so leicht stressen zu lassen.

Unser Deutsch- und Englisch-Lehrer Herr Fürst antwortete auf unsere Fragen wie folgt:

Zu 1: Am besten nicht aufkommen lassen.

Zu 2: Sport machen, Zeit mit meinen Kindern verbringen!

Zu 3: Zum Glück nicht sonderlich, dementsprechend bin ich da auch nicht davon belastet.

    Zu 5: Schulischer Stress lässt sich vermeiden, wenn man den Stellenwert von zum Beispiel Prüfungen realistisch einordnet und sich nicht so unter Druck setzt.

    Unser Mathe- und Physik-Lehrer Herr Hämmerle antwortete auf unsere Fragen so:

    Zu 1: Ich baue meinen Stress ab.

    Zu 2: Ich versuche es möglichst mit Sport auszugleichen.

    Zu 3: In meinem persönliches Leben ist Stress immer da.

    Zu 4: Ich kann meinen Stress noch ertragen.

    Zu 5: Ich würde den Schülerinnen und Schülern raten, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.

      An den Antworten erkennt man, dass nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer von Stress betroffen sind. Und das sie ebenfalls wie wir unterschiedliche Methoden haben, mit diesem Stress umzugehen.

      Interviews: Elena N.

      Mask Off: Ein Abend zwischen Mut, Chaos und echtem Gefühl – Ein Erfahrungsbericht von der „Open-Mind-Night 2026“.

      Das Licht geht aus. Für einen kurzen Moment ist es still. Dann setzt Applaus ein. Hinter der
      Bühne wird noch schnell etwas geflüstert, jemand sucht nach Moderationskarten, ein letzter
      Blick in den Spiegel. Und mittendrin dieses Kribbeln, das man nicht ganz los wird, egal wie
      oft man schon auf der Bühne stand.

      Am 12. Februar 2026 fand an unserer Schule die diesjährige „Open-Mind-Night“ statt. Ein
      Abend, an dem Schülerinnen und Schüler ihre Talente präsentieren konnten. Von Gesang
      über Tanz bis hin zu einem Film und Poetry Slam war alles dabei. Das Motto in diesem Jahr lautete „Mask off“. Es ging darum, das auszusprechen, was man sonst oft für sich behält. Gedanken, Gefühle und Seiten von sich selbst, die im Alltag eher verborgen bleiben.

      Dass hinter so einem Abend viel mehr steckt als nur die Auftritte, merkt man vor allem hinter
      den Kulissen. Schon seit Oktober des Vorjahres wurde geplant, diskutiert und organisiert. Vom Finden des Themas, das laut Organisationsteam eine der größten Herausforderungen ist, bis hin zur Verteilung der Aufgaben. Moderation, Technik, Ablauf, Verkauf in der Pause. Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte arbeiteten gemeinsam daran, aus einer Idee ein funktionierendes Event zu machen.

      Backstage zeigte sich dann eine andere Seite des Abends. Zwischen Technikchecks, schnellen Absprachen und kleinen Pannen entstand eine Atmosphäre, die gleichzeitig chaotisch und richtig gut war. Hier wurden Moderationskarten gesucht, dort musste spontan ein Outfitproblem gelöst werden. Gleichzeitig lief vieles erstaunlich strukturiert ab. Man hat
      gemerkt, wie viel Planung hinter allem steckt. Auch die Technik spielte eine große Rolle.
      Licht, Mikrofone und Timing mussten stimmen, damit auf der Bühne alles funktioniert.

      Auf der Bühne selbst verschwimmt davon vieles. Das Licht ist hell, das Publikum kaum zu
      erkennen. Was bleibt, ist die eigene Stimme und dieser eine Moment. Auch nach mehreren
      Auftritten verschwindet die Nervosität nicht wirklich. Sie gehört dazu. Kurz bevor es losgeht,
      wird selbst das Atmen bewusster und die Stimme fühlt sich am Anfang vielleicht noch etwas
      unsicher an. Doch sobald die ersten Worte gesprochen sind, verändert sich etwas. Man kommt rein, findet seinen Flow und plötzlich fühlt sich alles fließend und richtig an. Der eigene Text wirkt intensiver als je zuvor.

      Gerade die Poetry Slams haben den Abend besonders geprägt. Sie bewegten sich zwischen Humor und Ernst, zwischen Leichtigkeit und Tiefe. Manche brachten das Publikum zum Lachen, andere sorgten für Momente, in denen es ganz still wurde.

      Einer dieser Momente war der Slam von Justin Andersen, der sich auf humorvolle und
      gleichzeitig ehrliche Weise mit dem Motto des Abends auseinandersetzte:


      JUSTIN:
      „Ich stehe hier,
      und heute ist der Tag,
      an dem ich meine Maske abnehme.
      Also… die metaphorische.
      Die echte FFP2 hab ich schon im Bus verloren.
      Auf dem Sitz.
      Neben einem alten Kaugummi,
      der mehr erlebt hat als ich.

      ‚Maske off‘, sagen sie.
      Klingt mega dramatisch.
      So Held*innenfilm-mäßig.
      So: Ich reiße mir die Maske vom Gesicht und enthülle meine wahre Macht.
      Tja.
      Bei mir drunter:
      Pickel, Augenringe,
      und ein Gesichtsausdruck,
      der sagt:
      Ich wollte eigentlich nur kurz schlafen.

      Aber gut,
      wenn schon Maske off,
      dann bitte richtig:
      RUNTER damit,
      auf den Tisch,
      neben die Illusion,
      dass ich jemals einen Plan habe.
      Maske off,
      und plötzlich sieht jeder,
      dass ich eigentlich ein wandelnder Fehlermeldungsbildschirm bin.
      So innerlich ständig:
      404: Motivation not found.

      Und wisst ihr,
      eigentlich trage ich jeden Tag tausend Masken:
      Die „Ich bin immer gut gelaunt“-Maske,
      die „Ich bin super produktiv“-Maske,
      die „Ich weiß was ich hier mache“-Maske,
      … die rutscht am schnellsten.

      Aber heute sag‘ ich:
      Schluss damit!

      Heute gibt’s das ungeschminkte ich.
      Und ja,
      das ist manchmal etwas verstörend.
      So wie eine Katze,
      die versucht, einen Salto zu machen
      und dann merkt:
      Nein.
      Falsches Tier.
      Falsche Idee.
      Lass es einfach.

      ‚Maske off‘ heißt:
      Ich darf zugeben,
      dass ich manchmal in der Küche stehe
      und vergesse warum.
      Dass ich beim Telefonieren herumrenne,
      als würde ich Satelliten manuell ausrichten.
      Dass meine innere Ruhe
      ungefähr so stabil ist
      wie ein Kartenhaus im Orkan.

      Aber immerhin:
      Wenn die Maske fällt,
      kannst du wenigstens lachen.
      Über mich.
      Mit mir.
      Keine Ahnung.
      Hauptsache jemand lacht.
      Denn Humor ist die einzige Superkraft,
      die ich habe.
      Neben der Fähigkeit,
      immer genau dann zu stolpern,
      wenn jemand hinschaut.

      Also gut:
      ‚Maske off‘.
      Nehmt mich, wie ich bin.
      Unverkleidet, unperfekt,
      leicht chaotisch
      und zu 70 Prozent bestehend aus Kaffee.

      Und wenn ihr mein Gesicht seht und denkt:
      Oh je.
      Dann sage ich:
      Keine Sorge.
      Unter der Maske sah’s nicht besser aus.“

      Mein eigener Poetry Slam war ein Versuch, solche leisen Gefühle einzufangen. Es ging um
      Dankbarkeit, um Menschen, die Spuren hinterlassen, ohne es zu merken, und um dieses leicht nostalgische Gefühl für Momente, die noch gar nicht vorbei sind:

      MELEK:
      „Ich bin manchmal so nostalgisch.
      Nostalgisch über Momente, die noch gar nicht vorbei sind.

      Es gibt dieses Ziehen,
      wenn etwas sich dem Ende neigt,
      obwohl ich noch mittendrin bin.

      Wie eine Sommernacht,
      die endlich abkühlt und die Wolken langsam lila werden,
      aber keiner möchte, dass sie endet.

      Ich merke, wie manche Menschen wie Sonnenstrahlen in mein Leben fallen,
      nicht laut, nicht fordernd.
      Eher wie ein leichter Wind, der durch mein Zimmer weht,
      der Dinge bewegt, die ich vorher nicht gesehen habe.

      Sie sagen vielleicht gar nicht viel,
      vielleicht wissen sie nicht mal,
      wie sehr sie etwas in mir bewegen.

      Aber irgendwas bleibt hängen.
      Ein Satz, der meine Gedanken streift,
      Ein Lächeln, welches mir Kraft gibt,
      welches mir das Gefühl gibt, dass ich mehr kann,
      Ein Moment, der mir sagt, dass alles okay ist und dass ich wertvoll bin.

      Ich lache, ich staune,
      Ich nehme mir Dinge vor,
      Ich gehe ein Stück weiter,
      alles, weil sie da waren, ohne dass sie es merken.

      Ich weiß nicht, wie lange das noch geht.
      Ich weiß nicht, ob diese Spuren bleiben,
      wenn das Jahr endet, wenn die Wege auseinandergehen.

      Und trotzdem fühle ich sie jetzt,
      diese leisen Wirkungen, die warm durch mich ziehen,
      wie der letzte Sonnenstrahl,
      der sich durch die Blätter drängt,
      kurz bevor die Nacht alles verschluckt.

      Ich will festhalten, was ich fühle,
      doch ich weiß, dass manche Dinge
      nicht festgehalten werden müssen.

      Vielleicht reicht es, dass ich spüre,
      dass ich gesehen wurde,
      dass ich lachen durfte,
      dass ich inspiriert wurde,
      dass ich wachsen durfte,
      ohne dass ich es greifen muss.

      Und wenn ich später daran zurückdenke,
      werde ich die Wärme erinnern,
      das Ziehen, das Weite,
      die Sommernacht, die sich dem Ende neigt,
      obwohl ich wünschte, dass sie nicht enden muss.

      Und ich werde wissen, dass diese Momente nur mir gehören,
      dass ich sie getragen habe,
      still, leise und trotzdem unvergesslich.“


      Nach dem Auftritt bleibt nicht nur Erleichterung. Es ist eher ein Gefühl, das sich schwer
      beschreiben lässt. Irgendwo zwischen Euphorie und einem fast schon berauschenden Zustand. Die Knie fühlen sich vielleicht etwas weich an, während im Kopf noch alles nachklingt. Auf der Bühne selbst nimmt man das Publikum kaum wahr. Es ist hell, ruhig und jeder hört zu. Genau das macht diesen Moment so intensiv.

      Die „Open-Mind-Night 2026“ hat gezeigt, wie viel entstehen kann, wenn Menschen bereit sind, ihre Maske abzulegen. Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern ehrlich. Für einen kurzen Moment einfach das zu zeigen, was sonst oft verborgen bleibt.

      Vielleicht ist es genau das, was diesen Abend so besonders macht. Ein Raum, in dem man
      sich traut, gesehen zu werden

      Text: Melek A., Justin A.

      Schulprojekt: Stimmen gegen Rassismus

      Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus hat die 10. Klasse der FOS Friedberg ein spannendes Projekt durchgeführt – in Kooperation mit dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und mit Unterstützung der freien Medienpädagogin Miriam Artmann von der Medienstelle Augsburg. Beteiligt waren neben dem „Schule ohne Rassismus“-Team auch die beiden Lehrkräfte Berit Hoffmann und Leonhard Fürst.
      In kreativen Workshops sind Podcasts, Videos und Plakate entstanden, die sich mit den Themen Rassismus, Vielfalt und Zivilcourage auseinandersetzen.
      Die Ergebnisse möchten wir hier mit euch teilen. Schaut rein, hört zu und lasst euch zum Nachdenken anregen – für mehr Respekt, Offenheit und ein starkes Miteinander. ✊🌍

      Lehrer/in der Zukunft: Nicht nur Wissensvermittler

      Der Lehrer der Zukunft ist viel mehr als nur eine Person, die vorne in der Klasse steht und Unterricht macht. Er ist ein Begleiter, ein Unterstützer und manchmal sogar ein Motivator. Seine Aufgabe ist es nicht nur, Wissen zu vermitteln, sondern auch die Talente und Stärken der Schüler zu entdecken.

      In der Zukunft wird Technik im Unterricht eine große Rolle spielen. Lehrer arbeiten mit Tablets, Computern und modernen Lernprogrammen. Dadurch wird der Unterricht abwechslungsreicher und spannender. Jeder Schüler kann in seinem eigenen Tempo lernen und der Lehrer hilft dabei, den richtigen Weg zu finden.

      Doch nicht nur Technik ist wichtig. Der Lehrer der Zukunft ist freundlich, geduldig und verständnisvoll. Er hört den Schülern zu, nimmt ihre Probleme ernst und schafft eine Atmosphäre, in der sich jeder wohlfühlt. So wird Schule zu einem Ort, an dem Lernen Spaß macht.

      Außerdem entwickelt sich der Lehrer selbst immer weiter. Er lernt neue Methoden, probiert neue Ideen aus und passt sich an die Veränderungen der Welt an. Dadurch bleibt der Unterricht modern und interessant.

      Der Lehrer der Zukunft ist also nicht nur ein Wissensvermittler, sondern auch ein Vorbild. Er zeigt den Schülern, wie wichtig Lernen, Respekt und Zusammenarbeit sind. Mit seiner Hilfe können junge Menschen ihre Ziele erreichen und sich auf die Zukunft vorbereiten.

      Text: Anastasiya M.

      Umweltschule: Die FOSBOS Friedberg geht Müll sammeln

      Am Freitag, den 27. März 2026, haben wir von der Beruflichen Oberschule Friedberg an der Aktion „Saubere Stadt“ teilgenommen. Insgesamt waren elf Klassen dabei und haben gemeinsam ein Zeichen für Umweltschutz gesetzt.

      Zwischen der ersten und sechsten Stunde sind wir klassenweise in unsere zugeteilten Gebiete gegangen und haben Müll gesammelt. Ausgestattet mit Müllsäcken, die von der Stadt gestellt und von Organisatorin Frau Hubl verteilt wurden, haben wir Straßenränder, Grünflächen und Gehwege sauber gemacht. Jede Klasse war etwa 45 bis 90 Minuten unterwegs.

      Dabei wurde schnell klar, wie viel Müll sich im Alltag ansammelt. Vor allem Verpackungen, Plastik und Zigarettenreste lagen überall herum. Die Aktion hat also nicht nur dafür gesorgt, dass es sauberer wurde, sondern auch gezeigt, wie groß das Problem eigentlich ist.

      Denn Müll entsteht nicht erst draußen, sondern schon beim Konsum. Wer bewusster einkauft und nur das kauft, was wirklich gebraucht wird, produziert automatisch weniger Abfall. Genau darauf hat die Aktion aufmerksam gemacht. Es ging nicht nur ums Aufräumen, sondern auch darum, das eigene Verhalten zu hinterfragen.

      Neben dem Umweltaspekt war die Aktion natürlich auch eine willkommene Abwechslung zum normalen Unterricht im Klassenzimmer. Für einen kleinen Snack danach war auch gesorgt, Frau Hubl hat Brezen und Apfelschorle verteilt.

      Die Teilnahme war freiwillig, trotzdem haben viele Klassen mitgemacht. Das Team
      der Umweltbeauftragten bedankt sich hiermit bei allen Klassen die mitgewirkt haben. Danke an die 11GA, 12TC, 12WD, 12WE, 12GB, 12SC, 12SD, 13G, 13SA, 13SB, B13 und an alle Lehrkräfte, die ihren Unterricht dafür geopfert haben! Selbstverständlich gilt unser Dank auch Frau Hubl, ohne die die ganze Aktion nicht möglich gewesen wäre, und natürlich auch dem Hausmeister Richard Lindermeir, der wie immer tatkräftig unterstützt hat!

      Text: Julia M.

      Auerhaus: alles nur Theater?

      „Our house, in the middle of our street“: So begann nicht nur der bekannte Song von Madness, sondern auch das Theaterstück „Auerhaus“, aufgeführt von der Theatergruppe der FOS Friedberg. Am 25. und 26. März diesen Jahres brachte die Gruppe um Frau Seemiller und Frau Wöhrl das Stück auf die Bühne und nahm das Publikum mit in die Lebenswelt einer ungewöhnlichen WG.

      Im Zentrum standen Themen, die kaum unterschiedlicher hätten sein können: Freundschaft und Suizid. Eine Freundesgruppe zieht gemeinsam in ein Haus, um ihren selbstmordgefährdeten Freund Frieder zu unterstützen. Ihr Ziel war klar: Sie wollten ihm helfen. Doch der Alltag stellte sie vor Herausforderungen, die sie an ihre Grenzen gebracht haben. Die Handlung wirkte auf den ersten Blick ruhig, entwickelte aber schnell eine emotionale Spannung.

      Es ging um Freundschaft, Verantwortung und die Frage, wie viel ein Mensch für einen anderen tragen kann. Es wurde deutlich, dass jede Figur mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen hatte und niemand fehlerfrei gehandelt hat. Genau das machte die Geschichte so greifbar.



      Obwohl es sich bei den Schauspielern um Anfänger handelte, konnten sie das gesamte Publikum in ihren Bann ziehen. Die Darsteller wirkten alle authentisch und brachten die unterschiedlichen Charaktere zur Geltung. Viele der Szenen bleiben auch nach dem Stück im Gedächtnis, vor allem die, in denen stille Momente mehr gesagt haben als große Worte.

      Hinter der Aufführung steckte für alle Beteiligten viel Arbeit: Nicht nur mussten die Schauspieler ihren Text, Körpersprache und Mimik lernen, auch das Bühnenumbau-Team, die Künstler und die Techniker kamen nach monatelangen Proben an ihre Grenzen. Doch der Einsatz hat sich ausgezahlt und war für das gesamte Publikum erkennbar, denn die zahlreichen Gespräche am Ende zeigten, dass die Zuschauer begeistert von den talentierten Mitgliedern der Theater Gruppe waren.

      „Auerhaus“ war kein leichtes Stück. Es behandelte mehrere sensible Themen, schaffte es aber mit jeden einzelnen davon respektvoll und nachvollziehbar umzugehen. Die Theatergruppe der FOS Friedberg schaffte es, die Geschichte ehrlich und authentisch zu erzählen und das Publikum zum Nachdenken zu bringen. Die Aufführung richtete sich insbesondere an jene, die sich für tiefere Themen interessierten, auch ohne ein klischeehaftes „Happy End“ leben können, und bereit waren sich auf eine emotionale, tiefgründige Geschichte einzulassen. Insgesamt war es eine gelungene Inszenierung, welche gezeigt hat, wie viel durch Zusammenarbeit zwischen Schülern und engagierten Lehrkräften möglich ist.

      Text: Julia M.

      Sollte das Fachreferat abgeschafft werden?

      Zunächst: Was ist das Fachreferat? Das Fachreferat ist ein Leistungsnachweis in Form eines etwa zwanzig Minuten dauernden Referats, das von den 12.-Klässlern an der Fachoberschule in Bayern gehalten wird.

      Der Ablauf sieht wie folgt aus: Die Schüler suchen sich nach den Winterferien ein Fach aus, in dem sie ihr Fachreferat halten möchten. Jedes Fach stellt – entsprechend der Anzahl an Schulstunden – eine bestimmte Anzahl an Rahmenthemen bereit, also grobe Überbegriffe für das spätere Feinthema oder dessen Kategorie. Die Schüler wählen anschließend selbst einen Termin für das Halten des Referats aus. Vier Schulwochen vor diesem Termin gibt der Lehrer dem Schüler das Feinthema bekannt – das endgültige Thema für das Fachreferat. Viele Schüler entscheiden sich für einen Termin nach den Faschingsferien, da die Ferienwoche nicht zur Vorbereitungszeit zählt. Eine Woche vor dem Referatstermin wird das Handout dem Lehrer zugeschickt.

      Was die Gewichtung angeht: Das Referat zählt als einzelne Note im Abitur und macht höchstens 15 von 600 Punkten aus. Das Halten und Vorbereiten findet mitten in der Klausurenphase statt und ist sehr aufwendig. Mittlerweile hat jeder Schüler sein Referat abgeschlossen. Offen bleibt schlussendlich dennoch die Frage: Soll das Fachreferat aufgrund des enormen Aufwands und des ungünstigen Timings abgeschafft werden?

      Das Fachreferat bietet einen Einblick in die Arbeitswelt – man bekommt eine Aufgabe, die man bis zu einem bestimmten Termin erledigen muss. Aus diesem Grund ist es schwer festzulegen, ob es sinnvoll ist, das Fachreferat abzuschaffen. Es prüft viele Fähigkeiten eines Schülers, fordert jedoch zum Teil sehr heraus, da es inmitten der Klausurenphase gehalten wird. Vor allem, da das Schuljahr 2025/2026 für die künftigen Abiturienten kürzer als üblich ausfällt, ist die Vorbereitung umso stressiger. Aber: In der Arbeitswelt muss man sich ja auch auf ungewöhnliche Fristen einstellen, oder nicht?

      In die Bewertung fließen Faktoren wie Vortrag, Inhalt und Gestaltung des finalen Referats ein. Die einzelnen Fächer haben einen eigenen Bewertungsbogen, anhand dessen die Lehrkräfte schließlich die Note festlegen. Die Fächer Mathe und Physik sind beispielsweise in der Bewertung identisch, da sie sich denselben Erwartungshorizont teilen. Geachtet wird nicht nur auf sachliche Richtigkeit sowie Argumentation, sondern auch auf den Einstieg, den Schluss und den Umgang mit Medien. Außerdem gibt es sogar einen Bewertungspunkt zur Reflexion und Diskussion, wobei die Kompetenz im Beantworten von Fragen geprüft wird. Dabei stellen entweder Schüler und/oder die Lehrkraft Fragen zum Referat, um einerseits auszuschließen, dass es einfach von KI erstellt wurde oder dass es sich um ein Plagiat handelt – grundsätzlich also, um zu überprüfen, ob sich der Schüler wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Somit lässt sich sagen, dass wichtige Kompetenzen gefordert werden, wie beispielsweise Souveränität, Strukturierungsfähigkeit sowie eigenständige Auseinandersetzung.

      Was meine eigene Erfahrung betrifft: Ich wählte das Rahmenthema „Anwendungen physikalischer Zusammenhänge“ im Fach Physik und erhielt schließlich das Feinthema „Dämpfung mechanischer Schwingungen“. Hierbei sieht man, dass das Rahmenthema wirklich nur im geringsten Maße auf eines der vielen möglichen Themen hinweist und sich die Schüler zuvor gut überlegen müssen, ob sie fast „blind“ in das Fachreferat gehen möchten – so wie ich es getan habe. Für mich persönlich spielt Interesse eine sehr große Rolle. Also entschied ich mich für die Herausforderung, Physik als Fach und dieses Thema zu wählen, anstatt etwas eher Biografisches zu nehmen, da mir dies als spannende Herausforderung vorkam, die ich unbedingt mit Interesse angehen wollte – für mich war das eine bewusste Entscheidung. Wenn ich schon so viel für maximal 15 von 600 Punkten meines Abiturs leisten muss, dann möchte ich das mit möglichst viel Entusiasmus tun, anstatt ein einfaches Thema zu wählen, bei dem man „nur“ Informationen zusammenträgt und vorträgt. Für mich wäre das zu monoton gewesen, weshalb ich mich für ein Thema und Fach entschieden habe, bei dem ich mir selbst etwas beibringen musste. Das war im Nachhinein kein Fehler – auch wenn ich das zu Beginn vor lauter Verzweiflung anders gesehen habe.

      Für die zukünftigen 12.-Klässler, die eventuell noch das Fachreferat halten müssen: Essenziell ist es, sich ein Thema auszusuchen, für das man sich zumindest ansatzweise interessieren kann, um die Vorbereitung deutlich einfacher und interessanter zu gestalten.

      Zurück zur Frage, ob das Fachreferat abgeschafft werden sollte: Ob man dieses wirklich abschaffen sollte, lässt sich meiner Meinung nach nicht eindeutig entscheiden. Das Fachreferat bietet eine Möglichkeit, sich selbst zu herauszufordern, da man sich hier weitgehend ohne Lehrervorgaben vorbereitet – wobei dies auch je nach Lehrkraft variieren kann. Ja, das Fachreferat kann stressig sein, vor allem in der Klausurenphase. Genau deswegen ist es wichtig, für sich einen passenden Termin zu wählen, um den Zeitdruck in der Vorbereitung zu reduzieren. Zeitmanagement ist also ebenfalls eine Fähigkeit, die hier gelernt werden kann.

      Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Fachreferat aufgrund seiner Anforderungen wichtige Fähigkeiten für die spätere Karriere fördert. Es sollte vielmehr als Chance statt als verpflichtende Arbeit gesehen werden. Daher könnte ein alternativer Lösungsansatz darin bestehen, das Fachreferat freiwillig zu gestalten und es im Vorfeld von den Lehrern als attraktive Möglichkeit zu bewerben. Somit könnte mehr Zeit für den regulären Unterricht gewonnen werden, da einige Schüler diese Möglichkeit vermutlich nicht nutzen würden, und gleichzeitig könnte das Zeitfenster für das Halten der Referate flexibler gestaltet werden. Außerdem würde das Referat dann nicht mehr in das Abitur einfließen, sondern als eigenständige Leistung im Zeugnis hervorgehoben werden.

      Ob dieser Lösungsansatz umsetzbar ist, liegt letztlich bei den Lehrkräften und beim Kultusministerium – er könnte jedoch vielen Schülern einen Teil des Stresses im Abijahr nehmen.

      Text: Victoria H.

      Wusstet ihr eigentlich, dass…

      … unser Mathe-, Sport- und Bilologielehrer Herr Zink…

      … sich selbst als zuverlässig, gut gelaunt und freundlich beschreibt,

      … meistens gut in Mathe war, in der 10. Klasse aber auch mal ne 5 hatte,

      … früher gern Basketball gespielt hat, es inzwischen aber nur noch einmal wöchentlich ins Gym schafft,

      … wenn er kein Lehrer geworden wäre, vermutlich „irgendwas Biotechnisches oder Biomedizinisches“ geworden wäre,

      … wenn er ein Tier wäre, ein „Adler, der alles von oben überblickt“, weil er mal gehört hat, das sei eine gute Antwort auf diese Frage in einem Bewerbungsgespräch,

      … sehr viele Fragen von Schülerinnen und Schülern nicht mehr hören kann, am meisten „Was machen wir heute in Sport?“, „Was kommt in der Schulaufgabe oder Kurzarbeit dran?“ und „Können Sie mal kurz herkommen?“

      … nicht denkt, dass Mathematiker faul sind – „die machen halt das Pareto-Prinzip“,

      … sich in seiner Freizeit hauptsächlich um sein Kind kümmert, zusammen mit seiner Partnerin kocht und Spieleabende mit Games wie „Nobody’s perfect“ verbringt,

      … sehr verschiedene Musik hört, hauptsächlich aber Mainstream,

      … wenn er ein alkoholisches Getränk wäre, am ehesten ein Tequila, aber „nur wegen der Orangenscheibe“,

      … Stochastik lieber als Analysis mag, weil das nicht so realitätsfern ist,

      … und seinen Schülerinnen und Schülern raten würde, immer geduldig mit sich selbst zu sein?

      Interview/Foto: Julia M.

      Deepfakes – eine Gefahr für die Demokratie in Deutschland?

      Die Schülerzeitung veröffentlicht hier ein (verkürztes) Handout von Anna Betz zum Thema Deepfakes. Das dazugehörige Fachreferat hielt die Schülerin im Politik-Kurs von Frau Holzmann.

      A Zentrale Termini und (Funktionszusammenhänge) von Deepfakes

      1. Definition von Deepfakes

      Deepfakes sind mit generativer KI generierte oder manipulierte Medieninhalte. Dabei kann es sich um gefälschte Bilder, Videos, Texte oder Audioinhalte handeln. Diese wirken oft sehr realistisch und lassen sich kaum von echten Medieninhalten unterscheiden.

      2. Funktionsweise von Deepfakes

      2.1. Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen

      Deepfakes werden von Künstlicher Intelligenz (KI), genauer gesagt von generativer KI, erstellt. Ein Teil davon ist maschinelles Lernen, dabei handelt es sich um Algorithmen (festgelegte Abfolge von Anweisungen, um eine Aufgabe auszuführen), welche von Trainingsdaten „lernen“ können.

      2.2. Deep Learning

      Deep Learning ist ein Teilbereich des maschinellen Lernens. Es imitiert das menschliche Gehirn durch künstliche neuronale Netzwerke (KNN). Diese bestehen aus verschiedenen Schichten von „Neuronen“. Der Begriff Deep Learning bezeichnet KNN mit mindestens vier Schichten, je mehr Schichten, desto lernfähiger ist das KNN.

      2.3. Generative Adversarial Network (GAN)

      Ein wesentliches Deep Learning-Modell ist das Generative Adversarial Network (GAN). Dabei handelt es sich um ein KNN, das z. B. darauf trainiert wird realistische Daten wie Deepfakes zu erstellen. GANs bestehen aus zwei Deep Learning Netzwerken. Einem Generator, welcher neue Datenpunkte erstellt, und einem Diskriminator, der bewertet, ob ein Datenpunkt echt oder gefälscht ist. Die beiden Netzwerke arbeiten gegeneinander und verbessern sich dadurch ständig gegenseitig. Durch den großen Fortschritt der generativen KI in den letzten Jahren ist es inzwischen sogar Laien möglich, realistische Deepfakes zu erstellen.

      3. Erkennung von Deepfakes

      Generell sind zur Erkennung von Deepfakes eine kritische Haltung und das Überprüfen von Quellen notwendig. Des Weiteren liefern verschiedene Merkmale wie sichtbare Übergänge, begrenzte Mimik und unstimmige Beleuchtung sowie scharfe Konturen, die verwaschen sind, Hinweise darauf, dass es sich bei einem Bild oder Video um ein Deepfake handelt. Bei Audios kann ein metallischer Sound, falsche Aussprache oder eine falsche Sprechweise darauf hindeuten, dass es von einer generativen KI erstellt wurde.

      B Inwiefern werden Deepfakes eingesetzt, um politische extremistische Inhalte zu verbreiten?

      1. Definition von politischem Extremismus

      Bei politischem Extremismus handelt es sich um Bestrebungen, welche den demokratischen Verfassungsstaat sowie dessen fundamentalen Werte, Regeln und Normen ablehnen. Besonders richtet sich dies gegen die Idee der Menschenrechte. Das grundlegende Ziel ist es, die freiheitliche demokratische Grundordnung abzuschaffen und durch eine eigene Ordnung zu ersetzen.

      2. Verbreitung von politischen extremistischen Inhalten in den USA

      Deepfakes werden dort hauptsächlich im Wahlkampf verwendet. Unter anderem, um Wähler zu manipulieren oder vom Wählen abzuhalten und um Politiker zu diskreditieren.

      3. Verbreitung von politischen extremistischen Inhalten durch extremistische Gruppen

      Ein Beispiel dafür ist der „Islamische Staat“ (IS). Dieser nutzt Deepfakes, um neue Mitglieder zu rekrutieren, ein Gemeinschaftsgefühl unter den Mitgliedern zu schaffen und um extremistische Inhalte zu verbreiten.

      4. Fazit

      Deepfakes werden in verschiedenen Ländern, ähnlich wie in den USA, eingesetzt, um politische Gegner zu diskreditieren und um Wahlkampf zu betreiben. Aber auch extremistische Gruppen haben ihr Potential erkannt und nutzen Deepfakes zunehmend.

      5. Rechtliche Regelungen

      National gibt es in Deutschland keine speziellen rechtlichen Regelungen für Deepfakes. Allerdings regelt der Digital Services Act (DSA), wie große Plattformen hinsichtlich KI reguliert werden. Außerdem gilt für Deepfakes ab Mitte 2026, wenn der AI Act in Kraft tritt, eine Kennzeichnungspflicht.

      Diskussionsfrage: Inwiefern stellen Deepfakes eine Gefahr für die Demokratie (in Deutschland) dar?

      1. Deepfakes könnten in Deutschland, ähnlich wie in den USA zur Wahlmanipulation missbraucht werden. Bisher werden Deepfakes im deutschen Wahlkampf eher zögerlich eingesetzt, allerdings spielen sie weltweit eine immer wichtigere Rolle.

      2. Deepfakes führen dazu, dass das Interesse an der Wahrheit sinkt. Kritiker befürchten, dass Deepfakes zu einem sinkenden Vertrauen in die Medien führen könnten.

      Text: Anna B.

      Männer und Frauen sind gleichberechtigt – Anspruch, aber auch Realität?

      Die Schülerzeitung veröffentlicht hier ein Handout von Lucia Warnberger zum Thema Gleichberechtigung. Das dazugehörige Fachreferat hielt die Schülerin im Politik-Kurs von Frau Holzmann.

      Im Folgenden wird die Gleichberechtigung der Frauen und Männer in der Medizin während des Studiums und des Praktizierens aus rechtlicher Sicht und der gelebten Praxis analysiert. Hierfür wird über die Länder Deutschland, USA und Afghanistan berichtet.

      Deutschland

      Rechtliche Grundlage

      Art. 3 Abs. 2 GG: Männer und Frauen sind gleichberechtigt

      AEMR, Art. 26: Jeder hat das Recht auf Bildung

      Realität im Medizinstudium

      2024 sind 64,9% der Studierenden weiblich (Humanmedizin)

      Erfahrungsberichte aus eigenen Interviews bestätigen das Verhältnis in der Zahnmedizin

      Realität im ärztlichen Beruf

      2019 sind 47,7% der aktiven Ärzteschaft weiblich

      Nur 14% der Klinikdirektoren sind weiblich

      Hausärztinnen verdienen 28% weniger als ihre männliche Kollegen

      Erfahrung einer jungen befragten Zahnärztin: Patienten bevorzugen teilweise männlichen Behandler

      USA

      Rechtliche Grundlage

      Es existieren nur Antidiskriminierungsgrundlagen durch den 14. (Herkunft und ethnische Zugehörigkeit) und 19. (Wahlrecht) Verfassungszusatz.

      Ausstehend Equal Rights Amendment, welches 1923 im Kongress eingereicht wurde und bis heute nicht ratifiziert ist.

      Realität im Medizinstudium

      2019 ist das erste Jahr in dem mehr weibliche Medizinstudentinnen studieren

      2023/24 sind 54,6% der Studierenden weiblich (Humanmedizin)

      Geschlechtsspezifische Belästigung ist häufig

      Realität im ärztlichen Beruf

      Die Lohndifferenz zwischen den Frauen und Männer bessert sich zwar, ist jedoch noch nicht auf demselben Niveau

      2022 beträgt diese 26% weniger Einkommen bei Frauen

      Lohnniveau gleicht sich auch bei den Dozenten langsam an

      Afghanistan

      Rechtliche Grundlage

      Rechtlosigkeit von Frauen

      Realität im Medizinstudium

      Ausschluss von Frauen am Medizinstudium

      Ausbildungen im medizinischen Bereich sind ebenfalls verboten

      Realität im ärztlichen Beruf

      Da Frauen in Afghanistan gesetzlich nur von Frauen behandelt werden dürfen, führt das Ausbildungsverbot dazu, dass die medizinische Versorgung für Frauen im Land vor dem Aus steht.

      Rechtlosigkeit von Frauen

      • Realität im Medizinstudium
      • Ausschluss von Frauen am Medizinstudium
      • Ausbildungen im medizinischen Bereich sind ebenfalls verboten
      • Realität im ärztlichen Beruf

      Da Frauen in Afghanistan gesetzlich nur von Frauen behandelt werden dürfen, führt das Ausbildungsverbot dazu, dass die medizinische Versorgung für Frauen im Land vor dem Aus steht.

      Erste These:

      Das staatliche Eingreifen Deutschlands im medizinischen Bereich durch Quoten nach Geschlecht ist überflüssig.

      Pro:

      • Qualifikationen entscheidend
      • Frauen in der Mehrheit

      Contra:

      • Führungspositionen überwiegend Männer
      • Gemischtes Team positive Auswirkungen

      Zweite These: Die rechtliche Gleichstellung von Mann und Frau in Deutschland hat zur Folge, dass Frauen dieselben Berufschancen haben wie Männer.

      Pro:

      • Art.3 GG
      • Rechtlich denselben Zugang

      Contra:

      • Mehr Männer in Führungspositionen
      • Männer geben ihren Posten an Männer ab

      Text: Lucia W.