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„Wattpad“: Mit virtueller Schreibfeder und Tinte

„After Passion“, „The Kissing Booth“, „Chasing Red“ – die ersten beiden Buchtitel sind nicht nur als Filme erschienen und sind damit erfolgreich, sondern haben auch eine stabile Fangemeinde, die sich über den Erdball erstreckt. Dabei liegen dahinter ganz andere Wege als bei den Autoren, die mit ihren Ideen von den Notizheften ins Bücherregal gesprungen sind und zum Schluss auf die Leinwand; Stephen King, J. K. Rowling, Stephenie Meyer, J. R. R. Tolkien, Nicholas Sparks, Jeff Kinney, Mary Shelley, um hier ein paar traditionelle Beispiele zu nennen. Doch welche Rolle spielte hierbei die Online-Plattform „Wattpad“?

Wattpad als virtuelle Bibliothek

Wattpad wird als virtuelle Bibliothek bezeichnet, in der sowohl Leser als auch Schreiber ihre eigenen Ideen veröffentlichen können. Neben den Bewertungen, den Kommentaren und der Covergestaltung ähnelt es tatsächlich einer Buchveröffentlichung (von Verlagsvertrag, Marketing und Abrechnungen mal abgesehen). Die Kapitel sind kurz, die Prämissen teils ausgereift, teils bruchstückhaft und die Fantasie grenzenlos.

Was in den Köpfen von vielen abgeht, wird zu „Papier“ gebracht. Und das kann im schlimmsten Fall für den Autoren einen Shitstorm zur Folge haben, gerade, wenn es um noch subjektivere Dinge geht, wie etwa Fanfictions oder Gedichte. Ich selbst habe schon bemerkt, dass Wattpad deswegen oft von sogenannten Literaturexperten belächelt wird. Um das zu illustrieren: wiederholende Phrasen, „Low Budget“-Cover und Vierzehnjährige, die über fiktive Erfahrungen mit ihren Lieblings-Bands schreiben.

Die Meinungen spalten sich hierbei, genauso wie die Erfolgsgeschichten hinter den virtuellen Büchern für Aufruhr sorgen. Wenn Geschichten besonders viele Leser und Fans finden, werden sie unter Umständen zu internationalen Bestsellern, können als Printausgaben gelesen und schließlich auf der Kinoleinwand gesehen werden. Was aus Langeweile begann, wurde zum Millionenbusiness im „Online-Rampenlicht“. Das passierte etwa Anna Todd mit „After Passion“ und bescherte ihr seit 2014 eine loyale Fangemeinde.

Kreativität außerhalb von Klischees

Für Menschen, die ihre Kreativität außerhalb der Klischees spielen lassen wollen, bietet Wattpad eine gute Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen und Feedback zu bekommen – was sehr wichtig ist, wenn man das Schreiben wirklich ernst nimmt.

Um die Informationen in mein subjektives Fazit zu packen, wage ich zu behaupten, dass Wattpad genauso vielseitig ist, wie seine Nutzer. Niemand wird gezwungen, bestimmte Geschichten zu lesen, und wenn man es tut, ist Hate und Spott unangemessen und auch nicht lustig. Hinter den Geschichten kann monatelange Arbeit stecken – Wattpad dient als Sprungbrett für diejenigen, die ganz tief in die Welt der Literatur eintauchen möchten. Und wenn es schon kein Papier verschwendet, warum sollte diese Art von Ideenaustausch „gestoppt“ werden?

Text: Vanessa S.

„Klub 27“ – Verstorbene Stars und vergoldete Erinnerungen

Am 23.11.2020 wurde Miley Cyrus 28 Jahre alt. Das Jahr zuvor war sie nüchtern, hat versucht, ihre Gesundheit und ihre Exzesse in Griff zu bekommen.

Sollte in einem jüngst erschienen Interview ihr verrutschtes Image etwa gerade gerückt werden? Unwahrscheinlich, weil es der Sängerin definitiv um etwas anderes geht.

Gegenüber Apple Music sagte sie, dass ihr 27. Lebensjahr das Jahr war, indem sie sich „schützen“ musste. Mit 27 wären so viele Symbole und Idole verloren gegangen, und dass sie nicht zum berüchtigten Club der 27 gehören wollte. Verständlich, schließlich ist Miley auch ein Symbol, das jahrelang Schlagzeilen schrieb.  

Mit Symbolen spricht Miley hier auf die Menschen an, die mit 27 Jahren gestorben sind. Ihre Einflüsse sind heute noch spürbar, weil wir beispielsweise von Kurt Cobain sowie Amy Winehouse noch viele Lieder im Radio hören können. Kurt Cobain starb an einer Überdosis Heroin und einem anschließenden Kopfschuss, während Amy Winehouse mit einer Alkoholvergiftung mit 4,6 Promille tot aufgefunden wurde. Den „Anfang“ machte Brian Jones, Mitbegründer der Rolling Stones.

Damit schafft Miley, nicht durch gesellschaftlichen Druck wieder „in die richtige Richtung zu fahren“, sondern durch sich selbst. An dieser Stelle zeigt sie eine gute Vorbildfunktion, weil Eigenverantwortung in der heutigen Zeit enorm wichtig ist.

Nach Jahren von negativen Schlagzeilen und „Backlash“ wollte Miley also nicht zu diesem elitären Club dazugehören. Der Tod von weiteren genialen Musikern innerhalb unserer gegenwärtigen Zeit wäre tragisch. Miley nahm also ihr Leben in die Hand und veränderte es, um die Liste nicht noch länger zu machen.

Text: Vanessa S.

Cosplay – Hobby, Lifestyle, Kultur

Wenn man auf viel auf Social Media unterwegs ist, ist man ihnen sicher schon das ein oder andere Mal begegnet: Menschen, die sich verkleiden und in eine Rolle schlüpfen. Damit sind nicht die Leute gemeint, die sich einmal im Jahr auf Karnevalsumzügen oder Halloweenparties tummeln – die sogenannten „Cosplayer“ werfen sich das ganze Jahr über in Schale, einige sogar beruflich.

Die Cosplay-Community ist über die letzten Jahre stark gewachsen. Das Wort kommt aus dem Englischen. „Costume“ und „play“ wurden zu Cosplay. Wie der Name schon andeutet, geht es dabei nicht ausschließlich um die Kostüme, das Aussehen wie der Charakter, den man darstellt; Cosplayer versuchen, auch ihr Verhalten und ihre Körpersprache der jeweiligen Figur anzupassen. Gerade auf sogenannten „Cosplay-Conventions“, wo sich – je nach Größe der Convention – Menschen aus der ganzen Welt treffen, um sich auszutauschen, Bilder zu schießen und ihre besten Kostüme zur Schau zu stellen, fühlt man sich oftmals wie in einem riesigen, bunten Theater.

Angefangen hat das Cosplay in Japan, wo es mit der Entstehung von Anime und Manga – japanischen Zeichentrickfilmen und Comics – schnell an Popularität gewann. In den 1990er Jahren kam es dann auch nach Europa und in die USA. Anfangs war Cosplay mehr oder weniger auf Anime und Manga beschränkt, schnell entwickelte es sich jedoch auch zu einem Trend in der Gaming-Community und auch Filmfans fanden bald Gefallen daran. Inzwischen gibt es so gut wie keine Grenzen. Jeder kann jeden Charakter darstellen – sogenannte Crossplayer, die sich als Charaktere von anderem Geschlecht verkleiden, sind das beste Beispiel dafür.

Viele Cosplayer – vor allem solche, die schon seit mehreren Jahren dabei sind – machen ihre Kostüme selbst. Es wird genäht, geklebt, geschnitzt und seit einiger Zeit auch immer mehr mit 3D-Druckern gearbeitet. Doch es gibt auch Cosplay-Shops im Internet, die teils sehr detailgetreue Kostüme und Requisiten („Props“ genannt) anbieten. Außerdem sind sogenannte „Closet-Cosplayer“ ein Teil der Community – sie verwenden ausschließlich Dinge, die sie in ihrem Kleiderschrank haben oder kaufen Alltagskleidung, um sie für ihre Cosplays umzufunktionieren. Auch die berühmt-berüchtigten „Furries“, also Menschen, die vermenschlichte Versionen von Tieren darstellen, gehören dazu. Doch obwohl die Cosplay-Gemeinschaft sehr bunt gemischt ist, herrscht doch eine gewisse Einigkeit. Es ist eben schön, andere Menschen zu haben, die genauso verrückt sind, wie man selbst.

Ich selbst bin seit zirka Ende 2016 Cosplayerin. Dabei war der Einstieg leichter als gedacht: Im Internet ist es leicht, bestimmte Gruppen von Cosplayern zu finden und die meisten sind immer froh, neue Mitglieder zu begrüßen und einweisen zu können. Angefangen habe ich mit Closet-Cosplay, inzwischen versuche ich immer mehr, meine Kostüme und Props selbst zu machen. Im April 2019 war ich dann das erste Mal auf einer Convention – und dann gleich auf der grüßten Convention Bayerns, der „Animuc“. Aber gerade die Größe der Convention macht den Charme aus. Aus ganz Europa und teils sogar Amerika fanden sich Cosplayer zusammen, Fotografen liefen durch die Menge und suchten nach Cosplayern, die sie nach ein paar Fotos fragen konnten. Dazwischen sah man immer mal wieder auch „normale“ Menschen, die sich die Kostüme ansahen und nach Fotos mit ihren Lieblingscharakteren fragten. Auf der Animuc habe ich das erste Mal gemerkt, was es bedeutet, Cosplayer zu sein: Damals war ich noch sehr unerfahren, es war das erste Mal, dass ich meine Kostüme überhaupt irgendwem zeigte, abgesehen von meinem näheren Umfeld; trotzdem wurde ich von Menschen, die teils Profis sind, herzlich aufgenommen. Der Zusammenhalt in der Community war deutlich spürbar, man kam ins Gespräch mit Menschen, die man vorher nie gesehen hatte und irgendwie waren alle Freunde.

Leider hat Corona auch Cosplayer hart getroffen. Conventions mussten ausfallen, Fototermine waren kaum mehr möglich und sind inzwischen vollständig gestrichen und vor allem professionelle Cosplayer hatten mit Verlusten zu kämpfen. Die Herstellung und Beschaffung von Kostümen ist nicht billig und ohne Fototermine hat man kaum eine Möglichkeit, Geld zu verdienen. Viele Profis benutzen jetzt Selbstauslöser und verkaufen Ausdrucke über Internetshops. Die beliebte App TikTok – die als App für Cosplayer begann und nun weltweit von allen möglichen Menschen benutzt wird – hat einen sogenannten „Creator-Fund“ eingerichtet, durch den man mit einer gewissen Anzahl von Views und Likes etwas Geld verdienen kann. Trotzdem: Das Virus hat die Cosplay-Community genauso erwischt, wie jede andere kreative Berufsgruppe.

Es bleibt nur zu hoffen, dass man sich bald wieder mit Fotografen treffen kann, um die Einnahmen zu steigern. Und auch für Cosplayer, die es nur als Hobby betreiben, wird es sicher eine Erleichterung sein, wieder auf Shootings zu gehen und sich mit Freunden aus der Community zu treffen.

Text: Gina H.

Krisenjahr 2020? | 20 gute Aspekte trotz Pandemie

Wenn wir irgendwann an Corona zurückdenken, werden die negativen Aspekte deutlich mehr wiegen als die positiven (nein, damit meine ich nicht die Corona-Tests). Es klingt zynisch, das zu sagen – Aber mal ganz ehrlich, wir sollten weder das Jahr 2020 per se zum „Albtraum-Jahr“ erklären, noch so darauf beharren, Tag für Tag nur noch das Schlimme in der aktuellen Krise zu sehen. Deshalb 20 gute Aspekte trotz Pandemie:

  1. Du hast vielleicht an deine Freunde/Verwandten gedacht, vielleicht mit ihnen telefoniert und geskypt und wieder Kontakt aufgenommen.
  2. Du hast dich vielleicht viel mehr für Politik interessiert als sonst und eher die Nachrichten verfolgt.
  3. Du hast bestimmt Zeit für dich selbst gehabt, was in stressigen Phasen die beste Medizin sein kann.
  4. Du hast vielleicht öfter etwas mit deiner Familie/ engsten Freunden (natürlich auf Abstand und mit Maske) unternehmen können.
  5. Du hast vielleicht nicht jeden Tag die Sonne gesehen, aber dich vielleicht dafür interessiert, warum sie scheint? Oder warum andere Dinge sind, wie sie sind, und „Dr. Google“ genutzt.
  6. Du hast vielleicht Sport gemacht (oder zugenommen. Was auch nicht schlimm ist, weil alles, sobald die Pandemie vorbei ist, schneller weg ist, als du denken kannst).
  7. Du hast vielleicht reflektieren können.
  8. Du bist vielleicht kreativer geworden.
  9. Und bestimmt hast du mehr geschlafen als sonst (Ja, ich auch).
  10. Du bist flexibler geworden, weil du zusehen musstest, deine Schule/Hobbys/Sonstiges auch ohne deinen normalen Alltag zu meistern.
  11. Du hast bestimmt etwas über dich herausgefunden, was du vorher nicht wusstest (oder über andere, wer weiß?).
  12. Du hast vielleicht Wege gefunden, dich trotzdem noch ausreichend an der frischen Luft zu bewegen.
  13. Du hast vielleicht eine neue Serie angefangen und bist richtig froh deswegen.
  14. Du konntest vielleicht Projekte umsetzen, für die du sonst keine Zeit gehabt hättest.
  15. Du hast bestimmt per Videochat oder Telefon mit deinen Freunden gequatscht und bist bis spät in die Nacht aufgeblieben, weil du ja nirgendwo hin musstest (Ja, ich auch).
  16. Du musstest zwar auf Umarmungen verzichten, kannst dich aber darauf freuen, deine Liebsten bald wieder in die Arme zu schließen.
  17. Du musstest Wege finden, deine Langeweile zu bekämpfen.
  18. Du kannst später über etwas Einzigartiges erzählen.
  19. Du bist selbstloser geworden, um kranke Menschen vor dem Tod zu schützen!
  20. Du weißt jetzt, was es heißt, monatelang allein zu sein und kannst stolz sein, es bis hierhin gemeistert zu haben!

Idee/Text: Vanessa S.

Zwischen Büchern, Blumen und Bildern: BOOKSTAGRAM | Die Community für Bücherfans

Je öfter wir uns verändern, desto größer scheint die Chance, am Abend vielleicht nicht mehr in den Seiten eines Buches zu versinken. Wem in der Kindheit selten vorgelesen wird, der wird auch in seinen späteren Jahren wahrscheinlich keine gedruckten Worte lesen. Doch es gibt Menschen, für welche Bücher und Geschichten und die ständige Lektüre ein fester Bestandteil geworden sind.

Viele von ihnen teilen ihre Leidenschaft niemandem mit, andere schon. Letztere sind häufig in vielen Social Media-Plattformen zu sehen, wie auf TikTok oder eben Instagram. Aber diese Communitys nennen sich dann natürlich: Booktok und Bookstagram.

Jetzt aber zur wichtigsten Frage: Warum sollte man Bilder von Büchern machen, auf Decken und mit Kerzen, Blumen und Perlen dekoriert? Alles nur für ein paar Likes? Nun ja. Das ist den Menschen dort nicht so wichtig. Der Austausch wird groß geschrieben. Ich bin selbst Teil davon und weiß genau, wie herzlich man aufgenommen wird. Die Likes sagen nichts aus, man unterhält sich trotzdem mit jedem, der vielleicht nur zwanzig davon hat.

Man macht Bilder und stellt sie hoch. Und dann? Dann stehen einem viele Wege offen: Entweder man schreibt eine Rezension zu einem Buch, das man gerade gelesen hat. Schreibt eine Leseempfehlung oder schwärmt über einen Neuzugang (= Ein neues Buch. Es ist keine Seltenheit, dass man während der Zeit mehrere Bücher ansammeln wird, ich spreche aus Erfahrung). Oder, ganz beliebt, man beschwert sich über seinen SuB (= seinen Stapel ungelesener Bücher. Auch der wird nicht gerade geringer ausfallen, sobald man beitritt). Um Bücher wirklich zu lieben, muss man kein „Bookstagrammer“ sein. Trotzdem ist der Austausch gerade das Wichtige daran. Man unterhält sich, beschwert sich und versucht sich an einem neuen Genre.

Das wohl coolste Erlebnis, das man haben kann, ist, wenn der Autor selbst über die Bilder stolpert und sich mit einem Kommentar verewigt. Für Verlage oder Selfpublisher-Autoren (Autoren, die ohne Verlag ihre Bücher veröffentlichen) ist Bookstagram häufig eine gute, kostenlose Werbung für ihre Bücher (Ich will nicht wissen, wie viele Bücher ich mir nur dank Bookstagram geholt habe).

Mittlerweile sind es Millionen von Beitägen, verteilt auf #Bookstagram oder #Bookoftheday oder #Shelfie. Viele Nutzer kommen täglich dazu und probieren es aus. Man braucht kein teures Equipment, es reicht völlig, wenn der eigene Stil durch Ausprobieren erforscht wird.

Es geht also nicht darum, einfach wahllos Bücher in die Kamera zu halten, sondern darum, seine Leidenschaft für Bücher zu teilen. Wer Interesse hat, sollte es sich unbedingt mal anschauen und einfach die Hashtags eingeben.

Text: Vanessa S.

„Superfoods“: Lebensmittel mit Superkräften

Lebensmittel mit Superkräften? Das sind Superfoods:

Vielleicht denkt man es nicht sofort, aber Hanf kann sehr gesund sein. Die Pflanze gehört zu den sogenannten Superfoods. Ihre Samen enthalten große Mengen an Antioxidanten, Proteinen, Aminosäuren und Vitaminen, wie dem wichtigen Vitamin B2. Anders als Marihuana oder Haschisch, die aus den weiblichen Blütenständen des Hanf gewonnen werden, machen Hanfsamen nicht „high“.

Aber was ist eigentlich ein Superfood?

Darunter versteht man vorwiegend exotische Obst- oder Gemüsesorten. Das besondere daran ist, dass sie überdurchschnittlich reich an Antioxidanten, Vitaminen, Mineralstoffe und Polyphenolen sind. Dementsprechend haben sie eine enorme gesundheitsfördernde Wirkung. Diese Superfoods gibt es auch in ganz verschiedenen Formen. Zum einen in ihrer natürlichen Form, zum anderen gibt es sie aber auch in Kapsel- oder Pulverform. Und natürlich – so wie alle Früchte – in Müsli, Smoothies, Riegeln und so weiter.

Was sind die Besonderheiten?

Unterschiedliche Superfoods haben unterschiedliche Besonderheiten. Einige sind zum Beispiel besonders gut für die Verdauung, Entgiftung des Körpers, stärken das Immunsystem, senken den Cholesterinspiegel oder unterstützen den Zellschutz und die Knochen. Das liegt an den gesunden Inhaltstoffen, wie Vitamine und Eiweiße.

Wie viele Superfoods gibt es?

Wie viele es gibt, steht nicht genau fest. Mittlerweile lassen sich mehr als 300 Obstsorten, Gemüse und andere Früchte auf dem Markt als Superfood bezeichnen. Die top drei Gesündesten sind Kurkuma, Quinoa und Ingwer.
Woher kommen die denn?

Die einzelnen Früchte gibt es fast überall auf der Erde. So gibt es in unserer Heimat Früchte, die sich von den exotischen Früchten sehr unterscheiden. Sie sind deshalb aber nicht schlechter oder besser. So kommt zum Beispiel die Goji-Beere aus Südosteuropa bis China, Preiselbeeren, die auch bei uns wachsen oder die Acai aus dem Regenwald in Südamerika.

Welche Nachteile gibt es?

Auch wenn Superfood sich immer erstmal gut anhört, gibt es leider auch einige Nachteile. So ist es für unseren Körper nicht gewohnt, exotische Früchte zu sich zu nehmen und kann deshalb Allergien bilden. Manchmal kommt es auch zu Überempfindlichkeitsreaktionen. Es kann auch zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen. Leider fehlen auch noch viele wissenschaftliche Nachweise dafür, dass die Superfoods tatsächlich gesundheitsfördernd sind. Oft werden auch künstlich zugefügte Vitamine und Mineralstoffe oder auch Pflanzenschutzmittel verwendet. Zumeist sind die exotischen Früchte auch sehr teuer. Natürlich sollte man den Umweltaspekt auch beachten. Da Superfruits oft exotische Früchte sind, heißt das natürlich auch, dass sie teilweise um die halbe Welt fliegen. Dies wiederum schadet der Umwelt.

Um einige Nachteile zu vermeiden, empfehlen wir heimisches Superfood.

Also, was gibt es zum Beispiel für heimische Superfrüchte?

Statt der Chia-Samen aus Mittelamerika kann man zum Beispiel Nüsse oder Leinsamen essen. Beides wirkt entzündungshemmend und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Statt den Goji-Beeren hilft auch die Hagebutte. Sie haben beide viele Vitamine und viel Eiweiß. Und, Spinat hat tatsächlich vier mal mehr Kalium und Eisen als die exotische Moringa.

Text: Nathalie und Johanna (11SA)

Mode als Lifestyle

Doch was heißt es genau, wenn man sein Leben auf Mode fokussiert? 

Mode wird als Kleidungstrend angesehen. Man ist „modern“, wenn man sich in einem Zeitraum an Regeln hält, wie man sich anzuziehen, zu verhalten und was man zu konsumieren hat. Diese „Regeln“ wandeln sich mit den Ansprüchen der Menschen im Laufe der Zeit. Das ist die objektive Beschreibung von Mode.

Wir finden aber, Mode ist zuallererst subjektiv, sie ist vielseitig, schnelllebig und so individuell, dass man sie nicht genau definieren kann. Nicht Alter, Geschlecht oder Bildungsniveau entscheiden, ob jemand Trends folgt oder nicht.

Nehmen wir als Beispiel den typischen Skaterstyle oder auch Skatecore, der ein Phänomen in den 90ern wurde. Die Kleidung ist eher praktisch, locker und angenehm zu tragen, damit man als Skater nicht in der Fahrweise eingeschränkt wird und einem Schutz geboten ist. Die Ästhetik kann als „casual“ und sorglos beschrieben werden.

Der Stil unterscheidet sich auch zwischen verschiedenen Kulturen und Nationalitäten, deshalb ist es so aufregend, in verschiedene Länder der Erde zu reisen, um dann aus erster Hand sehen zu können, wie sich die Menschen in den jeweiligen Ländern kleiden.

Leute, die Mode als ihren Lifestyle haben, finden Gefallen, sich besonders und individuell – oft auch auffällig – zu kleiden und sehen darin die Möglichkeit, ihre Persönlichkeit zum Vorschein zu bringen. Es geht vielmehr darum, dass die Bedürfnisse als Individuum gestillt werden, zum Beispiel sich und seine besondere Art durch bestimmte ausgewählte Kleidungsstücke zu präsentieren, sich sicher und wohl mit seinen Style im eigenen Körper zu fühlen und auch sein Potential durch Mode zu repräsentieren.

Die Kleidung, die wir tragen, ist mehr als nur ein Weg, unsere Nacktheit zu verbergen oder vor Kälte, Wind und Sonne zu schützen. Sie ist eine der wichtigsten Arten geworden, sich als Mensch auszudrücken. 

Text von unserer Autorin Irina M.

Bouldern oder Parkour? Outdoor liegt im Trend!

Es ist wieder warm draußen. „Outdoor“-Aktivitäten liegen nach wie vor stark im Trend. Wir stellen Ihnen heute zahlreiche Möglichkeiten – vor allem für das Frühjahr und die warmen Sommermonate – vor.

Geht es Ihnen auch so? Man sieht wieder mehr Jogger und Radfahrer auf der Straße und denkt sich: „Gibt es da nicht spannendere, neumodischere Alternativen?

Klettern oder auch „Bouldern“ ist angesagt wie selten zuvor. Nachdem es 2020 zum ersten Mal olympisch sein wird und es unter anderem auch dadurch für die Sportart vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) einen höheren Zuschuss gibt, steigt auch unter vor allem jungen Menschen die Popularität von Klettern im Freien. Jedoch ist zu erwähnen, dass man vor dem eigentlichen Klettern die Grundlagen stärken sollte. Dazu gehören beispielsweise Kraft und Ausdauer.

„Kraft“ – da haben wir bereits das Stichwort für das nächste Thema. Fitness mit dem eigenen Körpergewicht, z.B. „Crossfit“, liegt gerade sehr im Trend. Viele wollen jedoch nicht in ein Fitnessstudio gehen, da es vor allem zu teuer oder zu weit weg ist. Wer jedoch seine Umwelt genauer betrachtet, der stellt fest, dass sich beispielsweise in Form von Wänden oder Treppengeländern Trainingsmöglichkeiten verstecken (Fachbegriff: „Parkour“). Jedoch sollte man solche Experimente nicht in sogenannten „Hotspots“ wagen, wo sich viele Menschen aufhalten.

Wenn Sie sich davon noch nicht angesprochen fühlen, brauchen Sie jedoch noch lange nicht das Handtuch in zu werfen.

Für die Gemütlicheren unter uns gibt es in den warmen Monaten auch wieder zahlreiche Festivals , bei denen man richtig abschalten, Ruhe finden oder auch feiern kann. Dazu gehören in unserer Umgebung in nächster Zeit zum Beispiel das „Modular Festival“ in Augsburg oder diverse Public Viewings zur WM 2018.

Von unserem Autor Fabian Wölfle

„Netflix and chill“ – mit Archie oder Jughead?

Egal ob auf dem Laptop, auf dem Handy oder auf dem IPad – „Netflix“ ist bei der heutigen Generation nicht mehr wegzudenken. Die Firma wurde 1997 von Marc Randolph und Reed Hastings als Alternative zu den bestehenden Videotheken gegründet. Damals war das „Streamen“, so wie wir das heute kennen, noch nicht möglich – das Unternehmen verschickte die DVDs noch per Post. Das Besondere: es fielen keine Kosten für eine verspätete Rückgabe an. Seit dem Jahr 2000 werden den Nutzern individuelle Filmvorschläge je nach Konsumverhalten angeboten. Jedoch blieb vorerst der erhoffte Erfolg aus. Im Jahre 2003 erzielte „Netflix“ erstmalig einen Gewinn. Mittlerweile ist „Netflix“ Milliarden schwer und weltweit bekannt. Der momentane Trend „Netflix and chill“ wurde 2017 ins Leben gerufen und ist als das Synonym eines gelungenen, relaxten Filmabends zu verstehen. Wurde man also früher gefragt, ob man nicht gemeinsam eine DVD anschauen will, verabredet man sich nun zu „Netflix and chill“.

Aber nun zu den wirklich wichtigen Dingen: Serien! „Netflix“ produziert zahlreiche eigene, empfehlenswerte Serien, unter anderem die Verfilmung des Romans von Jay Asher „Tote Mädchen lügen nicht“. Die gleichnamige Serie spielt in Amerika, in welcher ein Schüler nach dem verblüffenden Selbstmord einer Teenagerin in den Besitz von Kassetten kommt, die das Rätsel um ihren tragischen Entschluss lösen könnten.

Bild Kate Walsh Netflix

Eine weitere Eigenproduktion ist „Orange is the new Black“. Eine gut situierte New Yorkerin landet in dieser Serie im Frauenknast, als sie von einem vergangenen Verbrechen eingeholt wird. Nach den insgesamt fünf Staffeln, ist man sich zumindest als Frau todsicher, nie in den USA ein Gefängnis auch nur betreten zu wollen. Mehr als empfehlenswert ist die ebenfalls selbst produzierte Serie „Riverdale“. Nach nur zwei Staffeln ist sich jeder einig: Entweder „Team Archie“ oder „Team Jughead“. Beides geht nicht. Trotzdem sind die beiden Freunde und zusammen mit ihrer Clique müssen sie nicht nur den amerikanischen Alltag mit Schule und Familie meistern, sondern werden in Riverdale ganz nebenbei auch noch in ein dunkles Geheimnis verwickelt.


Unbedingt erwähnt werden muss auch „Stranger Things“. Die von den Duffer-Brüdern erfundene Serie handelt von einem verschwundenen Jungen und die unheimlichen Dinge, die daraufhin in einer amerikanischen Kleinstadt passieren. Die Regierung führt geheime Experimente durch, Menschen haben plötzlich übernatürliche Kräfte und ein merkwürdiges Mädchen taucht auf. Spätestens nach der zweiten Folge wird klar – niemand kann dem Charme von Dustin widerstehen und jeder fragt sich, was mit „11“ wohl in der Vergangenheit geschehen ist. Wer die neuen Folgen nicht mehr abwarten will, der kann sich mit „Beyond Stranger Things“ schon einmal „spoilern“ lassen. Dabei werden die neuesten Geheimnisse der zweiten Staffel aus dem „Stranger Things“– Universum ausgeplaudert.
Außerdem möchte ich euch noch zwei extern-produzierte Serien vorstellen: Zum einen wäre das „How to get Away with Murder“. Die in drei Staffeln unterteilte, amerikanische Serie wurde von den ABC-Studios mit Hilfe von der aus „Grey´s Anatomy“ bekannten Produzentin Shonda Rhimes veröffentlicht. Für echte „Grey“-Fans also ein absolutes Muss! „How to get Away with Murder“ handelt von der hochintelligenten Strafrechtsverteidigerin und Juraprofessorin Annalise Keating, welche mit fünf ihrer Studenten im Laufe der Serie in mehrere Mordfälle verwickelt wird.
Zum anderen geht es um die Pille, die wir alle haben wollen: NZT. In der 2016 erschienenen Serie „Limitless“ entfesselt ein erfolgloser Musiker mithilfe einer neuen Droge nach dem Film von 2011 seine geistigen Kräfte, um die schwierigsten FBI-Fälle zu lösen. Der Film „Ohne Limit“ zeigt die Vorgeschichte des NZTs. Trotzdem würde ich persönlich empfehlen, sich zuerst die Serie vorzuknüpfen, da einige Charaktere dort um einiges besser dargestellt werden.

Natürlich gibt es noch unzählige weitere, sehenswerte Serien und auch Filme auf „Netflix“. Dies sind nur von mir persönlich ausgewählte Beispiele aus verschiedenen Genres. Viel Spaß bei der Qual der Wahl!

Habt ihr eine Lieblingsserie auf „Netflix“? Bei welchem Programm besteht für euch erhöhte Suchtgefahr? Schreibt uns, wir freuen uns über eure Nachrichten!

Von unserer Autorin Nathalie Lehner

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