„HeyLife-Workshop“ an der FOS Friedberg: Wie achte ich auf meine psychische Gesundheit?

Stress ist etwas, von dem viele Leute betroffen sind. Viele Leute haben ein Problem mit diesem Stress umzugehen beziehungsweise ein Problem bei Freunden und Familien den Stress zu erkennen. Dieser Stress kann sich ebenfalls auch noch verschlimmern, wenn man sich nicht richtig darum kümmert. Aus diesem Grund fand im Juni 2026 ein „HeyLife-Workshop“ zum Thema psychische Gesundheit bei der Vorklasse 10a der FOS Friedberg statt. Dort lernten die Schülerinnen und Schüler wie gewisse Warnzeichen aussehen könnten und wie man mit diesem Alltag Stress umgehen kann.

Es gibt bestimmte Warnzeichen, die bei den meisten Menschen deutlich wahrzunehmen sind; Foto: Sila T.

Je nach Person kann Stress anders auf einen wirken, das verkompliziert es für Freunde und Familien diesen dann zu erkennen. Obwohl jeder Mensch anders auf Stress reagiert, gibt es immer noch bestimmte Warnzeichen, die bei den meisten Menschen deutlich wahrzunehmen sind. Diese Warnzeichen für psychische Belastung setzen sich aus dem Wort „Warnung“ zusammen:

W            Weinen

A             Aggressivität

R             Rückzug

N             Niedergeschlagenheit

U             Unlust

N             Notenverschlechterung

G            Gedanken zur sterben

Eine Person ist psychisch belastet, wenn sie über einen längeren Zeitraum die genannten Warnzeichen zeigt, sie unter dem Stress leidet, sie sich plötzlich anders verhält als sonst oder wenn sie ihren gewohnten Alltag nicht mehr wie gewohnt bewältigen kann. Anhand solcher Verhaltensmuster kann eine außenstehende Person oder Freunde, Familie oder einer selbst bemerken, ob ein Bekannter Hilfe benötigt.

In Situationen, wo dies der Fall ist, fragen sich viele Leute, was sie tun könnten, um dem Bekannten zu helfen. Wenn jemand offen mit einem redet, sollte man es immer ernst nehmen, denn es könnte sein, dass die Person schon zu stark von dem Stress betroffen ist und dringend Hilfe benötigt. Bei einem solchen Fall sollte man die Person fragen, wie es Ihr geht, aufmerksam zuhören, Mitgefühl und Verständnis zeigen, der Person zeigen, dass sie nicht alleine ist und wenn möglich, Hilfe von Erwachsen in Anspruch nehmen.

Wenn man selber unter diesem Stress leidet, wäre es gut, sich Hilfe von Freunden und Familien zu nehmen. Es kann aber auch dazu kommen, dass man es anderen aber nicht sagen möchte. Also was tun?

Es gibt viele verschiedene Arten, mit diesem Stress umzugehen. Man könnte zum Beispiel Zeit mit Freunden und Familie verbringen, Musik hören, Sport machen, Spazieren oder Joggen gehen, ein Buch lesen, einen neuen Film oder Serie anschauen, einfach mal weinen und loslassen, eine eigene Geschichte schreiben, anderen Menschen helfen, zum Beispiel im Ehrenamt, ausgiebig schlafen, Hobbys nachgehen, usw. Je nachdem wie eine Person darauf reagiert, kann sie unterschiedlich damit umgehen.

Wenn man aber selber damit nicht mehr umgehen kann und man sich auch nicht traut, mit Freunden und Familie darüber zu reden, gibt es auch Hilfsorganisationen, die einem viel weiterhelfen können. Mann kann selber entscheiden, ob man sich mit díesen persönlich, telefonisch, per E-Mail oder über einen Chat unterhalten möchte.

Fazit: Dieser Workshop war sehr praktisch und man lernte viele neue Dinge. Er hat denn Schülern deutlich gezeigt, dass es viele unterschiedliche Wege gibt, mit dem Stress umzugehen und nicht nur den einen Weg. Es zeigte uns auch, dass wir nicht alleine sind mit dem Stress und wir uns nicht darüber schämen müssen, wenn wir nicht alles ohne fremde Hilfe hinbekommen. Der Workshop war für die Schülerinnen und Schüler eine tolle Erfahrung.

Text: Sila T.

Sollte das Fachreferat abgeschafft werden?

Zunächst: Was ist das Fachreferat? Das Fachreferat ist ein Leistungsnachweis in Form eines etwa zwanzig Minuten dauernden Referats, das von den 12.-Klässlern an der Fachoberschule in Bayern gehalten wird.

Der Ablauf sieht wie folgt aus: Die Schüler suchen sich nach den Winterferien ein Fach aus, in dem sie ihr Fachreferat halten möchten. Jedes Fach stellt – entsprechend der Anzahl an Schulstunden – eine bestimmte Anzahl an Rahmenthemen bereit, also grobe Überbegriffe für das spätere Feinthema oder dessen Kategorie. Die Schüler wählen anschließend selbst einen Termin für das Halten des Referats aus. Vier Schulwochen vor diesem Termin gibt der Lehrer dem Schüler das Feinthema bekannt – das endgültige Thema für das Fachreferat. Viele Schüler entscheiden sich für einen Termin nach den Faschingsferien, da die Ferienwoche nicht zur Vorbereitungszeit zählt. Eine Woche vor dem Referatstermin wird das Handout dem Lehrer zugeschickt.

Was die Gewichtung angeht: Das Referat zählt als einzelne Note im Abitur und macht höchstens 15 von 600 Punkten aus. Das Halten und Vorbereiten findet mitten in der Klausurenphase statt und ist sehr aufwendig. Mittlerweile hat jeder Schüler sein Referat abgeschlossen. Offen bleibt schlussendlich dennoch die Frage: Soll das Fachreferat aufgrund des enormen Aufwands und des ungünstigen Timings abgeschafft werden?

Das Fachreferat bietet einen Einblick in die Arbeitswelt – man bekommt eine Aufgabe, die man bis zu einem bestimmten Termin erledigen muss. Aus diesem Grund ist es schwer festzulegen, ob es sinnvoll ist, das Fachreferat abzuschaffen. Es prüft viele Fähigkeiten eines Schülers, fordert jedoch zum Teil sehr heraus, da es inmitten der Klausurenphase gehalten wird. Vor allem, da das Schuljahr 2025/2026 für die künftigen Abiturienten kürzer als üblich ausfällt, ist die Vorbereitung umso stressiger. Aber: In der Arbeitswelt muss man sich ja auch auf ungewöhnliche Fristen einstellen, oder nicht?

In die Bewertung fließen Faktoren wie Vortrag, Inhalt und Gestaltung des finalen Referats ein. Die einzelnen Fächer haben einen eigenen Bewertungsbogen, anhand dessen die Lehrkräfte schließlich die Note festlegen. Die Fächer Mathe und Physik sind beispielsweise in der Bewertung identisch, da sie sich denselben Erwartungshorizont teilen. Geachtet wird nicht nur auf sachliche Richtigkeit sowie Argumentation, sondern auch auf den Einstieg, den Schluss und den Umgang mit Medien. Außerdem gibt es sogar einen Bewertungspunkt zur Reflexion und Diskussion, wobei die Kompetenz im Beantworten von Fragen geprüft wird. Dabei stellen entweder Schüler und/oder die Lehrkraft Fragen zum Referat, um einerseits auszuschließen, dass es einfach von KI erstellt wurde oder dass es sich um ein Plagiat handelt – grundsätzlich also, um zu überprüfen, ob sich der Schüler wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Somit lässt sich sagen, dass wichtige Kompetenzen gefordert werden, wie beispielsweise Souveränität, Strukturierungsfähigkeit sowie eigenständige Auseinandersetzung.

Was meine eigene Erfahrung betrifft: Ich wählte das Rahmenthema „Anwendungen physikalischer Zusammenhänge“ im Fach Physik und erhielt schließlich das Feinthema „Dämpfung mechanischer Schwingungen“. Hierbei sieht man, dass das Rahmenthema wirklich nur im geringsten Maße auf eines der vielen möglichen Themen hinweist und sich die Schüler zuvor gut überlegen müssen, ob sie fast „blind“ in das Fachreferat gehen möchten – so wie ich es getan habe. Für mich persönlich spielt Interesse eine sehr große Rolle. Also entschied ich mich für die Herausforderung, Physik als Fach und dieses Thema zu wählen, anstatt etwas eher Biografisches zu nehmen, da mir dies als spannende Herausforderung vorkam, die ich unbedingt mit Interesse angehen wollte – für mich war das eine bewusste Entscheidung. Wenn ich schon so viel für maximal 15 von 600 Punkten meines Abiturs leisten muss, dann möchte ich das mit möglichst viel Entusiasmus tun, anstatt ein einfaches Thema zu wählen, bei dem man „nur“ Informationen zusammenträgt und vorträgt. Für mich wäre das zu monoton gewesen, weshalb ich mich für ein Thema und Fach entschieden habe, bei dem ich mir selbst etwas beibringen musste. Das war im Nachhinein kein Fehler – auch wenn ich das zu Beginn vor lauter Verzweiflung anders gesehen habe.

Für die zukünftigen 12.-Klässler, die eventuell noch das Fachreferat halten müssen: Essenziell ist es, sich ein Thema auszusuchen, für das man sich zumindest ansatzweise interessieren kann, um die Vorbereitung deutlich einfacher und interessanter zu gestalten.

Zurück zur Frage, ob das Fachreferat abgeschafft werden sollte: Ob man dieses wirklich abschaffen sollte, lässt sich meiner Meinung nach nicht eindeutig entscheiden. Das Fachreferat bietet eine Möglichkeit, sich selbst zu herauszufordern, da man sich hier weitgehend ohne Lehrervorgaben vorbereitet – wobei dies auch je nach Lehrkraft variieren kann. Ja, das Fachreferat kann stressig sein, vor allem in der Klausurenphase. Genau deswegen ist es wichtig, für sich einen passenden Termin zu wählen, um den Zeitdruck in der Vorbereitung zu reduzieren. Zeitmanagement ist also ebenfalls eine Fähigkeit, die hier gelernt werden kann.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Fachreferat aufgrund seiner Anforderungen wichtige Fähigkeiten für die spätere Karriere fördert. Es sollte vielmehr als Chance statt als verpflichtende Arbeit gesehen werden. Daher könnte ein alternativer Lösungsansatz darin bestehen, das Fachreferat freiwillig zu gestalten und es im Vorfeld von den Lehrern als attraktive Möglichkeit zu bewerben. Somit könnte mehr Zeit für den regulären Unterricht gewonnen werden, da einige Schüler diese Möglichkeit vermutlich nicht nutzen würden, und gleichzeitig könnte das Zeitfenster für das Halten der Referate flexibler gestaltet werden. Außerdem würde das Referat dann nicht mehr in das Abitur einfließen, sondern als eigenständige Leistung im Zeugnis hervorgehoben werden.

Ob dieser Lösungsansatz umsetzbar ist, liegt letztlich bei den Lehrkräften und beim Kultusministerium – er könnte jedoch vielen Schülern einen Teil des Stresses im Abijahr nehmen.

Text: Victoria H.

Deepfakes – eine Gefahr für die Demokratie in Deutschland?

Die Schülerzeitung veröffentlicht hier ein (verkürztes) Handout von Anna Betz zum Thema Deepfakes. Das dazugehörige Fachreferat hielt die Schülerin im Politik-Kurs von Frau Holzmann.

A Zentrale Termini und (Funktionszusammenhänge) von Deepfakes

1. Definition von Deepfakes

Deepfakes sind mit generativer KI generierte oder manipulierte Medieninhalte. Dabei kann es sich um gefälschte Bilder, Videos, Texte oder Audioinhalte handeln. Diese wirken oft sehr realistisch und lassen sich kaum von echten Medieninhalten unterscheiden.

2. Funktionsweise von Deepfakes

2.1. Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen

Deepfakes werden von Künstlicher Intelligenz (KI), genauer gesagt von generativer KI, erstellt. Ein Teil davon ist maschinelles Lernen, dabei handelt es sich um Algorithmen (festgelegte Abfolge von Anweisungen, um eine Aufgabe auszuführen), welche von Trainingsdaten „lernen“ können.

2.2. Deep Learning

Deep Learning ist ein Teilbereich des maschinellen Lernens. Es imitiert das menschliche Gehirn durch künstliche neuronale Netzwerke (KNN). Diese bestehen aus verschiedenen Schichten von „Neuronen“. Der Begriff Deep Learning bezeichnet KNN mit mindestens vier Schichten, je mehr Schichten, desto lernfähiger ist das KNN.

2.3. Generative Adversarial Network (GAN)

Ein wesentliches Deep Learning-Modell ist das Generative Adversarial Network (GAN). Dabei handelt es sich um ein KNN, das z. B. darauf trainiert wird realistische Daten wie Deepfakes zu erstellen. GANs bestehen aus zwei Deep Learning Netzwerken. Einem Generator, welcher neue Datenpunkte erstellt, und einem Diskriminator, der bewertet, ob ein Datenpunkt echt oder gefälscht ist. Die beiden Netzwerke arbeiten gegeneinander und verbessern sich dadurch ständig gegenseitig. Durch den großen Fortschritt der generativen KI in den letzten Jahren ist es inzwischen sogar Laien möglich, realistische Deepfakes zu erstellen.

3. Erkennung von Deepfakes

Generell sind zur Erkennung von Deepfakes eine kritische Haltung und das Überprüfen von Quellen notwendig. Des Weiteren liefern verschiedene Merkmale wie sichtbare Übergänge, begrenzte Mimik und unstimmige Beleuchtung sowie scharfe Konturen, die verwaschen sind, Hinweise darauf, dass es sich bei einem Bild oder Video um ein Deepfake handelt. Bei Audios kann ein metallischer Sound, falsche Aussprache oder eine falsche Sprechweise darauf hindeuten, dass es von einer generativen KI erstellt wurde.

B Inwiefern werden Deepfakes eingesetzt, um politische extremistische Inhalte zu verbreiten?

1. Definition von politischem Extremismus

Bei politischem Extremismus handelt es sich um Bestrebungen, welche den demokratischen Verfassungsstaat sowie dessen fundamentalen Werte, Regeln und Normen ablehnen. Besonders richtet sich dies gegen die Idee der Menschenrechte. Das grundlegende Ziel ist es, die freiheitliche demokratische Grundordnung abzuschaffen und durch eine eigene Ordnung zu ersetzen.

2. Verbreitung von politischen extremistischen Inhalten in den USA

Deepfakes werden dort hauptsächlich im Wahlkampf verwendet. Unter anderem, um Wähler zu manipulieren oder vom Wählen abzuhalten und um Politiker zu diskreditieren.

3. Verbreitung von politischen extremistischen Inhalten durch extremistische Gruppen

Ein Beispiel dafür ist der „Islamische Staat“ (IS). Dieser nutzt Deepfakes, um neue Mitglieder zu rekrutieren, ein Gemeinschaftsgefühl unter den Mitgliedern zu schaffen und um extremistische Inhalte zu verbreiten.

4. Fazit

Deepfakes werden in verschiedenen Ländern, ähnlich wie in den USA, eingesetzt, um politische Gegner zu diskreditieren und um Wahlkampf zu betreiben. Aber auch extremistische Gruppen haben ihr Potential erkannt und nutzen Deepfakes zunehmend.

5. Rechtliche Regelungen

National gibt es in Deutschland keine speziellen rechtlichen Regelungen für Deepfakes. Allerdings regelt der Digital Services Act (DSA), wie große Plattformen hinsichtlich KI reguliert werden. Außerdem gilt für Deepfakes ab Mitte 2026, wenn der AI Act in Kraft tritt, eine Kennzeichnungspflicht.

Diskussionsfrage: Inwiefern stellen Deepfakes eine Gefahr für die Demokratie (in Deutschland) dar?

1. Deepfakes könnten in Deutschland, ähnlich wie in den USA zur Wahlmanipulation missbraucht werden. Bisher werden Deepfakes im deutschen Wahlkampf eher zögerlich eingesetzt, allerdings spielen sie weltweit eine immer wichtigere Rolle.

2. Deepfakes führen dazu, dass das Interesse an der Wahrheit sinkt. Kritiker befürchten, dass Deepfakes zu einem sinkenden Vertrauen in die Medien führen könnten.

Text: Anna B.

Männer und Frauen sind gleichberechtigt – Anspruch, aber auch Realität?

Die Schülerzeitung veröffentlicht hier ein Handout von Lucia Warnberger zum Thema Gleichberechtigung. Das dazugehörige Fachreferat hielt die Schülerin im Politik-Kurs von Frau Holzmann.

Im Folgenden wird die Gleichberechtigung der Frauen und Männer in der Medizin während des Studiums und des Praktizierens aus rechtlicher Sicht und der gelebten Praxis analysiert. Hierfür wird über die Länder Deutschland, USA und Afghanistan berichtet.

Deutschland

Rechtliche Grundlage

Art. 3 Abs. 2 GG: Männer und Frauen sind gleichberechtigt

AEMR, Art. 26: Jeder hat das Recht auf Bildung

Realität im Medizinstudium

2024 sind 64,9% der Studierenden weiblich (Humanmedizin)

Erfahrungsberichte aus eigenen Interviews bestätigen das Verhältnis in der Zahnmedizin

Realität im ärztlichen Beruf

2019 sind 47,7% der aktiven Ärzteschaft weiblich

Nur 14% der Klinikdirektoren sind weiblich

Hausärztinnen verdienen 28% weniger als ihre männliche Kollegen

Erfahrung einer jungen befragten Zahnärztin: Patienten bevorzugen teilweise männlichen Behandler

USA

Rechtliche Grundlage

Es existieren nur Antidiskriminierungsgrundlagen durch den 14. (Herkunft und ethnische Zugehörigkeit) und 19. (Wahlrecht) Verfassungszusatz.

Ausstehend Equal Rights Amendment, welches 1923 im Kongress eingereicht wurde und bis heute nicht ratifiziert ist.

Realität im Medizinstudium

2019 ist das erste Jahr in dem mehr weibliche Medizinstudentinnen studieren

2023/24 sind 54,6% der Studierenden weiblich (Humanmedizin)

Geschlechtsspezifische Belästigung ist häufig

Realität im ärztlichen Beruf

Die Lohndifferenz zwischen den Frauen und Männer bessert sich zwar, ist jedoch noch nicht auf demselben Niveau

2022 beträgt diese 26% weniger Einkommen bei Frauen

Lohnniveau gleicht sich auch bei den Dozenten langsam an

Afghanistan

Rechtliche Grundlage

Rechtlosigkeit von Frauen

Realität im Medizinstudium

Ausschluss von Frauen am Medizinstudium

Ausbildungen im medizinischen Bereich sind ebenfalls verboten

Realität im ärztlichen Beruf

Da Frauen in Afghanistan gesetzlich nur von Frauen behandelt werden dürfen, führt das Ausbildungsverbot dazu, dass die medizinische Versorgung für Frauen im Land vor dem Aus steht.

Rechtlosigkeit von Frauen

  • Realität im Medizinstudium
  • Ausschluss von Frauen am Medizinstudium
  • Ausbildungen im medizinischen Bereich sind ebenfalls verboten
  • Realität im ärztlichen Beruf

Da Frauen in Afghanistan gesetzlich nur von Frauen behandelt werden dürfen, führt das Ausbildungsverbot dazu, dass die medizinische Versorgung für Frauen im Land vor dem Aus steht.

Erste These:

Das staatliche Eingreifen Deutschlands im medizinischen Bereich durch Quoten nach Geschlecht ist überflüssig.

Pro:

  • Qualifikationen entscheidend
  • Frauen in der Mehrheit

Contra:

  • Führungspositionen überwiegend Männer
  • Gemischtes Team positive Auswirkungen

Zweite These: Die rechtliche Gleichstellung von Mann und Frau in Deutschland hat zur Folge, dass Frauen dieselben Berufschancen haben wie Männer.

Pro:

  • Art.3 GG
  • Rechtlich denselben Zugang

Contra:

  • Mehr Männer in Führungspositionen
  • Männer geben ihren Posten an Männer ab

Text: Lucia W.

Zwischen Schulaufgaben und Podcasts – Alternative Leistungsnachweise

Leistungsnachweise müssen nicht immer aus Schulaufgaben und Kurzarbeiten bestehen. In vielen Fächern werden inzwischen Podcasts, Erklärvideos, Referate oder Portfolios als Alternativen eingesetzt.

Empfinden Schülerinnen und Schüler diese Form der Leistungsbewertung als fairer und einfacher oder eher als zusätzliche Belastung? Und wie bewerten eigentlich Lehrkräfte diese Entwicklung?


Viele der befragten Schülerinnen und Schüler stehen den alternativen Leistungs-nachweisen grundsätzlich positiv gegenüber. Besonders geschätzt wird, dass Formate wie Präsentationen, Podcasts oder Portfolios mehr Raum für eigene Ideen lassen und dadurch abwechslungsreicher sind als klassische Schulaufgaben. Einige berichteten zudem, dass diese Form der Leistungsbewertung weniger stressig sein kann, da nicht ausschließlich unter Zeitdruck gelernt und abgefragt wird und man seine Kreativität besser ausleben kann. Gleichzeitig wurde deutlich, dass alternative Leistungsnachweise nur dann als entlastend empfunden werden, wenn sie gut verteilt sind. Häufen sich Projekte, Referate und Präsentationen in mehreren Fächern und kommen zusätzlich Schulaufgaben hinzu, steigt der Stress deutlich an. Kritisch angemerkt wurde außerdem, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler unter denselben Voraussetzungen arbeiten. Besonders sichere Vortragende hätten teilweise Vorteile, während andere mehr Überwindung benötigten. Trotzdem wurde die Bewertung der verschiedenen Projekte zum Großteil als fair und transparent wahrgenommen, da hierbei mit Protokollen gearbeitet wird, die von den Schülern selbst ausgefüllt werden.


Auch aus Sicht der Lehrkräfte gewinnen alternative Leistungsnachweise zunehmend an Bedeutung. Zwei befragte Lehrerinnen erklärten, dass solche Formate nicht nur für mehr Abwechslung sorgen, sondern auch vom Kultus-ministerium unterstützt werden. Neben klassischen Schulaufgaben sollen daher bewusst kreativere Leistungsnachweise eingesetzt werden. Ein weiterer befragter Lehrer betonte, dass alternative Leistungsnachweise immer aktueller würden und einen klaren Vorteil gegenüber klassischen Kurzarbeiten hätten. Statt einer einmaligen Leistungssituation erhielten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich über einen längeren Zeitraum mit einem Thema auseinanderzusetzen und ihre Ergebnisse anschließend zu präsentieren. Dadurch rücke das reine Auswendig-lernen stärker in den Hintergrund. Zudem sehe er in Gruppenprojekten eine sinnvolle Vorbereitung auf die spätere Arbeitswelt, in der Teamarbeit eine wichtige Rolle spiele. Gleichzeitig verwies er aber auf Schwierigkeiten bei der Bewertung. Besonders bei Gruppenarbeiten sei es herausfordernd, die individuelle Leistung einzelner Schülerinnen und Schüler objektiv zu erfassen. Außerdem bestehe die Gefahr, dass Noten teilweise besser ausfielen, als es dem tatsächlichen Wissens-stand entspreche. Klassische Schulaufgaben und Kurzarbeiten würden seiner Ansicht nach das eigenständige Verständnis deutlicher widerspiegeln, da dort beispielsweise diskussionsorientierte Fragestellungen das tatsächliche Verstehen sichtbar machten. Auch eine weitere Lehrerin äußerte sich eher kritisch. Am Beispiel des Deutschunterrichts erklärte sie, dass bei Gruppenarbeiten zu literarischen Epochen einzelne Themen sehr vertieft behandelt würden, während andere Bereiche weniger Beachtung fänden. So könne es vorkommen, dass Schülerinnen und Schüler in einem bestimmten Teilgebiet über detailliertes Wissen verfügten, jedoch kein gleichmäßig ausgeprägtes Gesamtverständnis besäßen. Zudem entstehe teilweise ein unverhältnismäßig großer Arbeitsaufwand für kleinere Themenbereiche, was die Leistungsbewertung verzerren könne. Ähnlich wie der zuvor befragte Lehrer sieht sie die Gefahr, dass Noten in solchen Formaten tendenziell besser ausfallen und damit nicht immer das tatsächliche Leistungs- niveau widerspiegeln. Insgesamt steht sie klassischen Leistungsnachweisen daher eher positiver gegenüber, auch wenn sie einräumt, dass kreative Formate in der Korrektur mitunter angenehmer seien. Alternative Formate wie Portfolios, Präsentationen oder Podcasts ermöglichen es aber, sich intensiver mit Themen auseinanderzusetzen, anstatt sie nur kurzfristig auswendig zu lernen. Gleichzeitig erfordert ihre Bewertung klare Kriterien und Transparenz. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz stellt dabei eine besondere Herausforderung dar, da es nicht immer eindeutig ist, wie Eigenleistung und KI-Unterstützung voneinander zu unterscheiden sind und wie sich die Gruppen- und die Einzelleistung der Schülerinnen und Schüler voneinander abgrenzen lassen. Der zusätzliche Aufwand für Lehrkräfte liegt vor allem im organisatorischen Bereich, etwa bei der Archivierung oder dem Datenschutz. Die eigentliche Bewertung wird hingegen nicht unbedingt als aufwendiger empfunden. Im Gegenteil: Beide Lehrerinnen beschrieben es als angenehm und abwechslungsreich, auch kreative Arbeiten zu bewerten, anstatt ausschließlich ähnliche Schulaufgaben zu korrigieren. Mit Blick auf die Zukunft gehen sie davon aus, dass alternative Leistungsnachweise weiter an Bedeutung gewinnen werden. Gerade im Zusammenhang mit KI sei es notwendig, Prüfungsformate weiterzuentwickeln und an den aktuellen Zeitgeist anzupassen, ohne dabei das Leistungsniveau zu senken.

Text: Melek A.

Abschalten in der Adventszeit: Entdecke den „Raum der Stille“!

Hey Leute,

die Adventszeit ist da! Überall Lichter, Plätzchen – aber mal ehrlich, auch ganz schön viel Stress, oder? Hausaufgaben, Klausuren, der ganze Trubel…

Genau deshalb haben sich ein paar echt coole Köpfe etwas Wunderbares ausgedacht, um mal kurz auf die Bremse zu treten: Sie haben den „Raum der Stille“ ins Leben gerufen!

Was ist das?
Der „Raum der Stille“ ist euer neuer persönlicher Fluchtpunkt. Die Idee dahinter ist super simpel: Mitten im oft stressigen Schultag bieten wir euch einen Ort, an dem ihr bewusst Innehalten könnt. Nur für ein paar Minuten.

Es ist ein offenes Angebot. Egal, ob du einfach nur deine Ruhe brauchst oder dich aktiv entspannen möchtest – du bist herzlich willkommen!

Was erwartet dich im Raum der Stille?
Hier geht es darum, den Kopf freizukriegen:

– Meditative Musik zum Abschalten

– Materialien zum Mandala-Malen.

– Anti-Stress-Basteln: Je nach Termin gibt es kleine, beruhigende Bastelangebote.

Wann geht’s los?
Hol deinen Kalender raus und kreuz das Datum an!

Der letzte Termin, um dem Vorweihnachtsstress zu entfliehen, ist am:

Mittwoch, 17. Dezember 2025 in E100

Wir sehen uns dort – entspannt und stressfrei!

Text und Angebot: Catharina Hubl

Mexikanerinnen und Mexikaner zu Besuch an der FOSBOS Friedberg!

Im Zuge des Mexiko Austausches, den Frau R. Häußler organisiert hat, waren die mexikanischen Schülerinnen und Schüler zu Besuch an unserer Schule. Sie nahmen am Unterricht teil und konnten dann zum Abschluss des Aufenthalts besondere Workshops, die von unterschiedlichen Lehrkräften, der Schülerzeitung sowie dem Schule-ohne-Rassismus-Team angeboten wurden, an der Schule besuchen. Außerdem wurde für alle ein besonderes deutsch-mexikanisches Buffet organisiert und eine musikalische Untermalung in der Aula geboten, sodass sich alle Beteiligten in entspannter Atmosphäre austauschen konnten. Unterstützt wurde der Austausch von dem Lions Club Friedberg, der somit auch zum Gelingen eines solch besonderen Projekts beiträgt.

von links nach rechts: Vertreter des Lions Club Friedberg M. Böhm, Schulleiterin Frau H. Scroggie, Organisatorin Frau R. Häußler, mexikanische Organisatorin C. Rodríguez, Vertreter des Lions Club Friedberg M. Kappler
Workshop mit der Schülerzeitung friedo: Interview und Podcast
Workshop mit Frau J. Gasteiger: Blumenkränze binden
Workshop mit M. Pratsch: mehrsprachiges Demokratieprojekt mit Kreide
Workshop mit J. Badde: Foto-Projekt

Außerdem hat das SOR-Team eigene Videos und Fotos von durchgeführten Events gezeigt und Freundschafts-Buttons mit den Schülerinnen und Schülern hergestellt.

Austauschschülerinnen und -schüler aus Mexiko mit den begleitenden Lehrkräften

Schön, dass ihr bei uns zu Besuch wart!

Wir freuen uns schon auf den nächsten Austausch!

Fotos: Jonah S./ R. Häußler

Teamgeist, Motivation, Bewegung und eine Menge Spaß – Der Ballsporttag in Neu-Ulm

Auch dieses Jahr fand der sehnsüchtig erwartete Ballsporttag am 09. Oktober 2025 in Neu-Ulm statt. Zu diesem erschienen zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulen, die sich in unterschiedlichen Ballsportarten beweisen wollten.

Folgende Lehrkräfte haben unsere Teams tatkräftig unterstützt:

Herr Hartmann (Handball Mixed), Herr Lippeck (Fußball männlich), Herr Nawrath (Volleyball männlich), Herr Zink (Basketball männlich) und Frau Lipczinsky (Volleyball weiblich). Durch ein geringes Interesse der Damen gab es dieses Jahr leider kein weibliches Fußball- und Basketballteam.

Das Handballteam spielte gegen starke Gegner aus Sonthofen, Memmingen und Neu-Ulm. Obwohl viele aus der Mannschaft keine erfahrenen Handballerinnen und Handballer waren, steigerten sie sich im Laufe des Turniers zu echten Handballspielerinnen und -spielern. Trotz dass die Gegner zum Teil Jugendbundesliga-Handballer in ihren Reihen hatten, waren der Wille und der Teamgeist sehr präsent und unsere Mannschaft hat tapfer gekämpft.

Unser Fußballteam traf im ersten Spiel auf Memmingen und im weiteren Verlauf des Turniers auf Donauwörth und Augsburg. Zu Beginn herrschte eine etwas überhebliche Stimmung, doch die Realität holte unsere Kicker schnell ein. Sie verloren bedauerlicherweise sowohl das erste als auch das zweite Spiel. Verständlicherweise war die Stimmung demnach leicht getrübt. Da die Mannschaft nur einmal gemeinsam im Vorfeld trainiert hat und die Beteiligung daran ziemlich gering war, machte sich dies im fehlenden Zusammenspiel bemerkbar. Zudem hatten andere Teams äußerst gute Spieler, die unseren Fußballern letztendlich überlegen waren.

Die Männer des Volleyballteams spielten ebenfalls gegen sehr starke Gegner aus Kaufbeuren, Augsburg, Sonthofen, Kempten, Memmingen und Neu-Ulm. Anfänglich gab es kleinere Unstimmigkeiten zwischen zwei Spielern und die Mannschaft musste sich erst finden. Hinzu kam, dass das Läufersystem im ersten Spiel nicht funktioniert hat und es für zu viel Unruhe gesorgt hat. Im darauffolgenden Match änderten sie ihr Spielsystem und gewannen so an Ruhe und Sicherheit. Im Spiel um Platz 3 gegen Neu-Ulm verlor unsere Mannschaft, da die Gastgeber mit Trommlern und lautstarker Unterstützung einen Heimvorteil hatten.

Beim Basketballturnier traten die Teams in zwei Gruppen gegeneinander an. Unsere Basketballer hatten zu Anfang ein Derby gegen Augsburg, welches sie verloren haben. Nichtsdestotrotz konnte sich die Mannschaft in ihrer Gruppe als Zweiter hinter Augsburg platzieren. Daraufhin trafen sie auf den Erstplatzierten der anderen Gruppe, Kaufbeuren. Auch bei diesem Spiel musste sich das Team leider geschlagen geben. Dennoch hat es allen Beteiligten viel Spaß gemacht.

Die Frauen des Volleyballteams spielten gegen besonders starke und teils professionelle Gegnerinnen, was die Matches zu einer echten Herausforderung gemacht hat. Insgesamt haben unsere Damen aber eine klasse Teamleistung gezeigt, wobei vor allem die Vereinsspielerinnen die anderen Spielerinnen toll unterstützt haben. Unter dem Strich also auch für unsere Volleyballerinnen ein großartiger Tag.

Folgende Platzierungen wurden von unseren Teams erreicht:

Handball Mixed: 5.Platz

Fußball männlich: 6.Platz

Volleyball männlich: 4.Platz

Basketball männlich: 4.Platz

Volleyball weiblich: 7.Platz

Alles in allem kann man sagen, dass der Ballsporttag ein rundum gelungenes Ereignis war und sich unsere Teams wacker geschlagen haben. ⚽️🏀🏐

Text: Elisa H. Fotos: betreuende Lehrkräfte

„Jugend debattiert“: Podcast-Interview mit Herr Fürst und Alessandro

In der neuesten Ausgabe des Podcasts unserer Schülerzeitung hat unsere Autorin Jessica mit „Jugend debattiert“-Koordinator Leonhard Fürst von der FOS Friedberg und Teilnehmer Alessandro aus der Vorklasse gesprochen. Herr Fürst, der die AG leitet, ermutigt die Schüler im Podcast zum aktiven Mitmachen und spricht über seine eigenen Erfahrungen. Zusätzlich teilt Alessandro seine Eindrücke aus dem Wettbewerb mit und gibt Einblicke in die Vorbereitung und Herausforderungen.

Deutsch-Lehrer Herr Fürst, der „Jugend debattiert“ an unserer Schule betreut mit Alessandro, der in diesem Schuljahr bei dem Wettbewerb teilgenommen hat.

Interview/Foto: Jessica V.

Podcast mit unserer Verbindungslehrerin Frau Seemiller!

Im neuesten Podcast unserer Schülerzeitung haben wir die Gelegenheit genutzt, mit unserer Verbindungslehrerin Frau Seemiller zu sprechen. Dabei teilt sie mit uns ihre Erfahrungen und Eindrücke aus dem Schulalltag, berichtet von den Herausforderungen und Freuden, die ihre Rolle mit sich bringt, und gibt wertvolle Tipps für ein erfolgreiches Miteinander an der Schule.

Interview/Foto: Jessica V.