Männer und Frauen sind gleichberechtigt – Anspruch, aber auch Realität?

Die Schülerzeitung veröffentlicht hier ein Handout von Lucia Warnberger zum Thema Gleichberechtigung. Das dazugehörige Fachreferat hielt die Schülerin im Politik-Kurs von Frau Holzmann.

Im Folgenden wird die Gleichberechtigung der Frauen und Männer in der Medizin während des Studiums und des Praktizierens aus rechtlicher Sicht und der gelebten Praxis analysiert. Hierfür wird über die Länder Deutschland, USA und Afghanistan berichtet.

Deutschland

Rechtliche Grundlage

Art. 3 Abs. 2 GG: Männer und Frauen sind gleichberechtigt

AEMR, Art. 26: Jeder hat das Recht auf Bildung

Realität im Medizinstudium

2024 sind 64,9% der Studierenden weiblich (Humanmedizin)

Erfahrungsberichte aus eigenen Interviews bestätigen das Verhältnis in der Zahnmedizin

Realität im ärztlichen Beruf

2019 sind 47,7% der aktiven Ärzteschaft weiblich

Nur 14% der Klinikdirektoren sind weiblich

Hausärztinnen verdienen 28% weniger als ihre männliche Kollegen

Erfahrung einer jungen befragten Zahnärztin: Patienten bevorzugen teilweise männlichen Behandler

USA

Rechtliche Grundlage

Es existieren nur Antidiskriminierungsgrundlagen durch den 14. (Herkunft und ethnische Zugehörigkeit) und 19. (Wahlrecht) Verfassungszusatz.

Ausstehend Equal Rights Amendment, welches 1923 im Kongress eingereicht wurde und bis heute nicht ratifiziert ist.

Realität im Medizinstudium

2019 ist das erste Jahr in dem mehr weibliche Medizinstudentinnen studieren

2023/24 sind 54,6% der Studierenden weiblich (Humanmedizin)

Geschlechtsspezifische Belästigung ist häufig

Realität im ärztlichen Beruf

Die Lohndifferenz zwischen den Frauen und Männer bessert sich zwar, ist jedoch noch nicht auf demselben Niveau

2022 beträgt diese 26% weniger Einkommen bei Frauen

Lohnniveau gleicht sich auch bei den Dozenten langsam an

Afghanistan

Rechtliche Grundlage

Rechtlosigkeit von Frauen

Realität im Medizinstudium

Ausschluss von Frauen am Medizinstudium

Ausbildungen im medizinischen Bereich sind ebenfalls verboten

Realität im ärztlichen Beruf

Da Frauen in Afghanistan gesetzlich nur von Frauen behandelt werden dürfen, führt das Ausbildungsverbot dazu, dass die medizinische Versorgung für Frauen im Land vor dem Aus steht.

Rechtlosigkeit von Frauen

  • Realität im Medizinstudium
  • Ausschluss von Frauen am Medizinstudium
  • Ausbildungen im medizinischen Bereich sind ebenfalls verboten
  • Realität im ärztlichen Beruf

Da Frauen in Afghanistan gesetzlich nur von Frauen behandelt werden dürfen, führt das Ausbildungsverbot dazu, dass die medizinische Versorgung für Frauen im Land vor dem Aus steht.

Erste These:

Das staatliche Eingreifen Deutschlands im medizinischen Bereich durch Quoten nach Geschlecht ist überflüssig.

Pro:

  • Qualifikationen entscheidend
  • Frauen in der Mehrheit

Contra:

  • Führungspositionen überwiegend Männer
  • Gemischtes Team positive Auswirkungen

Zweite These: Die rechtliche Gleichstellung von Mann und Frau in Deutschland hat zur Folge, dass Frauen dieselben Berufschancen haben wie Männer.

Pro:

  • Art.3 GG
  • Rechtlich denselben Zugang

Contra:

  • Mehr Männer in Führungspositionen
  • Männer geben ihren Posten an Männer ab

Text: Lucia W.

Betrunkener sticht 88 mal auf Bankautomaten ein

Frühschoppen und Kriminalität.

Katzenhirn. Am 19.05.2024 trug sich ein Ereignis zu, das keiner der Einwohner des beschaulichen Ortes so schnell wieder vergessen wird. Hans Moslgruber, der Schuster des Ortes, überfiel schon am Morgen die ortseigene Bankfiliale, um nach eigenen Angaben und den Angaben von Zeugen Geld abzuheben, um das beim Frühschoppen getrunkene Bier zu bezahlen.

Es trug sich wie folgt zu. Hans Moslgruber und sein Schulfreund Schorsch Gerstenmaier trafen sich um acht Uhr im Hehnerwirt, um gemeinsam den Tag gebührend zu beginnen, nämlich mit einer Weissen, wie es sich gehört. Nach dem fünften Weissbier sprach die Bedienung Frau Theresa Gstettenbrecht, genannt Resi, den Angeklagten Hans M. an: „Sag mal Hansi, konnst du denn des eus zeuen?“

Nach längerer Zeit, so berichtete Theresa G., habe er undeutlich geantwortet: „……………..Naaaa…………..Wart a moi……!“.

Mit Erfindergeist im leicht benebelten Gehirn, bat er schließlich: „Du Resi … Hol ma a moi des Küchenmesser vom Alfons und laf net weg, i kim glei wieder.“

Was sich dann zutrug, bleibt unbeschreiblich, weshalb die einfachsten Worte genügen müssen. Hans M. begab sich in die Sparkasse und stach mit den Worten „Gib des Geld her, du Wuildsau“ 88 mal auf den Geldautomaten ein. Nur mit Mühe konnte der zügellose Hans M. von dem Automaten befreit werden.

Inspiriert von Kabarettist und Comedian Markus Stoll alias Harry G.

Die oben genannten Namen sind fiktiv. Parallelitäten zu echten Personen sind rein zufällig, darüber hinaus dient der Text nur humoristischen Zwecken. Der Ortsname der vorkommt ist real, hat jedoch keinerlei realen Bezug zu obigem Text.

Text: Gabriel T.

Witze der Woche: Interkulturelle Kompetenz, bitte!

Deutscher im britischen Restaurant zum Ober: I hope I will become a Steak very soon.

Kellner: I hope you won‘t.

Was heißt „Don‘t be afraid“?

Sei kein ‚Fred‘.

Ich habe mir zu Weihnachten Wasserski gekauft. Jetzt muss ich nur noch einen See mit Gefälle finden.

Wenn die Polizei mich anhält und sagt „Papiere!“ und ich sage „Schere“ hab ich dann gewonnen?

Was ist das Lieblingsessen von Models?

Laufsteak!

Was macht ein Clown im Büro?

Faxen!

Ideen: Gabriel T.