Religionsunterricht in der Zukunft – Wünsche und Erfahrungen von Anna-Nicole Heinrich, Präses der evangelischen Kirche in Deutschland

Am 1. April diesen Jahres war das Team unserer Schülerzeitung bei der Sendung „Jetzt red i“ des Bayerischen Rundfunks zu Gast. Vor Ort in Friedberg wurde über das Thema „Kirchen in der Krise – Fallen wir vom Glauben ab?“ diskutiert, ein Thema, das gerade an den Feiertagen und in Anbetracht der steigenden Kirchenaustritte eine große Rolle spielt. Zu Gast waren Rainer Maria Schließler, katholischer Stadtpfarrer in München, und Anna-Nicole Heinrich, Vorsitzende des höchsten Kirchenparlaments (Synode) der evangelischen Kirche in Deutschland.

Nach der Sendung hatten wir von Friedo die Gelegenheit, mit Anna-Nicole Heinrich zu sprechen, die Teil der Diskussionsrunde war. Uns hat vor allem interessiert, wie sie sich den Religionsunterricht in der Schule der Zukunft vorstellt.

Sie erzählte, dass sie selbst aus keiner christlichen Familie kommt und ihren ersten Berührungspunkt mit Religion in der Schule hatte. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr ein spielerischer Zugang in den ersten Jahren. Später konnte sie sowohl den katholischen als auch den evangelischen Religionsunterricht kennenlernen. Dabei fiel ihr vor allem auf, dass der evangelische Unterricht stärker auf Austausch und Diskussion ausgelegt war. Genau das habe ihr geholfen, sich wirklich mit bestimmten Themen auseinanderzusetzen. Sie hatte nie das Gefühl, dass ihr etwas aufgezwungen wird.


Für die Zukunft wünscht sie sich, dass Religionsunterricht ein Ort bleibt, an dem offen diskutiert wird. Themen, die im Alltag oft zu kurz kommen, sollen dort Raum bekommen. Sie nennt als Beispiel gesellschaftliche Fragen wie die Wehrpflicht oder ethische Perspektiven auf aktuelle Entwicklungen.

Außerdem betont sie, dass es weniger um reines Auswendiglernen gehen sollte. Stattdessen sollte der Fokus stärker auf dem Erleben liegen. Schülerinnen und Schüler sollen die Möglichkeit haben, sich aktiv einzubringen und gemeinsam über unterschiedliche Sichtweisen zu sprechen. Gerade im Austausch liege viel Potenzial, um voneinander zu lernen und neue Perspektiven zu entdecken.

Auch das gemeinsame Erleben von Religion sieht sie als wichtigen Punkt. Religionsunterricht könne ein Raum sein, in dem man nicht nur über Glauben spricht, sondern auch versteht, wie Menschen ihren Glauben im Alltag leben.

Das Gespräch hat gezeigt, dass Religionsunterricht mehr sein kann als ein klassisches Schulfach. Er kann ein Raum für Austausch, Diskussion und persönliche Entwicklung sein. Gerade im Hinblick auf die „Schule der Zukunft“ bleibt damit die Frage offen, wie solche Ansätze stärker in den Schulalltag integriert werden können.

Text: Julia M.

Schule der Zukunft: Gemeinschaft und Demokratie

In dieser Serie zu unserem aktuellen Spitzenthema „Schule der Zukunft“ nimmt unser Autor Justin verschiedene Bereiche der Schule und des Lernens unter die Lupe und bezieht Stellung.

Mitbestimmung/Demokratie

Mitspracherecht im Schulalltag

In einer Schule der Zukunft sollen die Schüler stärker in Entscheidungen einbezogen werden, die ihren Schulalltag beeinflussen. Darunter fallen etwa die Schulregeln, Essensangebote in der Cafeteria oder Planung von neuen Aktionen oder auch die Gestaltung des Pausenraums.

Stärkung der Schülervertretung

In der Schule der Vergangenheit ist die Schülervertretung häufig eher Symbolpolitik. In einer Schule der Zukunft sollen Schülervertreter stärker in Entscheidungen miteinbezogen werden. Die Schülervertretung übernimmt eine wichtige Rolle bei der Durchsetzung neuer Schulregeln oder Planung von Schulveranstaltung – so sollen Schüler nicht nur verstehen, wie unser politisches System funktioniert, sondern auch Verantwortung übernehmen.

Demokratie praktisch erleben

Eine Mitbestimmung vermittelt wichtige demokratische Werte, die über den regulären Schulalltag hinaus gehen. Schüler lernen, ihre Meinung zu sachlich zu vertreten, Kompromisse zu finden und andere Sichtweisen zu respektieren. Die Schule wird somit nicht nur ein Ort des Lernens, sondern zu einem Ort, an dem demokratisches Handeln erlebt und geübt wird.

Soziales Miteinander

Respekt und wertschätzender Umgang

Eine Schule der Zukunft soll ein Ort sein, an dem alle Schülerinnen und Schüler respektvoll miteinander umgehen. Mobbing und Ausgrenzung dürfen keinen Platz haben, da sie zu psychischen Belastungen, Schulangst und Leistungsproblemen führen können. Besonders durch soziale Medien findet Mobbing heute oft im Verborgenen statt und wird von Lehrkräften oder Eltern nicht immer erkannt. Deshalb sollte die Schule vermitteln, wie man Konflikte friedlich löst, andere Meinungen akzeptiert und respektvoll miteinander kommuniziert. Dabei geht es nicht darum, dass alle befreundet sein müssen, sondern dass jeder mit Würde und Respekt behandelt wird.

Gemeinschaft und Zusammenhalt

Der Zusammenhalt innerhalb der Schule sollte aktiv gefördert werden. Gemeinsame Aktivitäten wie zum Beispiel Klassenfahrten oder schulische Veranstaltungen stärken das Gemeinschaftsgefühl. Wenn Schüler regelmäßig in Kontakt kommen, entsteht ein starkes Wir-Gefühl, allerdings darf der Unterricht natürlich nicht zu kurz kommen.

Umgang mit Konflikten

Konflikte sind im Schulalltag unvermeidlich, sie sollten jedoch konstruktiv gelöst werden. Streitschlichterprogramme und Vertrauenslehrkräfte, sowie Gesprächsangebote können helfen, Konflikte frühzeitig zu erkennen und effizienter zu lösen bevor sie eskalieren.

Inklusion und Vielfalt

Schülerinnen und Schüler offenbaren verschiedene Fähigkeiten, Stärken, Hintergründe und Bedürfnisse. In einer Schule der Zukunft lernen Schüler von Schülern und unterstützen sich gegenseitig.

Text: Justin A.

Schule der Zukunft: Unterricht und persönliche Entwicklung

In dieser Serie zu unserem aktuellen Spitzenthema „Schule der Zukunft“ nimmt unser Autor Justin verschiedene Bereiche der Schule und des Lernens unter die Lupe und bezieht Stellung.

Individuelles Lernen

Jeder hat sein individuelles Lerntempo. Die Schule der Zukunft soll das berücksichtigen und jungen Menschen die Möglichkeit bieten, in ihrem eigenen Tempo Schulstoff anzueignen. Digitale Lernmöglichkeiten, zum Beispiel Erklärvideos, interaktive Übungen mit Feedback oder Lernplattformen sollen genau das ermöglichen.

Projektorientierter Unterricht

Neben dem üblichen Unterrichtsstoff sollen individuelle Projekte mehr in den Vordergrund geraten, wodurch Schüler nicht Stoff erlernen, sondern in der Lage sind, Inhalte praktisch anzuwenden. Beispielsweise im Fach Biologie zum Thema Klimawandel, wobei Schüler eigene Modelle erstellen oder im Geschichtsunterricht eine Ausstellung zur Stadtgeschichte gemeinsam gestalten. Auch fachübergreifende Projekte, etwa ein selbstentwickelter Podcast ,wären möglich, sodass Wissen nicht nur Theorie bleibt, sondern auch praktische Anwendung findet.

Digitale Lernmethoden

Die Digitalen Medien übernehmen in der Schule der Zukunft einer immer wichtigeren Rolle -nicht nur müssen Lehrkräfte geschult werden, sondern auch Schülerinnen und Schüler über Gefahren in der Digitalen Welt informiert. Abgesehen davon wird der Unterricht immer digitaler: statt Papier werden digitale Materialien zu verfügen gestellt, sodass Inhalte anschaulicher und verständnisvoller dargestellt werden. Gleichzeit bleibt die Lehrkraft als Begleitung und Unterstützung im Lernprozess wichtig.

Zukunftsorientierte Kompetenzen

Neben fachlichem Wissen sollen Schulen der Zukunft mehr auf Kompetenzen eingehen und diejenigen fördern, die im späteren Leben wichtig sind. Dazu gehört kritisches Denken, Problemlösung, Kreativität, Kommunikation und Teamarbeit. Diese Fähigkeiten helfen den Schülerinnen und Schüler sich in einer weiter schnell verändernden Welt zurechtzufinden und mitzuwirken.

Leistungsbewertung

Individuelle Lernentwicklung

In einer Schule der Zukunft sollte die Leistungsbewertung nicht ausschließlich auf klassischen Noten basieren, wobei andere Leistungen stärker berücksichtigt werden sollten. Dazu zählen individuelle Projekte, Präsentationen und praktische Arbeiten. Im Politikunterricht könnte man zum Beispiel ein eigenes Wahlprogramm erstellen, sowie ein eigenes kurzes Parteiprogramm oder in Psychologie ein eigenes Modell entwickelt und benotet werden. Statt klassischem schulischem Wissen, das oft eine einmalige Anwendung findet.

Regelmäßiges Feedback

Statt nur einzelne Noten zu vergeben, sollte es vermehrt „Feedbackgespräche“ geben, damit die Schüler ihre Stärken und Schwächen besser verstehen und gezielt daran arbeiten können. Rückmeldungen von Lehrkräften sind sehr wichtig beim Lernen.

Fairere und vielfältigere Bewertung

Eine Schule in der Zukunft braucht ein modernes Bewertungssystem, welches unterschiedliche Fähigkeiten und Talente berücksichtigt. Schüler haben nicht in allen Bereichen die gleichen Stärken und Schwächen, somit kann das Bewertungssystem, wie es heute üblich ist, nicht fair sein. Eine Herausforderung in der Schule der Zukunft ist es, Leistungen umfassender zu bewerten und nicht durch einzelne Prüfungen zu beurteilen.

Mentale Gesundheit

Prävention

Besonders wichtig im Lernprozess ist die psychische Gesundheit, welche in der Schule der Zukunft stärker berücksichtigt werden sollte. Leistungsdruck, Prüfungsangst und ein voller Schulalltag können nicht nur Stress verursachen, sondern führen nicht nur dazu, dass die Fehlzeiten zunehmen und somit auch Unterrichtsstoff verpasst wird, sondern auch die Leistung abnimmt. Deshalb sind genug Pausen und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Lernen und Erholung wichtig.

Beratungs- und Unterstützungsangebote

An jeder Schule sollte es genug Beratungsangebote geben durch Schulpsychologen, Sozialarbeiter und Vertrauenslehrkräfte, die Schüler bei persönlichen, sowie familiären oder schulischen Schwierigkeiten unterstützen.

Ruheräume und Rückzugsorte

Neben Klassenräume sollte es auch Räume geben, in denen Schüler eine kurze Auszeit nehmen können und gegebenenfalls zur Ruhe kommen, falls sie sich überfordert fühlen oder um kurz neue Energie zu sammeln.

Förderung des Wohlbefindens

In der Schule der Zukunft sollte auch das individuelle Wohlbefinden der Schüler beachtet werden. Kurze Spaziergänge durch den Schulhof können ebenfalls dazu führen, dass der Kopf frei wird oder im Sportunterricht sollte gelernt werden, wie man Meditationsübungen durchführt.

Aufklärung über psychische Gesundheit

Mentale Gesundheit sollte offen thematisiert werden, sowie der Umgang mit Emotionen sollen im Schulsystem mehr Platz finden, besonders in einer Schule der Zukunft, sodass Schüler lernen, auf sich selbst zu achten und bei Problemen frühzeitig Hilfe zu suchen und vor allem zu wissen, wo man Hilfe bekommt.

Text: Justin A.

Schule der Zukunft: Die Lernumgebung

Eine Schule ist eine der wichtigsten Orte für junge Menschen, dabei ergibt sich die Frage, ob die Schule, wie sie heute besteht, noch zu den aktuellen Anforderungen der heutigen Zeit passt. Die Digitalisierung sowie gesellschaftliche Werte befinden sich im Wandel und verändern die Erwartung an das schulische Lernen und die zu erbringende Leistung und wie der Unterricht neugestaltet werden sollte. Zeitgleich wachsen Themen wie mentale Gesundheit, Mitbestimmung des Individuums uns und Nachhaltigkeit. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Wie schaut eine Schule der Zukunft aus?

In dieser Serie zu unserem aktuellen Spitzenthema „Schule der Zukunft“ nimmt unser Autor Justin verschiedene Bereiche der Schule und des Lernens unter die Lupe und bezieht Stellung.

Gebäude

Eine Schule der Zukunft soll mehr als ein Ort des Unterrichtes sein. Schon das Gebäude verändert sich grundlegend. Von konventionellen Klassenräumen und langen Fluren hin zu flexiblen, nachhaltigen Lernlandschaften. Die Architektur spielt dabei eine sehr wichtige Rolle.

Natur als Grundprinzip

Immer häufiger wird auch Natur direkt in die Architektur integriert: begrünte Dächer, Innenhöfe oder sogar vertikale Gärten an Fassaden. Die Schule wird dadurch nicht nur Lernort, sondern auch Teil der unmittelbaren Umwelt.

Studien zufolge steigert natürliches Licht die Konzentration und das Wohlbefinden, weshalb mehr Schulen auf größere Fenster setzen, um die Räume heller und freundlicher zu gestalten. Ergänzt mit modernen Belüftungssystemen, die frische Luft und Ruhe in das Gebäude bringen, soll die Lernatmosphäre verbessert werden.

Flexible Räume statt Klassenzimmer

Ein Merkmal von modernen Schulen sind flexible Räume statt fester Klassenzimmer.

Durch verschiebbare Wände sollen neue Räume entstehen oder mit anderen Räumen verbunden werden für ruhige Arbeitsbereiche für konzentrierteres Lernen, offene Flächen für Gruppenarbeiten oder Präsentationsräume für Vorträge und Projekte. Das Gebäude passt sich demnach dem Lernen an und nicht mehr umgekehrt

Allerdings kann dadurch viel Zeit im Unterricht verloren gehen, wodurch die Unterrichtszeit leidet.

Nachhaltige Architektur

Schulen der Zukunft sind ein Vorbild, was Nachhaltigkeit angeht. Die Gebäude werden energieeffizienter geplant und klimaneutral betrieben. Dazu gehört auch eine Energieversorgung durch Solaranlagen auf dem Dach, moderne Wärmedämmung und auch umweltfreundliche Baumaterialien wie Holz, sodass die Schule selbst zum Lernort für Klimaschutz wird.

Räume für Ruhe und Konzentration

Neben offenen Lernbereichen entstehen auch Rückzugsorte. Kleine akustikgedämmte Ruheräume sollen das Lernen stressarmer gestalten und mentale Belastungen zu reduzieren.

Ausstattung

Digitale Ausstattung

Das Herzstück der digitalen Ausstattung ist ein funktionierender Zugang zu schnellem WLAN, um den Zugang zu digitalen Inhalten und modernen Unterrichtsformen wie zum Beispiel Distanzunterricht, wenn eine Lehrkraft ausfällt, zu ermöglichen. Interaktive Whiteboards können herkömmliche Tafeln ersetzen, um neue Möglichkeiten zu Präsentationen zu bieten. Laptops und Tablets erleichtern den Zugang zu Informationen und fördern digitales Lernen. Allerdings besteht die Gefahr, dass digitale Endgeräte und das WLAN missbraucht wird, um etwa im Unterricht zu spielen oder sich anderweitig abzulenken. Demnach müssen App-Sperren dazu führen, dass unterrichtsfremde Inhalte unzugänglich werden, um sicherzustellen, dass die Ausstattung auch für das benutzt wird, wofür es auch gedacht war.

Barrierefreiheit

Gleichzeitig sollten die Schuen für alle Menschen zugänglich sein. Die Barrierefreiheit will dieses Ziel erreichen. Rampen, Aufzüge und automatische Türen sorgen, dafür dass alle Bereiche der Schule für jeden erreichbar sind. Dazu gehören behindertengerechte Toiletten, sodass kein Hindernis wie eine Treppe den Zugang zur Toilette verhindert und gut erkennbare Orientierungssysteme im Gebäude. Darüber hinaus sollen technische Hilfsmittel Menschen mit einer Seh- oder Hörbeeinträchtigung unterstützen.

Komfort und Sicherheit

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Ausstattung soll Komfort und Sicherheit sein, welches mit einem durchdachten Sicherheitskonzept verbunden ist, weil es das Ziel ist, eine Umgebung zu schaffen, in der sich alle Schülerinnen und Schüler wohl und beschützt fühlen. Ergonomische Stühle unterstützen eine gesunde Körperhaltung und lassen sich flexibel an unterschiedliche Lernformen anpassen. Auch ausreichende Steckdosen und Lademöglichkeiten für digitale Geräte am Sitzplatz erleichtern den Schulalltag. Auch hier besteht die Gefahr, dass die Steckdosen zweckentfremdet werden, damit Schüler ihr Handy benutzen und im Unterricht nicht aufpassen. Schließfächer sorgen dafür, dass Materialien nie mehr vergessen werden und gleichzeitig verstaut werden, um dem Schulranzen zu entlasten. Neben Komfort ist Sicherheit ein zentraler Aspekt. Moderne Brandschutzsysteme, klar ausgewiesene Fluchtwege sind notwendig, um Risiken wie einen Brandfall zu minimieren.

Nachhaltige Ausstattung

Nachhaltigkeit spielt auch bei der Ausstattung eine wichtige Rolle. So sollen Led-Beleuchtungen und stromsparende Geräte den Energieverbrauch reduzieren und gleichzeitig die Umwelt schonen. Wasserspender können Einwegflaschen ersetzen und so Müll vermeiden. Darüber hinaus tragen langlebige Materialien dazu bei, Ressourcen zu sparen und die Umweltbelastung zu minimieren, um die Schule nachhaltiger und zukunftsfähiger zu gestalten.

Schulalltag

Ausgewogene Tagesstruktur

Ein wichtiger Aspekt in einer Schule der Zukunft ist eine Balance zwischen Lernen und Erfolg, längere Konzentrationsphasen sollte durch Pausen und entspannte Aktivitäten unterbrochen werden, sodass die Leistungsfähigkeit erhalten bleibt, aber Stress reduziert wird.

Bewegung und Pausen

Bewegung sollte viel mehr in den Schulalltag integriert werden – ein kurzer Spaziergang durch den Schulhof oder kurze Bewegungsübungen können dabei helfen, sich besser zu konzentrieren und ausgeglichener zu sein. Im regulären Schulalltag ist Bewegung abgesehen von den Sportstunden und den Gang zur Toilette oder Flasche auffüllen eher zweitrangig.

Unterrichtszeiten

Aktuell wird darüber diskutiert, die Schule um 9:00 Uhr beginnen zu lassen und nicht wie üblich an der Beruflichen Oberschule Friedberg um 8:15 Uhr. Dadurch wirken Schülerinnen und Schüler ausgeschlafener und können sich besser konzentrieren. Allerdings muss auch beachtet werden, dass viele dadurch möglicherweise später ins Bett gehen, wodurch der positive Effekt wieder verloren gehen kann. Ich persönlich finde die Idee nicht gut. Stattdessen sollte der Unterricht lieber früher enden, sodass Schülerinnen und Schüler mehr Freizeit am Nachmittag und Abend haben.

Text: Justin A.

Was Schüler wirklich denken: Unsere Umfrage zu mentaler Gesundheit und der Schule der Zukunft

Seit einigen Wochen hängt in der Aula der Beruflichen Oberschule Friedberg ein QR-Code für eine Umfrage zu den Themen mentale Gesundheit und Schule in der Zukunft. 23 Schülerinnen und Schüler haben sich die Zeit genommen, unsere Fragen zu beantworten. Die Ergebnisse sind hin und wieder eindeutig, aber manchmal auch überraschend. 

„Ich fühle mich nicht ausreichend unterstützt“ – Mentale Gesundheit an der Schule

Der vielleicht bemerkenswerteste Befund unserer Umfrage betrifft dabei das psychische Wohlbefinden: Fast die Hälfte aller Befragten (45 %) fühlen sich von der Schule kaum oder gar nicht psychisch unterstützt. Nur etwa 14 Prozent geben an, sich wirklich gut aufgehoben zu fühlen. Der Rest empfindet die Unterstützung nur als teilweise ausreichend.

Dazu passt, dass 77 Prozent der Teilnehmer sich wünschen, dass mentale Gesundheit ein festes Thema im Unterricht wird. 

Die offenen Antworten zur Frage, was sich die Schüler konkret zum Thema mentales Wohlbefinden von der Schule wünschen, machen dabei deutlich, dass sich viele mehr Verständnis von Lehrkräften und vor allem Entlastungen in sowieso schon stressigen Phasen erhoffen. So wünscht sich zum Beispiel ein Schüler: „Nicht kurz vor Prüfungen mit Leistungsnachweisen zugemüllt zu werden. Nicht nur fachliche Prüfungsvorbereitung, sondern auch mentale Vorbereitung.“

Was stresst am meisten?

Wenig überraschend, aber in dieser Deutlichkeit doch bemerkenswert, nennen 91% Prüfungsdruck und Noten als größte Stressquelle

Damit ist es kein Wunder, dass die Mehrheit der Befragten der Ansicht ist, dass unser Notensystem eine Reform oder kleinere Anpassungen benötigen würde.

Die moderne FOSBOS Friedberg?

Im Themenbereich Digitalisierung zeigt sich ein überraschend positives Bild. Die Mehrheit schätzt unsere Schule auf einer Skala von 0 bis 5 bei 3 bis 4 ein, wobei keiner eine 0 oder 1 vergeben hat. 

Auch unsere Lehrer scheinen dem Umgang mit technischen Geräten gut draufzuhaben: Fast 70% der Befragten geben an, dass bei den Lehrpersonen ausreichende Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Tools gegeben vorhanden wären.

Die Schule der Zukunft

Auf die Frage, wie sich Schulen in Zukunft verändern sollen, zeigen die offenen Antworten ein breiten Konsens: Die Schule ist aktuell zu realitätsfern. Sehr viele der Befragten sind der Ansicht, dass die Schule sie kaum auf das wirkliche Leben vorbereite. Auf die Frage, welche neuen Fächer in Zukunft eingeführt werden sollten, wünschen sich die meisten ein Fach, in dem man „Leben lernt“. Immer wieder genannt werden dabei Konzepte wie Steuern, Finanzen oder Versicherungen.

Dabei wird auch der Wunsch nach mehr Praxisnähe im bestehenden Unterricht deutlich: „Das Schulsystem ist zu theoretisch. Ich würde mir mehr Praxisnähe wünschen.“ Und: „Mehr Wert auf lebensvorbereitende, praktische Fähigkeiten legen.“

Fazit: Eine Schulgemeinschaft mit klaren Vorstellungen

Die Ergebnisse unserer Umfrage zeichnen das Bild einer Generation, welche genau weiß, was sie braucht. Die Botschaft ist deutlich: Weniger Druck, mehr Verständnis, bessere Vorbereitung auf das Leben nach der Schule. Dabei scheint unsere Schule in Sachen Digitalisierung auf einem guten Weg zu sein, allerdings gibt es beim Thema mentale Gesundheit und beim Notensystem noch Luft nach oben. 

Hinweis: Insgesamt haben 23 Schülerinnen und Schüler an der Umfrage teilgenommen. Die Umfrage wurde über einen QR-Code im Schulhaus sowie über einen Link beworben. Bei Mehrfachantworten können die Prozentzahlen zusammen über 100 Prozent ergeben.

Umfrage/Text: Martin P.

Umfrage: Schule der Zukunft

Die Welt ist im Wandel, und genauso sollte es die Schule auch sein. Doch immer wieder kommt die Kritik, das deutsche Schulsystem sei veraltet, funktioniere nicht richtig, oder soll viele Schülerinnen und Schüler im Stich lassen. Siehst du das ähnlich, oder doch ganz anders? Nimm an unserer Umfrage Teil, und beantworte kurz unsere Fragen zu den Themen Digitalisierung, Zukunft und mentaler Gesundheit im Bezug auf die Schule. Die Ergebnisse erscheinen demnächst im Blog der Schülerzeitung.

Hier geht es zur Umfrage:

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfydOE1orl5ks_-11PKXyKCaB3iipGdsRMuZISZk0rhdQkjiw/viewform

Umfrage/Text: Martin P.

Wie stellen sich Schüler den Lehrer der Zukunft vor?

Bild: Anastasiya M., Canva

Das sagt unsere Autorin Anastasiya: „Ich bin auf diese Eigenschaften gekommen, weil ich denke, dass Schüler besser lernen, wenn der Lehrer verständnisvoll, kreativ und unterstützend ist. In der Zukunft wird moderne Technik immer wichtiger, deshalb sollte ein Lehrer die Schüler gut auf das spätere Leben und die Arbeitswelt vorbereiten, zum Beispiel durch Teamarbeit, selbstständiges Arbeiten und den Umgang mit digitalen Medien.“

Bild/Text: Anastasiya M.

„Schule als Ort des sozialen Miteinanders und Schutzraum“: Interview mit unserem neuen stellvertretenden Schulleiter Jakob Scholze

In diesem Schuljahr hat unsere Schule, die FOSBOS Friedberg, einen neuen stellvertretenden Schulleiter bekommen: Herrn Jakob Scholze.

Für unsere Schülerzeitung „Friedo“ habe ich mit ihm über seinen beruflichen Werdegang, seine Ziele an unserer Schule und seine Sicht auf „die Schule der Zukunft“ gesprochen.

Foto: Melek A.

Friedo: Könnten Sie sich bitte kurz vorstellen und uns etwas über Ihren bisherigen beruflichen Werdegang erzählen?

Scholze: Mein Name ist Jakob Scholze. Ich bin verheiratet und habe drei wunderbare Kinder. Die letzten Jahre waren beruflich sehr abwechslungsreich: Ich habe in Bamberg studiert und anschließend an der FOSBOS in Hof gearbeitet. Danach war ich mehrere Jahre an einer Berufs- und Berufsfachschule für Kinderpflege und Sozialpflege tätig. Dort durfte ich bereits an Schulentwicklungsprozessen mitwirken und die Schulleitung unterstützen. Anschließend bekam ich die Möglichkeit, im Kultusministerium zu arbeiten. Dort war ich fünf Jahre lang in der beruflichen Abteilung tätig und konnte viele Einblicke in die Organisation und Verwaltung beruflicher Schulen in Bayern gewinnen. Dies war auch sehr spannend, da man dort mal die andere Perspektive gesehen hat.

Friedo: Was genau haben Sie im Kultusministerium gemacht?

Scholze: Die Berufliche Abteilung im Kultusministerium ist für alle Beruflichen Schulen und deren Lehrkräfte in Bayern zuständig. Das umfasst über 1.500 Schulen und rund 400.000 Schülerinnen und Schüler. Ich habe dort mit dem Abteilungsleiter zusammengearbeitet und mich unter anderem mit Statistik, organisatorischen Fragen sowie der Zusammenarbeit mit der Kultusministerkonferenz beschäftigt. Die Arbeit war sehr abwechslungsreich, weil täglich neue Themen und Herausforderungen dazukamen.

Friedo: Welche Fächer unterrichten Sie aktuell, beziehungsweise haben Sie zuvor unterrichtet?

Scholze: Aktuell unterrichte ich Kommunikation und Interaktion (KUI) und in den nächsten Schuljahren Pädagogik und Psychologie – „PäPsy“. In der Vergangenheit habe ich auch Pädagogik und Psychologie und Deutsch unterrichtet. Besonders an den Berufsfachschulen war ich viel im fachlichen Unterricht der Kinderpflege und Sozialpflege tätig. In Bamberg habe ich also Sozialpädagogik und Deutsch studiert.

Friedo: Was hat Sie dazu motiviert, die Position als stellvertretender Schulleiter an unserer Schule zu übernehmen und konnten Sie sich die Schulen aussuchen?

Scholze: Schon vor meiner Zeit im Ministerium habe ich gemerkt, dass mir neben dem Unterrichten auch organisatorische und leitende Aufgaben Spaß machen. Die Kombination aus Unterricht und Verantwortung finde ich sehr spannend. Nach meiner Zeit im Ministerium wollte ich gerne wieder an eine Schule zurückkehren. Diese Schulen sind jedoch ausgeschrieben und man muss sich für sie bewerben. Unsere Schule hat mich dabei besonders angesprochen, sowohl durch die offene Atmosphäre, das Kollegium als auch durch die Gespräche mit der Schulleiterin. Außerdem ist die Schule für mich auch örtlich gut erreichbar, da ich in Aichach wohne.

Friedo: Wie waren Ihre ersten Eindrücke von unserer Schule?

Scholze: Ich habe die Schule von Anfang an als einen Ort wahrgenommen, an dem Menschen offen und freundlich miteinander umgehen. Das habe ich sowohl bei den Lehrkräften als auch bei den Schülerinnen und Schülern erlebt. Natürlich kenne ich nach den ersten Wochen noch nicht alles, aber mein erster Eindruck war sehr positiv.

Friedo: Wie definieren Sie Ihre Rolle als Konrektor im Schulalltag?

Scholze: Im Moment ist mein wichtigstes Ziel zunächst, die Schule, die Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium kennenzulernen. Erst wenn man versteht, wie Prozesse funktionieren, kann man sinnvoll einschätzen, wo und wie man sich gut einbringen kann.
Grundsätzlich ist mir wichtig, dass Schule ein Ort des sozialen Miteinanders ist, ein Schutzraum, in dem man Fehler machen darf, kann und soll und in dem Schülerinnen und Schüler nicht nur als Gruppe, sondern auch als einzelne Persönlichkeiten wahrgenommen werden.

Friedo: Welche Rolle spielt Digitalisierung, insbesondere Künstliche Intelligenz, Ihrer Meinung nach im Schulalltag?

Scholze: Digitalisierung entwickelt sich unglaublich schnell und Schule muss Schülerinnen und Schüler darauf vorbereiten, damit umgehen zu können. Digitale Werkzeuge können viele Dinge erleichtern, beispielsweise Kommunikation oder individuelles Lernen.
Auch KI kann dabei sehr hilfreich sein. Besonders im Bereich individuelles Feedback bietet sie große Möglichkeiten. Schülerinnen und Schüler können Unterstützung bekommen, die Lehrkräfte zeitlich oft gar nicht in diesem Umfang leisten könnten. Trotzdem ist wichtig, KI mit Augenmaß zu nutzen. Man darf sich nicht komplett auf sie verlassen. Erst wenn Grundlagen verstanden wurden, sollte KI unterstützend eingesetzt werden.

Friedo: Glauben Sie, dass die KI Lehrkräfte irgendwann ersetzen könnte?

Scholze: Nein, das glaube ich nicht. Lehrkräfte werden weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Was sich verändern wird, ist vermutlich die Art des Unterrichtens. Lehrkräfte könnten künftig noch stärker als „Lernbegleiter“, beziehungsweise als eine Art Coach arbeiten. Schule bleibt aber immer auch ein sozialer Ort, an dem Menschen miteinander lernen und sich begegnen. Es braucht immer einen Lehrer und es braucht immer einen Schüler.

Friedo: Was ist Ihnen im Umgang mit Schülerinnen und Schülern besonders wichtig?

Scholze: Respekt und Empathie sind für mich die Grundlage jeder guten Zusammenarbeit mit jedem Menschen. Egal, ob Schulleitung, Lehrkraft oder Schülerin, beziehungsweise Schüler. Am Ende sind wir alle Menschen, die miteinander umgehen. Mir ist wichtig, dass man offen, respektvoll und menschlich miteinander spricht.

Friedo: Welche Entwicklungen wünschen Sie sich für Schulen in den kommenden Jahren?

Scholze: Ich finde, Schulentwicklung sollte immer auf Reflexion und Feedback beruhen. Es ist wichtig, allen Beteiligten die Möglichkeit zu geben, ihre Sichtweisen und Meinungen einzubringen. Außerdem denke ich, dass unser Schulsystem in Bayern viele Chancen bietet, weil verschiedene Bildungswege möglich sind und Entscheidungen nicht endgültig nach der Grundschule festgelegt werden.

Friedo: Was verstehen Sie persönlich unter einer „Schule der Zukunft“?

Scholze: Für mich steht bei der Schule der Zukunft vor allem die Kompetenzvermittlung im Mittelpunkt. Wissen verändert sich heute sehr schnell. Deshalb wird es immer wichtiger, Kompetenzen zu entwickeln, zum Beispiel kritisch zu denken, Informationen zu bewerten, Probleme zu lösen und mit anderen zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig sollte Schule immer auch ein Ort der Wertevermittlung bleiben. Demokratie, Gleichberechtigung und soziales Miteinander sind für mich zentrale Werte, die in der Schule immer ganz hoch geschrieben werden müssen.

Interview: Melek A.

Wie gehen unsere Lehrer mit Stress im Alltag um?

Während der Schulzeit werden viele Schüler mit Stress konfrontiert. Um mit diesem Stress umzugehen, machen einige Schüler Sport, verbringen Zeit mit Freunden und Familie, lesen, malen und vieles mehr. Nicht nur wir Schüler sind von diesem Stress betroffen, sondern ebenfalls auch unsere Lehrer. Aus diesem Grund haben wir sie befragt, wie sie denn mit Stress und Belastungen in ihrem Alltag umgehen.

Dazu haben wir unseren Lehrern folgende Fragen gestellt:

  1. Wie gehen sie mit Stress um?
  2. Was machen sie gegen den Stress?
  3. Wie stark betrifft der Stress ihr privates Leben? (Sie können mit „ja“ für „stark“ und „nein“ für „schwach“ diese Frage beantworten. Und wenn sie nicht wollen müssen sie nicht.)
  4. Wie stark belastet der Schulalltag sie?
  5. Was würden sie den Schülern als Rat geben, wie sie mit schulischem und privatem Stress umgehen sollten?

Unser Biologie und Chemie-Lehrer Herr Fischer antwortete auf die genannten Fragen wie folgt:

Zu 1: Ich versuche meinen Alltag möglichst vorausschauend zu planen, damit gar nicht erst Stress aufkommt. Das klappt natürlich nicht immer.

Zu 2: Wenn ich gestresst bin, dann hilft mir meistens Sport, Musik hören oder nach draußen gehen.

zu 3: Ich würde sagen mittelstark. Es gibt ja auch positiven Stress oder Freizeit-Stress. Aber gerade mit kleinem Kind ist der Alltag schon definitiv stressiger geworden als davor.

Zu 4: Ich versuche mich nicht zu sehr vom Stress belasten zu lassen. Aber gerade in den Prüfungsphasen, in denen man als Lehrer daheim viel korrigieren muss, kann es dann schon mal etwas belastend sein.

Zu 5: Ich würde allen Schülerinnen und Schülern raten, im Leben möglichst klare Prioritäten zu setzen. Manchmal kann man nicht alles gleichzeitig machen, und muss sich für eine Sache entscheiden. Das kann helfen, sich nicht so leicht stressen zu lassen.

Unser Deutsch- und Englisch-Lehrer Herr Fürst antwortete auf unsere Fragen wie folgt:

Zu 1: Am besten nicht aufkommen lassen.

Zu 2: Sport machen, Zeit mit meinen Kindern verbringen!

Zu 3: Zum Glück nicht sonderlich, dementsprechend bin ich da auch nicht davon belastet.

Zu 5: Schulischer Stress lässt sich vermeiden, wenn man den Stellenwert von zum Beispiel Prüfungen realistisch einordnet und sich nicht so unter Druck setzt.

FOS-Lehrer Herr Fürst bei der Korrektur von Schülerarbeiten; Foto: Elena N.

Unser Mathe- und Physik-Lehrer Herr Hämmerle antwortete auf unsere Fragen so:

Zu 1: Ich baue meinen Stress ab.

Zu 2: Ich versuche es möglichst mit Sport auszugleichen.

Zu 3: In meinem persönliches Leben ist Stress immer da.

Zu 4: Ich kann meinen Stress noch ertragen.

Zu 5: Ich würde den Schülerinnen und Schülern raten, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.

An den Antworten erkennt man, dass nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer von Stress betroffen sind. Und das sie ebenfalls wie wir unterschiedliche Methoden haben, mit diesem Stress umzugehen.

Interviews: Elena N., Sila T.

Lehrer/in der Zukunft: Nicht nur Wissensvermittler

Der Lehrer der Zukunft ist viel mehr als nur eine Person, die vorne in der Klasse steht und Unterricht macht. Er ist ein Begleiter, ein Unterstützer und manchmal sogar ein Motivator. Seine Aufgabe ist es nicht nur, Wissen zu vermitteln, sondern auch die Talente und Stärken der Schüler zu entdecken.

In der Zukunft wird Technik im Unterricht eine große Rolle spielen. Lehrer arbeiten mit Tablets, Computern und modernen Lernprogrammen. Dadurch wird der Unterricht abwechslungsreicher und spannender. Jeder Schüler kann in seinem eigenen Tempo lernen und der Lehrer hilft dabei, den richtigen Weg zu finden.

Doch nicht nur Technik ist wichtig. Der Lehrer der Zukunft ist freundlich, geduldig und verständnisvoll. Er hört den Schülern zu, nimmt ihre Probleme ernst und schafft eine Atmosphäre, in der sich jeder wohlfühlt. So wird Schule zu einem Ort, an dem Lernen Spaß macht.

Außerdem entwickelt sich der Lehrer selbst immer weiter. Er lernt neue Methoden, probiert neue Ideen aus und passt sich an die Veränderungen der Welt an. Dadurch bleibt der Unterricht modern und interessant.

Der Lehrer der Zukunft ist also nicht nur ein Wissensvermittler, sondern auch ein Vorbild. Er zeigt den Schülern, wie wichtig Lernen, Respekt und Zusammenarbeit sind. Mit seiner Hilfe können junge Menschen ihre Ziele erreichen und sich auf die Zukunft vorbereiten.

Text: Anastasiya M.