Meine Erwartungen an die 11. Klasse und das Praktikum an der FOS (Sozialzweig)

Mit der 11. Klasse an der Fachoberschule beginnt für mich ein neuer Abschnitt, auf den ich mich freue, der mich aber auch etwas nervös macht. Ich weiß, dass die Anforderungen höher sein werden als in der Vorklasse,deshalb erwarte ich, dass die 11. Klasse zwar anstrengend wird, mir aber gleichzeitig die Möglichkeit gibt, mich weiterzuentwickeln und neue Erfahrungen zu sammeln.

Außerdem freue ich mich darauf, viele neue Menschen kennenzulernen. Da Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulen zusammenkommen, hoffe ich, neue Freundschaften zu schließen und eine Klasse zu haben, in der man sich gegenseitig unterstützt und gut zusammenarbeitet. Ich denke, dass eine gute Klassenatmosphäre den Schulalltag viel angenehmer macht. Außerdem wünsche ich mir verständnisvolle und engagierte Lehrerinnen und Lehrer, die den Unterricht interessant gestalten, bei Fragen helfen und ihre Schülerinnen und Schüler motivieren.

Foto: Anastasiya M.

Besonders gespannt bin ich auf das Praktikum. Ich finde es gut, dass man nicht nur im Klassenzimmer lernt, sondern auch die Gelegenheit bekommt, den Arbeitsalltag in einer sozialen Einrichtung kennenzulernen. Am meisten würde ich mich über einen Praktikumsplatz in einem Kindergarten oder einer Förderschule freuen, weil ich gerne mit Kindern arbeite und herausfinden möchte, ob dieser Beruf zu mir passt. Ich erwarte, dass ich dort einen realistischen Einblick in soziale Berufe bekomme und herausfinde, welche Aufgaben zu diesem Berufsfeld gehören. Mir ist bewusst, dass die Arbeit nicht immer einfach sein wird und dass Geduld, Verantwortung und Einfühlungsvermögen eine wichtige Rolle spielen.

Ich hoffe, dass ich während des Praktikums selbstständiger werde, lerne, besser mit verschiedenen Menschen umzugehen und auch in schwierigen Situationen ruhig und verantwortungsbewusst zu handeln. Gleichzeitig möchte ich meine Kommunikationsfähigkeit stärken und mehr Selbstvertrauen gewinnen. Ich denke, dass das Praktikum mir dabei helfen wird, meine eigenen Stärken und Schwächen besser kennenzulernen.

Natürlich habe ich auch ein paar Sorgen. Ich weiß, dass die FOS anspruchsvoll ist und ich mich an ein höheres Lerntempo gewöhnen muss. Besonders vor dem Fach Deutsch habe ich etwas Angst, da es mir nicht immer leichtfällt. Trotzdem möchte ich mein Bestes geben und bei Schwierigkeiten nicht aufgeben, sondern fleißig lernen und mir Hilfe holen, wenn ich sie brauche.

Mein Ziel ist es, das Fachabitur erfolgreich zu schaffen und dann später noch das Allgemeine Abitur zu machen. Ein höherer Schulabschluss ist mir wichtig, weil ich Psychologie studieren möchte und auch falls ich mich doch noch umentscheide, trotzdem mehr Möglichkeiten bei der Berufswahl oder für ein Studium habe.

Insgesamt wünsche ich mir, dass ich die 11. Klasse erfolgreich meistere, viele neue Erfahrungen sammle und mich sowohl schulisch als auch persönlich weiterentwickle. Ich hoffe außerdem, dass ich durch das Praktikum herausfinde, ob ein sozialer Beruf wirklich zu mir passt und ich dadurch eine bessere Vorstellung von meiner beruflichen Zukunft bekomme.

Text: Anastasiya M.

Comic: Danke, dass du zugehört hast!

Unsere Autorin Anastasiya hat sich zum Thema „Mentale Gesundheit“ Gedanken gemacht und dabei einen kleinen Comic entworfen. Sie hat mit dem Programm „Canva“ gearbeitet und sagt selbst: „Mein Comic zeigt, dass man psychische Belastungen oft nicht von außen erkennen kann. Die Hauptfigur wirkt glücklich, trägt aber innerlich viele Sorgen mit sich. Erst als eine Freundin ehrlich nachfragt und zuhört, fühlt sich die Person besser. Die Botschaft lautet: Man sollte nicht vorschnell urteilen und füreinander da sein, denn man weiß nie, was jemand gerade durchmacht.“

Idee/Design: Anastasiya M.

Wie stellen sich Schüler den Lehrer der Zukunft vor?

Bild: Anastasiya M., Canva

Das sagt unsere Autorin Anastasiya: „Ich bin auf diese Eigenschaften gekommen, weil ich denke, dass Schüler besser lernen, wenn der Lehrer verständnisvoll, kreativ und unterstützend ist. In der Zukunft wird moderne Technik immer wichtiger, deshalb sollte ein Lehrer die Schüler gut auf das spätere Leben und die Arbeitswelt vorbereiten, zum Beispiel durch Teamarbeit, selbstständiges Arbeiten und den Umgang mit digitalen Medien.“

Bild/Text: Anastasiya M.

Lehrer/in der Zukunft: Nicht nur Wissensvermittler

Der Lehrer der Zukunft ist viel mehr als nur eine Person, die vorne in der Klasse steht und Unterricht macht. Er ist ein Begleiter, ein Unterstützer und manchmal sogar ein Motivator. Seine Aufgabe ist es nicht nur, Wissen zu vermitteln, sondern auch die Talente und Stärken der Schüler zu entdecken.

In der Zukunft wird Technik im Unterricht eine große Rolle spielen. Lehrer arbeiten mit Tablets, Computern und modernen Lernprogrammen. Dadurch wird der Unterricht abwechslungsreicher und spannender. Jeder Schüler kann in seinem eigenen Tempo lernen und der Lehrer hilft dabei, den richtigen Weg zu finden.

Doch nicht nur Technik ist wichtig. Der Lehrer der Zukunft ist freundlich, geduldig und verständnisvoll. Er hört den Schülern zu, nimmt ihre Probleme ernst und schafft eine Atmosphäre, in der sich jeder wohlfühlt. So wird Schule zu einem Ort, an dem Lernen Spaß macht.

Außerdem entwickelt sich der Lehrer selbst immer weiter. Er lernt neue Methoden, probiert neue Ideen aus und passt sich an die Veränderungen der Welt an. Dadurch bleibt der Unterricht modern und interessant.

Der Lehrer der Zukunft ist also nicht nur ein Wissensvermittler, sondern auch ein Vorbild. Er zeigt den Schülern, wie wichtig Lernen, Respekt und Zusammenarbeit sind. Mit seiner Hilfe können junge Menschen ihre Ziele erreichen und sich auf die Zukunft vorbereiten.

Text: Anastasiya M.

Spitzenthema: Wie sieht die Schule der Zukunft aus?

Grafik: Anastasiya M., Canva

Unsere Autorin Anastasiya hat sich mit der Frage beschäftigt, wie die Schule der Zukunft wohl aussehen wird. Das sagt sie selbst über ihre Vorstellungen:

„Die Mind-Map habe ich mit Canva erstellt. Ich habe zuerst überlegt, wie die Schule der Zukunft aussehen könnte, und alle Ideen aufgeschrieben, die mir eingefallen sind. Danach habe ich sie sortiert und überlegt, welche Punkte besonders wichtig sind.

Bei Technologie habe ich mir gedacht, dass in Zukunft wahrscheinlich Roboter eine große Rolle im Unterricht spielen werden. Sie könnten zusammen mit menschlichen Lehrkräften unterrichten, also nicht nur die Lehrer ersetzen, sondern ergänzen, damit die Arbeit im Unterricht besser und effizienter wird.

Beim Lernen habe ich überlegt, dass Schüler in Zukunft mehr Möglichkeiten haben werden, ihre Fächer selbst auszuwählen, ähnlich wie in den USA. Man könnte zum Beispiel Kurse wie Filmproduktion, Psychologie oder kreatives Schreiben wählen, je nachdem, was einen interessiert. So wird das Lernen individueller und spannender.

Mir war auch wichtig, die globale Vernetzung zu erwähnen. Vielleicht könnten Schüler in Zukunft auch mal für kurze Zeit in andere Länder reisen und dort die Schule besuchen oder Online-Unterricht mit Menschen haben, die aus anderen Ländern kommen, so kann man auch Sprachenlernen verbessern. So lernt man andere Kulturen kennen und arbeitet mit Schülern aus verschiedenen Ländern zusammen.

Auch das Wohlbefinden der Schüler sollte in der Schule der Zukunft eine große Rolle spielen. Es könnte Psychologen und qualifizierte Mitarbeiter geben, die bei Motivation oder Problemen helfen. In der Kantine könnten gesunde und abwechslungsreiche Speisen angeboten werden, und es sollte genügend Räume geben, in denen man sich in den Pausen erholen oder Hausaufgaben machen kann – wie Bibliotheken oder ruhige Ecken zum Entspannen.

So konnte ich die Ideen in der Mind-Map darstellen und zeigen, wie die einzelnen Punkte miteinander verbunden sind.“

Text/Bild: Anastasiya M.

Wusstet ihr eigentlich dass…

… unser Physik- und Mathelehrer Herr Hämmerle


… schon immer Lehrer werden wollte,


… Pop als Lieblingsmusikgenre hat,


… verschiedene Genres liest – zuletzt einen Krimi,


… in den Ferien oft Zeit mit seiner Familie verbringt,


… eine Katze und ein paar Hasen hat,


… als Superkraft „negative Gravitation“ wählen würde,


… seine Lieblingsfilme die von Quentin Tarantino sind,


… sein Lieblingsessen Kartoffel Buns sind,


… sein Lieblingsgetränk Rotwein ist,


… sein Lebensmotto „Nachts ist es kälter als draußen“ lautet,


… seine Lieblingsjahreszeit der Winter ist?

Interview: Anastasiya, M., Sila T., Elena N.