Wusstet ihr eigentlich, dass…

unser PuG-, Geschichts- und Englischlehrer Herr Jelic…

… sich selbst als „ruhig, erfahren und immer noch relativ jung“ beschreibt,

… an der FOS besonders die netten Menschen, seine Kolleginnen und Kollegen sowie
die gute Fachschaft schätzt,

… am Lehrerberuf am meisten mag, sich mit Themen beschäftigen zu können, die ihn
wirklich interessieren, und täglich mit jungen Menschen zu arbeiten,

… seinen Berufswunsch nicht strikt geplant hat, sondern das Leben eher auf sich
zukommen ließ und sich für den Lehrerberuf entschied, weil er genau wusste, was ihn
dort erwartet,

… eher eine Nachteule als ein Frühaufsteher ist,

… am liebsten mit Tennis, einem guten Buch auf der Couch oder mit Tennis-Videos auf
YouTube abschaltet,

… besonders gern Eric Clapton, Neil Young sowie Blues, Folk und Americana hört,

… zu seinen Lieblingsserien “Lead Balloon“ und “The Sopranos“ gehören,

… bei Filmen besonders die Werke der Coen Brothers und von Wes Anderson schätzt,

… als Getränk eine Cola wäre – süß, aber dennoch eiskalt, so wie eine gute Cola sein
sollte,

… man ihm nicht sofort ansieht, dass er noch junge Kinder hat, und er selbst meint,
eher wie deren Opa auszusehen,

… vor allem seine ältesten Freunde ihn geprägt haben, weil sie immer für ihn da waren
und ihm gezeigt haben, dass er auf einem guten Weg ist,

… seinen Schülerinnen und Schülern mit auf dem Weg geben möchte: „Man bereut im
Leben immer Dinge, die man nicht getan hat, aber selten Dinge, die man getan hat“,

… sein Lebensmotto „nach vorne zu leben und die Vergangenheit ruhen zu lassen“ ist?

Interview: Melek A.

Zwischen Schulaufgaben und Podcasts – Alternative Leistungsnachweise

Leistungsnachweise müssen nicht immer aus Schulaufgaben und Kurzarbeiten bestehen. In vielen Fächern werden inzwischen Podcasts, Erklärvideos, Referate oder Portfolios als Alternativen eingesetzt.

Empfinden Schülerinnen und Schüler diese Form der Leistungsbewertung als fairer und einfacher oder eher als zusätzliche Belastung? Und wie bewerten eigentlich Lehrkräfte diese Entwicklung?


Viele der befragten Schülerinnen und Schüler stehen den alternativen Leistungs-nachweisen grundsätzlich positiv gegenüber. Besonders geschätzt wird, dass Formate wie Präsentationen, Podcasts oder Portfolios mehr Raum für eigene Ideen lassen und dadurch abwechslungsreicher sind als klassische Schulaufgaben. Einige berichteten zudem, dass diese Form der Leistungsbewertung weniger stressig sein kann, da nicht ausschließlich unter Zeitdruck gelernt und abgefragt wird und man seine Kreativität besser ausleben kann. Gleichzeitig wurde deutlich, dass alternative Leistungsnachweise nur dann als entlastend empfunden werden, wenn sie gut verteilt sind. Häufen sich Projekte, Referate und Präsentationen in mehreren Fächern und kommen zusätzlich Schulaufgaben hinzu, steigt der Stress deutlich an. Kritisch angemerkt wurde außerdem, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler unter denselben Voraussetzungen arbeiten. Besonders sichere Vortragende hätten teilweise Vorteile, während andere mehr Überwindung benötigten. Trotzdem wurde die Bewertung der verschiedenen Projekte zum Großteil als fair und transparent wahrgenommen, da hierbei mit Protokollen gearbeitet wird, die von den Schüler:innen selbst ausgefüllt werden.


Auch aus Sicht der Lehrkräfte gewinnen alternative Leistungsnachweise zunehmend an Bedeutung. Zwei befragte Lehrerinnen erklärten, dass solche Formate nicht nur für mehr Abwechslung sorgen, sondern auch vom Kultusministerium unterstützt werden. Neben klassischen Schulaufgaben sollen daher bewusst kreativere Leistungsnachweise eingesetzt werden. Alternative Formate wie Portfolios, Präsentationen oder Podcasts ermöglichen es, sich intensiver mit Themen auseinanderzusetzen, anstatt sie nur kurzfristig auswendig zu lernen. Gleichzeitig erfordert ihre Bewertung klare Kriterien und Transparenz. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz stellt dabei eine besondere Herausforderung dar, da es nicht immer eindeutig ist, wie Eigenleistung und KI-Unterstützung voneinander zu unterscheiden sind und wie sich die Gruppen- und die Einzel- leistung der Schülerinnen und Schüler voneinander abgrenzen lassen. Der zusätzliche Aufwand für Lehrkräfte liegt vor allem im organisatorischen Bereich, etwa bei der Archivierung oder dem Datenschutz. Die eigentliche Bewertung wird hingegen nicht unbedingt als aufwendiger empfunden. Im Gegenteil: Beide Lehrerinnen beschrieben es als angenehm und abwechslungsreich, auch kreative Arbeiten zu bewerten, anstatt ausschließlich ähnliche Schulaufgaben zu korrigieren. Mit Blick auf die Zukunft gehen sie davon aus, dass alternative Leistungsnachweise weiter an Bedeutung gewinnen werden. Gerade im Zusammenhang mit KI sei es notwendig, Prüfungsformate weiterzuentwickeln und an den aktuellen Zeitgeist anzupassen, ohne dabei das Leistungsniveau zu senken.

Text: Melek A.