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Schlagwort: Trends

Süße Kreationen zum Anziehen und Dahinschmelzen

Mode muss nicht immer nur aus Stoffen gemacht werden. Heute legen Modedesigners eher einen größeren Wert auf alternative Materialien. Materialen, von denen man denkt, dass Modedesigners daraus nichts machen könnten. Plastiktüten, Comics und LED-Lampen gehören dazu. Auch Essbares kann verwendet werden. Wie das Kleid, das die US-amerikanische Sängerin Lady Gaga im Jahr 2010 bei den MTV Music Video Awards trug. Sie trat auf der Bühne mit einem Kleid aus rohem Rindfleisch auf.

Berühmte Chocolatiers und Modedesigner arbeiten im Team zusammen und kreieren Schoko-Kleider, Hüte und Schmuck. Ihre Kreationen werden jährlich in einer Modeschau im Salon du Chocolat vorgestellt. Aber wie ist diese Modeschau entstanden?

Zwei Unternehmen, die Schokolade sehr lieben, haben ″ Le Salon du Chocolat″ in Paris gegründet. Es gilt als die größte Schokoladen-Messe weltweit. Auf einer Ausstellungsfläche von 20.000 qm präsentieren Chocolatiers ihre Kreationen. Nur die Besten davon werden ausgezeichnet. Schoko-Kleider selbst werden allerdings in einer Fashionshow präsentiert, die zur Eröffnung der Veranstaltung aufgeführt wird.

Doch haltbar sind sie leider nicht. Die Schwierigkeit liegt daran, dass die Kreationen lediglich die Show überstehen. Denn bei einer Schmelztemperatur von 30° lösen sie sich schnell wieder auf. Und der Zauber hat ein Ende.

Von unserer Autorin Nour

Fidget Spinner, Segway oder Misfits: „In“ oder „Out“?

Wenn Jugendliche etwas als „in“ bezeichnen, meinen sie häufig, dass etwas im Trend ist. Trends gibt es in vielen unterschiedlichen Bereichen unseres Lebens. Im Sport, der Mode, beim Essen & Trinken, in Form von Apps und Vielem mehr.

Letztes Jahr waren es vor allem die Fidget Spinner, die Schlagzeilen machten. Doch diese sind jetzt auch schon wieder „out“. Kaum noch jemand redet, beziehungsweise spielt, mit diesem Ding.

Im digitalen Bereich ist vor allem die App Pokémon Go bei ihrer Veröffentlichung Ende 2016 ein Trend gewesen. Das war das erste Spiel, bei dem man einen Spielfortschritt erzielte, indem man tatsächlich mit dem Handy in der Hand draußen herumgelaufen ist und bestimmte Gegenstände oder Pokémons  gesammelt hat. Viele Jugendliche hatten die App trotz hohem Suchtpotenzial zumindest ausprobiert.

Quasi immer im Trend sind Skate- und Snowboards. Die Mini-Segways, eine elektronische Form des Skateboards, die klassische Form oder auch die Tatsache, dass zu den Winterspielen 2014 zahlreiche neue Sportarten rund um das Snowboard in das olympische Programm aufgenommen wurden, bestätigen die generationenübergreifende Faszination für diesen Sport.

Im Bereich der Ernährung zählen vor allem Low Carb, Street Food und Misfits zu den kulinarischen Trends. Unter „Misfits“ versteht man zum Beispiel Kartoffeln, die trotz ihrer untypischen Form nicht aussortiert, sondern im Markt zur anschließenden Weiterverarbeitung angeboten werden.

Wir vom Friedo-Redaktionsteam stellen uns diesmal die Frage, welche Trends im Jahre 2018 in die Geschichte eingehen und wie lange diese ihren Hype überdauern.

Was ist für euch als Leserinnen und Leser gerade „in“ oder „out“? Schreibt uns!

Autor: Fabian Wölfle

I bims – 1 Alternative Fakten

Es ist fly am been – die Sprache vong heute! Jugendsprache and Unwörter (also so Wörter, die vong Verständnis nicht nice simd) sind hart am hartzen in unserer Gesellschaft.

2015 oxidieren noch die Smombies rum, die 2017 lieber nepflixen. Die ältere Generation ist fly am been bei der Gammelfleischparty, während die nicht Tinderjährigen sich in der Schule ums Guttenbergen bemühen. Heute müssen die Swagger, die unterhopft sind, sich darum bemühen, nicht aufgrund des Egosurfens unter Bildschirmbräune zu leiden. Aber läuft bei dir! Denn solange das nicht in 1 Niveaulimbo endet, heißt es „YOLO“ und wir können uns nur merkeln, ob wir die Sprache vong heute nun als „Fu!“ bezeichnen oder vong Verständnis mit „isso“ und „Gönn dir“ akzeptieren.

Unwörter sind ebenso fly am been

Bei den Unwörtern vong Stil her ist es nit anderst: Nach „alternativlos“ (2011) simd 2017 eher „Alternative Fakten“ für Babos geeignet. Auf „Gutmensch“ (2015) folgt „Volksverräter“. 2011 und 2012 waren noch „Döner-Morde“ und „Opfer-Abo“ „trendy“ am been. Die Eltern, die ihre Kinder zuhause selbst auf- und erziehen und nicht in einer Kindertagesstätte betreuen lassen wollten, erhielten 2007 abwertend eine „Herdprämie“.

So ist die Sprache vong heute und wir müssen sehen, wie sich das entwickeln wird.

Von unserem Autor Christoph Götz (05.03.2018)