Podcast: „Hörenswert!“ – Interview mit Michael-Monty Nawrath

Herr Nawrath bietet an der FOS Friedberg seit diesem Schuljahr einen Tanzkurs an. Unser Autor und Podcaster Noel sprach mit dem Mathelehrer Michael-Monty Nawrath unter anderem über dessen Liebe zum Tanzen, die Herausforderung „Westcoast Swing“ und sein handwerkliches Geschick. Viele Spaß beim Hören!

Interview: Noel M.

Aufstieg und Fall: Frau Schindler und ihr Bungee-Sprung

Vor zehn Jahren stellte sich unsere Mathematik- und Chemielehrerin Frau Schindler einer besonderen Herausforderung: Sie wagte sich zum Bungee-Jumping. Zusammen mit einer Freundin, die übrigens auch Mathelehrerin ist, hat sie sich für diese mutige Erfahrung entschieden. Nach der ersten Woche ihrer Reise nach Australien und Neuseeland befand sich Frau Schindler vier Wochen in Queenstown, einem historisch bedeutenden Ort für diese Extremsportart. Danach verbrachte sie auch zwei Wochen in Thailand. Aber dort, in Queenstown, musste sie nach eigenen Worten einfach Bungee-Jumping ausprobieren.

„Der Aufstieg“
Direkt vor dem Sprung hatte sie keine Angst und keine Sorgen. Der Aufstieg sah so aus: Man fährt mit einer Gondel hoch und läuft zur Sprungplattform, die im Berg errichtet ist. Von oben kann man die ganze Stadt und auch den See sehen. Diesen Weg beschrieb sie als „human“ und machbar. Das einzige, kleine Problem war, sie wollte nicht am Absprungpunkt stehen; sie wollte anlaufen können, damit sie nicht sieht, wie hoch das alles ist. Das durfte sie natürlich auch. Die Höhe war ungefähr 90 Meter. Die Freundin hatte keine Höhenangst, aber kurz vor dem Sprung war sie schon ein bisschen nervös, so wie alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

„Der Fall“

„Du bist so blöd!“, „Das war’s jetzt!“, „Wieso tust du sowas überhaupt?“ sind nur ein paar Gedanken, die Bruchteile nachdem sie gesprungen ist, in ihrem Kopf rasten. Außer einem kurzen Moment von „Wieso machst du das?“ kann sie sich kaum an ihre Gefühle während des Sprunges erinnern. Am Anfang war es ein „Woah!“-fahrgeschäftmäßiges Hochgefühl, aber kurz danach kam das Panikgefühl, das viel präsenter und länger war als das Schöne, berichtet sie. Deshalb konnte sie sich nicht viel merken und den Moment genießen, obwohl sie die Augen offen halten konnte. Angeblich ist sie auch „wie ein Sack Kartoffeln“ gefallen. Sie beschreibt es als ein kurzes Erlebnis: Insgesamt hat es sich nicht länger als zwei Sekunden angefühlt, aber es hat schätzungsweise zwei bis drei Minuten gedauert.

Die ganze Erfahrung beschreibt sie als „herausfordernd“ und sie ist froh, es gemacht zu haben, aber sagt, dass sie es nicht unbedingt wiederholen müsse. Nach diesem Erlebnis wollte sie aber auch andere Adrenalinräusche erleben, wie beispielsweise Fallschirmspringen oder Paragliding. Paragliding hat sie schon abgehakt. In Österreich hat sie sich relativ spontan dafür entschieden und bald nachdem sie die Entscheidung getroffen hat, wurde sie abgeholt und ging Gleitschirmfliegen. Fallschirmspringen war auch auf der Liste, aber sie sagt, das müsse sie nicht mehr erleben. Bungee-Jumping- und Paraglidingerfahrungen gesammelt zu haben, sei erstmal genug.

Text: Noel M.

Betrunkener sticht 88 mal auf Bankautomaten ein

Frühschoppen und Kriminalität.

Katzenhirn. Am 19.05.2024 trug sich ein Ereignis zu, das keiner der Einwohner des beschaulichen Ortes so schnell wieder vergessen wird. Hans Moslgruber, der Schuster des Ortes, überfiel schon am Morgen die ortseigene Bankfiliale, um nach eigenen Angaben und den Angaben von Zeugen Geld abzuheben, um das beim Frühschoppen getrunkene Bier zu bezahlen.

Es trug sich wie folgt zu. Hans Moslgruber und sein Schulfreund Schorsch Gerstenmaier trafen sich um acht Uhr im Hehnerwirt, um gemeinsam den Tag gebührend zu beginnen, nämlich mit einer Weissen, wie es sich gehört. Nach dem fünften Weissbier sprach die Bedienung Frau Theresa Gstettenbrecht, genannt Resi, den Angeklagten Hans M. an: „Sag mal Hansi, konnst du denn des eus zeuen?“

Nach längerer Zeit, so berichtete Theresa G., habe er undeutlich geantwortet: „……………..Naaaa…………..Wart a moi……!“.

Mit Erfindergeist im leicht benebelten Gehirn, bat er schließlich: „Du Resi … Hol ma a moi des Küchenmesser vom Alfons und laf net weg, i kim glei wieder.“

Was sich dann zutrug, bleibt unbeschreiblich, weshalb die einfachsten Worte genügen müssen. Hans M. begab sich in die Sparkasse und stach mit den Worten „Gib des Geld her, du Wuildsau“ 88 mal auf den Geldautomaten ein. Nur mit Mühe konnte der zügellose Hans M. von dem Automaten befreit werden.

Inspiriert von Kabarettist und Comedian Markus Stoll alias Harry G.

Die oben genannten Namen sind fiktiv. Parallelitäten zu echten Personen sind rein zufällig, darüber hinaus dient der Text nur humoristischen Zwecken. Der Ortsname der vorkommt ist real, hat jedoch keinerlei realen Bezug zu obigem Text.

Text: Gabriel T.

Kein Aprilscherz! Gebt das Hanf frei!

Unser Autor Justin hat sich mit der Teillegalisierung von Cannabis beschäftigt und fällt in seinem Kommentar ein positives Urteil über das soeben beschlossene Gesetz

Lange war die Legalisierung von Cannabis von Politik und Öffentlichkeit debattiert worden – Befürworten sahen vor allem Argumente in der Entlastung der Justiz, Eindämmung des Schwarzmarktes, Gewährleistung von guter Qualität und Sicherheit, sowie die Entkriminalisierung, beziehungsweise Entstigmatisierung der Konsumenten.

Am 23. Februar 2024 stimmte der Bundestag schließlich über den eingereichten Gesetzesentwurf des Gesundheitsministeriums ab. Die Abstimmung endete mit 404 „Ja“-Stimmen, 226 mit „Nein“, 4 Enthaltungen und 102 nicht abgegeben Stimmen. Dementsprechend musste noch der Bundesrat abstimmen, damit das Gesetz in Kraft treten kann. Etwa einen Monat später stimmte der Bundesrat in seiner Mehrheit zu und beschloss das zum ersten April in Kraft getretene, neue Cannabisgesetz.

„Endlich!“, denken sich wohl viele. Die Teillegalisierung wäre schon lange überfällig, da die Legalisierung in anderen Ländern, zum Beispiel in manchen Staaten der USA, Niederlande, Portugal, Malta, Luxemburg, Uruguay, Mexiko, Peru, Kanada, Südafrika … schon längst geschehen ist und es dort auch weitestgehend zu funktionieren scheint. Das Betäubungsmittelgesetz sah für den Besitz in nicht geringen Mengen eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren vor, was meiner Meinung nach viel zu hoch ist, für eine Tat, die nur einem selbst schadet (ausgenommen ist die Weitergabe).

Gegner der Legalisierung argumentieren mit Steigerung der Kriminalitätsrate, obwohl diejenigen, die kiffen wollen, es bereits machen. Nur weil etwas illegal ist, heißt es nicht, dass es nie gemacht wird oder wurde. Zudem soll es mehr Verkehrsunfälle geben und süchtig machen. Allerdings gibt es schon eine Droge, die zu mehr Verkehrsunfällen führt und süchtig macht namens Alkohol, was überall und günstig zu erwerben ist.

Statt einer Kriminalisierung der normalen Menschen, Überlastung der Justiz, Verschwendung von Ressourcen und Steuergeldern hat sich die Bundesregierung für mehr Aufklärung und Prävention, Konsumverbot im Umkreis von 100 Metern entfernt von Schulen und Spielplätzen, Besitz von drei weiblichen Pflanzen, maximalem Besitz von 50 Gramm und dem Mitführen von 25 Gramm entschieden. Die Weitergabe bleibt weiterhin verboten, um Jugendliche zu schützen.

Kommentar: Justin A.

Kommentare auf friedosz.de geben stets ausschließlich die Meinung des jeweiligen Autors, der jeweiligen Autorin wieder, nicht die der gesamten Redaktion. 

„Fast genial“: Schule braucht Theater!

Noel und Jonas vom Wahlpflichtfach „Film“ haben für ein Projekt die Proben für das Theaterstück „Fast genial“ in Oberwittelsbach begleitet. Lehrerin und Regisseurin Iris Seemiller und Schauspielerin Anaiis standen dabei Rede und Antwort.

Video: Noel M. und Jonas K.

Schaf, Löwe, Jäger und Zwerg treffen sich in den Witzen der Woche!

Im Zirkus: Löwe gehorcht nicht – Dompteur deutlich angefressen

Keinen Bock mehr – Schafsingle sucht wollige Angelegenheit

Jäger trifft Liebe seines Lebens – jetzt wieder solo unterwegs

Und zuletzt realer Irrsinn:

Ein 10-jähriger norwegischer Junge klaut das Auto seiner Eltern, um damit zu seinen Großeltern zu fahren. Nachdem er von der Straße abgekommen ist, sagt er der Polizei folgendes: „Ich bin ein Zwerg, der seinen Führerschein zu Hause vergessen hat“.

https://www.dailymail.co.uk/news/article-2558223/10-year-old-boy-steals-parents-car-visit-grandparents-tells-police-dwarf-forgot-drivers-license.html

Ideen: Gabriel T.

Kleidertausch-Party – für mehr Nachhaltigkeit in unseren Kleiderschränken!

Aus alt wird neu.

Finde am 11.04.24 zwischen 18 – 21 Uhr in der Aula des Hauptgebäudes dein neues Lieblingsteil im Überfluss der anderen.

Um an der Kleidertausch-Party teilzunehmen, könnt ihr am 20.03. oder 08.04. bis zu drei Kleidungsstücke in der zweiten Pause (nach der 6. Stunde) in E100 abgeben. Dort erhaltet ihr dann Tauschmarken, die ihr an der Kleidertausch-Party wieder gegen andere Sachen eintauschen könnt.

So steuern wir nicht nur gegen den übermäßigen Kaufrausch unserer Konsumgesellschaft an, sondern sparen gleichzeitig Ressourcen ein, was zu mehr Nachhaltigkeit in unseren Kleiderschränken führt. Also: Kleidertausch statt Kleiderrausch.

Und neben gelebter Nachhaltigkeit, könnt ihr euch auf der Party auch noch auf Snacks, Getränke und gute Gespräche freuen!

Euer Kleidertausch-Team:
Lara (F13G), Lisa (F13SB), Eva (F13SA), Fatma (F12SA), Lojeena (F12SA) Franziska (F12SB), Hanna (F13G), Elizabeth (F13G), Frau Hefele, Frau Fritsch, Frau Seemiller

Text: Lara Q.

Wenn der Witz an die Tür klopft…

Anna: Sag mal Johannes, warst du schon mal auf dem Jakobsweg?

Johannes: Nein, aber auf dem Holzweg.

Ein Achtjähriger frägt seinen Vater: Sag mal Papa, die Intelligenz hab ich doch von dir oder ?

Vater: Ja, denke schon. Warum?

Sohn: Mama hat ja ihre noch.

„Da hat er den Salat“ – „Veganer beißt ins Gras“

„In See gestochen“ – „Wespe verfehlt Badegast“

Ideen: Gabriel T.

Podcast: Klassen bescheren uns einen stimmungsvollen Weihnachtsaktionstag

Unsere Autorin und Podcasterin Lara hat es geschafft, die wunderbare Stimmung auf dem Weihnachtsaktionstag der FOS Friedberg einzufangen.

Das Event gibt es hier zum Nachhören:

Podcast/Fotos: Lara Q, Laura G.