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Autor: Michele H.

Auf Wiedersehen, Herr Reichel! Unser Konrektor verlässt die Schule Richtung ISB

Wenn ihr als Schülerinnen und Schüler in nächster Zeit mal das Sekretariat der Beruflichen Oberschule Friedberg aufsuchen solltet, dann wird euch auffallen, dass es leerer geworden ist – nicht räumlich gesehen – da ist alles noch so, wie es auch vorher war – doch trotzdem fehlt etwas oder besser gesagt, jemand. Unser mittlerweile ehemaliger Konrektor Phillip Reichel ist nämlich seit dem 1. Oktober 2021 offiziell nicht mehr an unserer Schule tätig. Warum er die Schule verlässt, wohin es ihn beruflich zieht und was er hier am meisten vermissen wird, erfahrt ihr hier in diesem Artikel.

Herr Reichel trat vor etwa zwei Jahren als sozusagen rechte Hand von Frau Scroggie in unserer Schulgemeinschaft ein. Gleich am Anfang durfte er auch sofort erfahren, was er später hier am meisten zu schätzen wusste: Das Kollegium. Es sei aufgeschlossen gewesen und würde „neues Personal super aufnehmen“, schwärmt Reichel. Als Beispiel nannte er, dass der Freitag unter der Lehrerschaft als „Freutag“ bekannt ist, an dem es Brotzeit gibt und, wenn eine Lehrkraft Geburtstag hat, auch immer Kuchen. Aber auch die „Kolleg:innenhütte“ am Anfang des Schuljahres schweißt laut dem scheidenden Schulleiter das mittlerweile recht große Kollegium zusammen. Für Herr Reichel war es hier „privat und beruflich sehr schön“.

Aber warum verlässt er uns dann? Nun, es gab eine freie Stelle beim Institut für Schulqualität und Bildungsforschung als „Abteilungsleiter der Grundsatzabteilung“ . Phillip Reichel wurde zwar nicht persönlich für die Stelle angefragt – sie wurde frei ausgeschrieben – allerdings wurde er von Mitarbeiter:innen des ISB direkt auf die Stelle aufmerksam gemacht. Natürlich hatte er zunächst gezögert, sich zu bewerben – nichtsdestotrotz wusste er aber auch, was für eine riesige Chance diese Stelle für ihn sein würde.

Das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung ist eine bayerische Einrichtung, die im Auftrag des Bayerischen Kultusministeriums zur qualitativen Verbesserung des Schulwesens in Bayern beitragen soll. Unser Ex-Konrektor arbeitete von 2012 bis 2017 bereits im Kultusministerium. Allerdings hat ihm das damals tatsächlich nicht sonderlich gefallen. „Man hat immer nur die schlechten Nachrichten bekommen“, blickt Reichel auf die Zeit zurück. Da erhofft er sich schönere Aufgaben beim ISB. Er habe vor, eingeschlafene Projekte wieder zu beleben – vor allem aber internationale Projekte. Zum Beispiel den Amerika-Austausch, der Ende 2020 schon stattfinden hätte sollen. Auf seinem neuen Posten will er „Hoffnung ins Land bringen“ und „Lockerheit verbreiten“. Herr Reichel ist sich sicher: „Schüler haben mehr auf dem Kasten, als man ihnen zutrat“. Dieser Gedanke war übrigens ursprünglich auch der Grund, warum er an Beruflichen Schulen unterrichten wollte.

Und bei uns hat er seine Rolle genossen. Gleich am Anfang wurde er mit dem Weihnachtsaktionstag begrüßt, auch, wenn kurz darauf Corona folgte. Tatsächlich hat Herr Reichel auf unserer Schule gerade einmal einen Monat von zwei Jahren ohne Coronaregeln erleben dürfen. Und trotzdem: Die Zeit hier hat ihn auch persönlich weitergebracht. Früher war er jemand, der Aufgaben einfach auf sich genommen hatte. Doch hier – und das nicht zuletzt dank unserer Rektorin – hat er gelernt, die ihm verfügbaren Ressourcen qualitativ auf verschiedene Kräfte zu verteilen. Nein, Corona hat ihn nicht gebremst. Er hat durch die Zusammenarbeit mit der Schulleitung Führungserfahrung sammeln dürfen. Die beiden waren ein super Team. „Alles, was einmal angepackt wurde, wurde zu Ende gebracht“, resümiert Reichel. Auch blickt er glücklich auf den Abistreich letztes Jahr zurück, als die vielen Luftballons die Aula schmückten. Bei seiner kleinsten Tochter ist die Schule seither als „Luftballonschule“ bekannt.

Auf die Frage, mit welchem Gefühl er unsere Schule verlassen wird, antwortete er: „ganz ehrlich – Trauer“. Seitdem sein Abschied bekannt wurde, hatte er bereits einige Geschenke bekommen und einen Tag vor seinem letzten Arbeitstag, während einer Lehrer:innenkonferenz, wurde er mit einem „traurigen Lied“ innerhalb des Kollegiums verabschiedet. Frau Scroggie saß am Klavier und Frau Rademaker spielte die Querflöte. „Da kommen schon mal die Tränen“, so Reichel.

Er wird unsere Schule nicht vergessen, auch wenn Herr Reichels beruflicher Weg bereits sehr kurvenreich war und vermutlich noch sein wird. Angefangen hat er an einer Berufsfachschule in der Oberpfalz. Bisher war er „alle 5 Jahren wo anders.“ Auf die Frage, ob dies so weitergehen würde, antwortete er: „Ich hoffe nicht!“ Andererseits liegen ihm noch gute 25 bis 30 Dienstjahre bevor und in dieser Zeit kommt nach eigenen Angaben noch „mindestens eine Stelle“. Vom Dienstgrad gibt es allerdings nach oben nichts mehr, was für unseren ehemaligen Konrektor noch von Interesse wäre.

Ich denke, wir können im Namen der gesamten Schulfamilie reden, wenn wir sagen, dass wir Ihre Arbeit, lieber Herr Reichel, hier an der Schule sehr geschätzt haben. Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall alles Gute auf Ihrem weiteren beruflichen Weg!

Interview: Michele H., Thomas B.

Spitzenplatz für Lindner und die FDP: Die FOS/BOS Friedberg hat gewählt

Die Bundestagswahlen sind vorbei, Deutschland hat gewählt.

So gelingt der SPD mit dem Kanzlerkandiaten Olaf Scholz und 25,7% der Sprung an die Spitze. Knapp dahinter mit 24,1% beschert Armin Laschet der CDU/CSU das schlechteste Wahlergebnis aller Zeiten. Die Grünen und ihre Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock schaffen es auf den dritten Platz mit 14,8% – Das beste Wahlergebnis der Partei, doch in der Kanzler:innenfrage ist Baerbock nicht mehr im Rennen. Christian Lindner mit seiner FDP schafft es auf 11,5% und kommt bei den Erstwähler:innen prozentual sogar auf einen Spitzenplatz. 

Doch auch die FOSBOS Friedberg hat es sich nicht nehmen lassen, den Schüler:innen die Möglichkeit zu geben, ihre zwei Kreuze machen zu können. Dabei war das Alter und die Staatsangehörigkeit egal. 

Ziel dieser „Juniorwahl“ war es, einen Vergleich zur deutschlandweiten Bundestagswahl (BTW) ziehen zu können. Wie also hat die Schule abgestimmt?

Zuerst allerdings die vorläufigen Auszählungen und Hochrechnungen der BTW:

Die Wahlbeteiligung an der Schule lag bei 92,8% – also eine durchaus repräsentative Wahl.

Interessant ist, dass die Auszählung der Zweitstimmen ergeben hat, dass Christian Lindner als Parteichef seiner liberalen Partei insgesamt mit 23,6% auf Platz 1 gekommen ist. Mit mehr als 10% Unterschied zur Bundestagswahl ein ganz klares Ergebnis. Auf dem zweiten Platz liegen die Grünen mit 17,8%. Ein nicht allzu großer prozentualer Unterschied hätte in der Regierungsfrage in der richtigen Bundestagswahl allerdings durchaus etwas geändert. Die Union sowie die SPD liegen mit großem Abstand auf den hinteren Plätzen und sind mit ungefähr 13% doch weit unter dem vorläufigen Ergebnis der BTW.

Ebenfalls relevant ist, dass bei der schulinternen Wahl „Die PARTEI“ in den Bundestag ziehen würde. Mit 6,4% liegen die Politiker:innen sogar vor den Linken (5,4%) und über der „5%-Hürde“ und wären ab sofort im Bundestag vertreten.   Ebenfalls erwähnenswert ist, dass die AfD im Vergleich zur Bundestagswahl künftig nicht mehr im Bundestag sitzen würde. Schüler:innen haben die blaue Partei nur zu 3,5% gewählt. Ein sehr großer Unterschied im Vergleich zu den 10,8%, die aus der deutschen Bevölkerung an diese Partei gegangen sind. 

Bei den Erststimmen setzte sich Matthias Krause, Kandidat der FDP im Wahlkreis Augsburg-Land, mit 170 Stimmen knapp gegen den „Grünen“ Stefan Lindauer durch (167 Stimmen). Es folgen Hansjörg Durz (CSU, 141 Stimmen) und Heike Heubach (SPD, 112 Stimmen).

Die Schulwahl geht zwar in eine andere Richtung als die Bundestagswahl, bei der Frage der Regierungsbildung würde man sich allerdings nicht viel nehmen. Für eine Gelb/Grün-geführte Regierung würde es prozentual nicht reichen, für eine „GroKo“ allerdings erst recht nicht. Dies kann man durchaus als klares Zeichen gegen die beiden Volksparteien verstehen und doch würde selbst bei unserer Wahl eine Regierung mit Beteiligung von CDU/CSU oder SPD in Frage kommen. Also entweder „Jamaika“ oder „Ampel“. Der neue Bundeskanzler würde nach unseren Auszählungen aber Christian Lindner heißen und das ist durchaus ein sehr interessanter Gedanke.

Nach einem nervenaufreibenden Wahlkampf, mit unangebrachten Lachern in Krisengebieten, Plagiatsvorwürfen und Finanzskandalen ist die Wahl dann nun doch vorbei. Worüber wir uns an der Schule allerdings keine Sorgen machen müssen, sind die bereits erwähnten Koalitionsverhandlungen. Die werden die nächsten Wochen mit der Möglichkeit einer „Ampel“ (FDP, Grüne, SPD), „Jamaika“ (FDP, Grüne, Union) oder doch wieder einer „GroKo“ (Union, SPD) noch ziemlich bedeutend. Auch wer nun Kanzler wird, steht – anders als bei uns – noch in den Sternen. Die ersten Sondierungsgespräche zwischen FDP und Grünen laufen bereits. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Angela Merkel eine 17. Neujahresansprache halten wird. Schade, dabei hatte sie sich sicherlich schon auf ihre viele kommende freie Zeit gefreut.

So oder so, die nächste Regierung und der damit verbundene nächste Kanzler hat einige schwierige Aufgaben zu meistern. Wir werden sicherlich schon sehr bald sehen, wer uns durch die größten Krisen manövrieren wird.

Kommentar:

Dass die FDP an der Schule auf Platz 1 ist, ist keine sonderliche Überraschung. Christian Lindner geht mit Memes in den sozialen Netzwerken durch die Decke. Allerdings auch das wofür die Partei steht, nämlich Zukunftsdenken, Innovation ohne wirtschaftliche Verluste (besonders im Bezug auf die Klimakrise) und Digitalisierung sind Themen, die junge Menschen ansprechen – ganz einfach, weil diese die letzten Jahre unter der „GroKo“ auf der Strecke geblieben sind.

Außerdem hatten viele bei der Frage wer der/die nächste Kanzler:in sein würde, immer wieder von einer Entscheidung zwischen “Pest und Cholera” gesprochen. Nicht besonders vorteilhaft waren die Fehler, die sich die einen oder anderen während dem Wahlkampf geleistet haben. Für viele jüngere Wahlberechtigte war deshalb ein Ausweichen auf die „kleineren“ Parteien durchaus eine Möglichkeit.

Dass die Grünen bei der Juniorwahl auf den zweiten Platz gekommen sind, ist ein klares Signal – Steht diese Partei doch zentral für den Klimaschutz. Der internationale Klimastreik zwei Tage vor der Wahl hat nochmal verdeutlicht, wie wichtig das für so unglaublich viele Leute ist.

Junge Menschen wollen und sind bereit für Veränderung und das hat nicht nur die Wahl an unserer Schule gezeigt. In der Zeit während dem Wahlkampf durfte ich erleben, dass diese Ergebnisse nicht einfach aus „Jux und Tolerei“ entstehen. Die junge Generation beschäftigt sich mit der Politik und hat meist fundierte Argumente, die für oder gegen eine Entscheidung der Parteien spricht. Es ist erstaunlich, dass die Entscheidung der ü60-Jährigen, die immer noch häufig für die CSU/CDU stimmen in keinem Verhältnis dazu steht, was die jungen Menschen wirklich wollen. Viel zu dieser Meinung beigetragen haben bei den Jüngeren sicherlich auch die Videos von Rezo und der unprofessionellen Umgang der CDU/CSU damit. So spricht der Verkehrsminister Scheuer im Gespräch mit Maischberger davon, dass er „den Jungen nicht ernst nehmen kann“.

Es erschreckt mich zudem, dass die älteren Generationen in wichtigen Fragen (wie zum Beispiel beim Klimawandel) ein klares “Weiter so” signalisieren, indem sie die Parteien, die nicht bereit für eine Veränderung sind, auch weiterhin wählen. (Weil: „hab‘ die schon immer gewählt.“) Dabei betreffen die Folgen und Auswirkungen genau diese Generationen häufig wenig bis gar nicht. Ja, jede:r hat eine Stimme die man bei der Wahl auch bitte nutzen sollte und vor allem bei dieser Wahl war es unglaublich schwer, seine beiden Kreuze zu machen und ja, wir stecken in so viel mehr Themen drin, die nicht unbedingt leicht zu meistern sein werden – Mit Corona will ich gar nicht erst anfangen. Allerdings ist das Wahlergebnis ein großer Mittelfinger an die  Menschen, die die letzten Wochen ganz klar gemacht haben, was wichtig für sie ist! Es ist ein Mittelfinger an die Generation, die so dringend eine Veränderung will und bei der richtigen Bundestagswahl leider noch zu jung zum wählen ist, um über die eigene Zukunft mitentscheiden zu können.

Jetzt kann man nur hoffen, dass die Koalitonsverhandlungen so schnell wie möglich über die Bühne gehen und im Interesse nicht nur der Jüngeren, sondern der gesamten Bevölkerung, eine nächste Regierung gebildet wird. 

Kommentar: Michele H.

Der Kommentar gibt Ansichten und Meinungen der Autorinnen wieder und ist keine redaktionelle Meinungsäußerung.

Das Jugendwort 2021 – Ziemlich cringe?

Sheesh, Cringe, Same, Sus, Digga, Mittwoch

Das sind nur einige der Wörter, die 2021 in die engere Auswahl für das Jugendwort des Jahres kamen.

Der Langenscheidt-Verlag stellt dabei eine Reihe von Wörtern, die in der heutigen Generation im Umlauf sind zur Wahl und lässt bei einem Online-Voting junge Menschen entscheiden, welches ihr persönliches Lieblingswort ist. Die Mehrheit der Stimmen entscheidet dann, welches der vorgegebenen Wörter die meisten Jugendliche wirklich „abfeiern“.

Bis zum 13.9.21 haben Jugendliche dann Zeit, die Top 3 aus den 10 Wörtern zu voten. Bis zum 18.10.21 wird aus diesen gewählten Drei dann der erste Platz bestimmt. Am 28.10.21 wird schließlich das Jugendwort 2021 vom Verlag bekanntgegeben. 

Übrigens entscheidet der Verlag nicht willkürlich, welche Wörter man zur Wahl aufstellen lässt. Junge Menschen haben die Möglichkeit, ihren Favorit vor der eigentlichen Abstimmung einzusenden.

2020 hat es „lost“ auf Platz 1 geschafft. Ein typischer Anglizismus, der über die jetzige Generation hinaus durchaus bekannt ist. Doch auch Neologismen wie „Smombie“ (Smartphone + Zombie) haben es schon auf die Spitze der Votings geschafft.

Doch was sagt diese Wahl allein überhaupt über die Jugendsprache aus?

Meiner Meinung nach: nicht viel. 

Jugendsprache wird nicht nur durch Wörter bestimmt, sondern im digitalen Bereich auch durch die Verwendung von Emojis. So wird von vielen zum Beispiel der Totenkopf-Emoji dann benutzt, wenn etwas zum totlachen ist – Ja, ziemlich makaber. Syntax, Anglizismen, Neologismen, Akronyme: all das machen im Analogen wie auch im Digitalen die Jugendsprache aus. 

Die jährliche Wahl des Jugendwortes ist sicherlich eine interessante Art und Weise Tagesschaurepoter:innen das Wort „Digga“ aussprechen zu lassen und trägt durchaus zur Belustigung bei. Auffällig ist allerdings, dass junge Menschen häufig von älteren Generationen belächelt werden, finden doch viele die „neumodische Sprache“ einfach merkwürdig und unpassend. Ist sie das allerdings wirklich? Nein. Generationen entwickeln sich weiter, so auch ihre Sprache und die Verwendung von bestimmten Wörtern. Sie ist anders, aber anders ist nicht immer gleich schlecht. 

Wer angesichts dieser Flut an Anglizismen, freimütigen Schreibweisen und zahlreichen Bedeutungen also Sorge hat, dass die deutsche Sprache verkümmert, dem kann ich nur eines mitgeben: Die Sprache selbst ist nicht abwertend -was abwertend ist, entscheidet die Gesellschaft und der soziale Diskurs. 

Vielleicht wäre das alles nicht so cringe, wenn ein paar Menschen more open wären. 🙂 

Text: Michele H.

Wusstet ihr eigentlich, dass…

unser Mathematik-, Physik- und Technologielehrer Herr Schwegler…

… nach dem Abitur Lehrer werden wollte, es aber damals zu viele Lehrer gab und dann erstmal Ingenieurwissenschaften studiert hat,

… ihm die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern am meisten Spaß macht,

…er es besonders mag, den Schülerinnen und Schülern das Lösen von Problemen beizubringen,

… trotz Digitalisierung nicht komplett auf Tafeln verzichten möchte,

… sich wünschen würde, dass die Arbeit mit EDV zurückgeschraubt wird und es lieber hätte, wenn der persönliche Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern gestärkt werden würde,

… er ein positives Gefühl in den immer länger werdenden Sommertagen findet,

… gut findet, dass man sich als Lehrer an unserer Schule mit den Schülerinnen und Schülern auf Augenhöhe befindet, dass dies das Lernen und Lehren für beide Seiten leichter macht,

… in seiner Freizeit gerne Modellflugzeuge fliegen lässt,

… und uns Schülern mit auf den Weg geben möchte, dass wir uns in der momentanen Situation nicht unterkriegen lassen und für ausreichend Entschleunigung sorgen sollen?

Interview: Michele H.

Interview ohne Worte mit Herrn Nawrath

Unsere Autorin Michele H. traf sich kurz vor Beginn der Abiturprüfungen an der FOS/BOS Friedberg mit Mathe- und Sportlehrer Michael Monty Nawrath zum „etwas anderen Interview“.

„Sie sind ja ein Naturmensch. Wie sehr freuen Sie sich, wenn Sie in den Wald gehen können?“

„Ihr Bruder ist, wie wir alle wissen, ein bekannter Biatleth. Er gewinnt die Weltmeisterschaft. Wie reagieren Sie?“

„Sie sind immer so motiviert, wenn Sie in der Schule sind. Aber wie viel Lust haben Sie wirklich, in der Früh in die Schule zu kommen?“

„Als Lehrer kommt man öfter in die Situation, dass man auch mal schlechte Noten vergeben muss. Aber was, wenn die ganze Klasse 0 Punkte geschrieben hat?“

„Sie arbeiten ja gerne mit Holz. Wie sieht ein Herr Nawrath aus, der sich Gedanken zu seinem nächsten Holzprojekt macht?“

„Nach einem langen Urlaub sehen Sie, dass alle Ihre geliebten Pflanzen gestorben sind:“

„Wie würden Sie reagieren, wenn aus dem nichts ein Reh an Ihnen vorbeilaufen würde?“

„Und wie bereiten Sie sich auf ein sonniges Wochenende vor?“

Interview: Michele H.

„Jugend debattiert“: Adriano überzeugt Juroren beim Landeswettbewerb

Am 26.04.2021 war es endlich soweit: Der langersehnte Landeswettbewerb von „Jugend debattiert“ fand digital über die Plattform „Alfaview“ statt.

Beim Landeswettbewerb kämpften die 12 besten Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern gegeneinander. Mit dabei: Adriano Franco aus unserer Schule, der FOS/BOS Friedberg, der im Regionalwettbewerb das Finale gewonnen hatte.

Ebenfalls mit von der Partie waren ich als Jurorin und unser Schulkoordinator Leonhard Fürst als fachliche, organisatorische Unterstützung.

Die zu debattierenden Themen waren unter anderem, ob der Erwerb sowie die Haltung exotischer Tiere verboten werden soll und ob die Kosten für Damenhygieneprodukte vom Staat übernommen werden sollen. In zwar hitzigen, aber auch konstruktiven Debatten diskutierten jeweils vier Schüler mit zufällig ausgewählten Positionen über diese Themen.

Nachdem sich alle 12 Schüler zwei unterschiedlichen Streitfragen gestellt hatten und die Punkte von den Juroren zusammengezählt wurden, war es auch schon Zeit, die Finalisten vom Landeswettbewerb zu küren. 

Im Finale mit dabei unser Adriano, der sich sein Weiterkommen erarbeitet und sich verdient bis dahin geschlagen hatte.

Ein Schritt näher zum Bundeswettbewerb! 

Jetzt war also nur noch eine Debatte übrig, in der es darum ging, ob die Reichskriegsflagge verboten werden soll.

Bevor sich Adriano aber mit seinen Konkurrenten um diese Streitfrage kümmern konnte, sprach noch unser Kultursminister Michael Piazolo und unsere Präsidentin des bayerischen Landtags Ilse Aigner.

Unter normalen Umständen hätte das auf einer großen Bühne vor Publikum stattgefunden – heute digital über eine Videoplattform. 

So oder so: Es war beeindruckend, die beiden in einem kleinen Gespräch zu erleben und nachdem beide den Finalisten viel Glück gewünscht hatten, ging es auch schon los.

Die Sekundarstufe 1 startete mit der Themenfrage, ob die Corona-Schutzimpfung für alle Bürgerinnen und Bürger verpflichtend werden soll, sobald ein allgemeines Impfen möglich sei.

Als Zuschauer musste ich mehrmals meinen imaginären Hut ziehen, da alle vier Finalisten unglaublich starke Persönlichkeiten waren, die wirklich nicht ohne Grund im Finale standen. Man hat einfach gemerkt, dass sich alle vier schon durch drei Wettbewerbe gekämpft und verdient gewonnen hatten.

Aber auch die Sekundarstufe 2 hatte mit der Streitfrage der Reichsflagge kein einfaches Thema.

Da wir uns mittlerweile im Finale befanden, legte die Jury extra viel Wert auf die Beiträge und hörte sehr genau hin, was genau von jedem Debattanten gesagt wurde. Definitiv keine leichte Aufgabe, sich durchzusetzen, wenn alle Parteien stark sind!

Sicherlich fragt ihr euch jetzt, wie Adriano sich geschlagen hat. 

Wir dürfen erneut gratulieren! 

Adriano hat den zweiten Platz im Landesfinale gemacht und wird mit der Siegerin Julia Finster vom Johann-Michael-Sailer-Gymnasium aus Dillingen zum Bundeswettbewerb fahren.

Unsere beiden besten bayerischen Debattanten werden dann also gegen die besten Schülerinnen und Schüler der anderen 15 Bundesländer debattieren. 

Wann, ist allerdings noch unklar. Bei uns erfahrt ihr aber sofort, wenn es weitergeht!

Wir freuen uns, dass wir einen Schüler der FOS/BOS Friedberg nun auch im Bundeswettbewerb unterstützen dürfen und drücken dir, lieber Adriano, weiterhin die Daumen!

Text: Michele H.

Wusstet ihr eigentlich, dass…

… unsere Gesundheitswissenschaften- und Sport-Lehrerin Frau Emmerling

… erst eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin gemacht hat und danach selbst die BOS besucht hat,

… sich in ihrer Freizeit, während Corona gerne mit ihren Freundinnen über Whatsapp trifft, um gemeinsam Sportvideos zu machen,

… gerne sehr viel raus geht und ihr Spazieren gehen an der frischen Luft ein positives Gefühl gibt,

… seit ihrem 18. Lebensjahr gerne klettern geht, dies aber jetzt durch Corona in einer Kletterhalle bedauerlicherweise nicht möglich ist,

… an unserer Schule bautechnisch sehr gerne mag, dass viel Holz verarbeitet ist und viel Licht hinein scheinen kann,

… findet, dass wir an der Schule eine sehr gute Schulleitung, ein super Kollegium, einen hilfsbereiten Hausmeister sowie tolle Schülerinnen und Schüler haben,

… zuletzt das Buch „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky gelesen hat,

… ihrem „Vergangenheits-Ich“ von vor 15 Jahren gerne sagen wollen würde: „alles hat seine Zeit“

… und, wenn sie die Möglichkeit hätte, gerne höhenverstellbare Tische, Stehtische und Fußmatten, die das Stehen erleichtern sollen, einführen würde?

Text: Michele H.

Das „Immunitätszertifikat“ – Ein Lichtblick während der Corona-Beschränkungen?

„Einfach mal so“ ins Lieblingsrestaurant. Schnell mal spontan ins Kino, um den neusten Film zu sehen. Die Lieblingsband in einer großen Halle mit Tausenden von Fans gemeinsam feiern. Mit Freunden auf einen (oder auch zwei) Drink(s) in eine Bar.

Seit der Corona-Pandemie sind diese so selbstverständlichen Aktivitäten längst nicht mehr das, was sie einmal waren – beziehungsweise lassen sie sich kaum in die Tat umsetzen. Sie sind „Außnahmen“ , ja fast schon „Privilegien“.

Doch der Lichtblick scheint da zu sein: Geimpfte sollen zukünftig die Möglichkeit bekommen, mit einem „Zertifikat“ die Corona-Beschränkungen (teilweise) zu durchbrechen, um endlich wieder all die Aktivitäten zu nutzen, die wir seit über einem Jahr so schmerzlich vermissen.

Die EU-Kommission will bis zum 1. Juni 2021 einen digitalen europäischen Immunitätsnachweis einführen. Vorbild ist der „Grüne Pass“ in Israel. Vor kurzem konnte dort sogar wieder ein Konzert mit 500 Leuten stattfinden (Unter strengen Hygieneauflagen und mit Abstand). Die einzige Voraussetzung: die Vorlage des Grünen Passes. Den erhalten Menschen, die bereits von einer Corona-Erkrankung genesen sind oder deren zweite Impfung gegen den Corona-Virus mindestens eine Woche zurückliegt.

So in etwa hat sich auch die EU-Kommission ein „grünes Zertifikat“ vorgestellt.

Das geplante Zertifikat soll neben Informationen über eine etwaige Corona-Impfung auch aktuelle PCR- und Schnelltestergebnisse sowie Angaben über eine überstandene Corona-Erkrankung enthalten. Dieser Nachweis soll sogar digital zur Verfügung stehen.

Doch was würde es überhaupt bedeuten, sowas einzuführen?

Kritiker sagen, dass Geimpfte „Sonderrechte“ bekommen würden und es nicht fair gegenüber den „Nicht-Geimpften“ wäre.

Diese Aussage ist allerdings kein starkes Argument, was gegen diesen Vorschlag spricht: Laut dem Grundgesetz hat jede Bürgerin und jeder Bürger die gleichen Grundrechte und obwohl diese (aufgrund der Corona-Pandemie) zeitlich befristet eingeschränkt sind, gelten sie immer noch für jeden einzelnen Bürger. Im Grunde würde diese Rücknahme der Grundrechtseinschränkungen die „normale“ Rechtsgrundlage wieder zurückbringen. Dass man also von „Sonderrechten“ oder „Privilegien“ spricht, ist falsch.

Die Einführung des Passes würde im Grunde genommen vor allem eins bedeuten: Lockerungen für die Menschen, von denen keine Gefahr mehr ausgeht, dass sie das Virus weiter verbreiten könnten.

Für die Wirtschaft könnte dieser Nachweis ein gutes Omen sein. Seit über einem Jahr kämpfen überwiegend kleine Geschäfte, Friseure, Fitnessstudios und Restaurants um ihre Existenz. Es fehlt ihnen an Kundschaft und obwohl „Click and Meet“ bisher eine gute Alternative war und auch die einzige Möglichkeit bisher ist: Es ist es einfach etwas anderes, Dienstleistungen persönlich vor Ort entgegen zu nehmen – ohne lästige Onlinereservierung oder Warteschlangen.

Vor allem die stark vom Tourismus abhängigen Mitgliedstaaten der EU (wie Italien, Griechenland, Kroatien) brauchen dringend eine Lösung für ihr so wichtiges Tourismus-Geschäft. Laut dem Kommissionsvizepräsidenten Margaritis Schinas könnte der geplante Nachweis schon Reisen in den Sommerferien ermöglichen. 

Die Corona-Pandemie hat uns fest im Griff. Wir befinden uns mitten in der dritten Welle und die Angst, dass noch eine vierte oder sogar fünfte Welle dazu kommen könnte ist groß. Deutschlands Impfkampagne soll nach drei Monaten nun richtig durchstarten und endlich so laufen, wie sie es schon Anfang an hätte tun sollen: Schnell und Sicher. Sollte es tatsächlich der Fall sein und Deutschland hätte bis zum 01.07. genug Leute geimpft und es kann sicher gegangen werden, dass die Menschen nicht mehr ansteckend sind, könnte dieses „Zertifikat“ tatsächlich eine große Hilfe sein. 

Denn obwohl wichtige Dinge wie Abstand halten, Hygienemaßnahmen und Maske tragen noch für eine Weile so weitergehen werden, würden es uns eine Sache wieder geben: Das Gefühl von Normalität 

Text: Michele H.

Sieg für die FOSBOS Friedberg bei „Jugend debattiert“ 2021!

Soll der Sportunterricht wegen der Pandemie bis Ende März ausgesetzt werden und sollen nicht notwendige private Reisen in ausgewiesene COVID-19-Risikogebiete verboten werden?

Im Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ beschäftigten sich acht Debattantinnen und Debattanten der Beruflichen Oberschule Friedberg mit genau diesen Fragen, um in hitzigen Diskussionen ihren Standpunkt zu vertreten.

Bereits am 20. Januar 2021 fand der Schulwettbewerb unter besonderen Umständen statt. Alle Schüler, sowohl Debattanten, als auch Lehrer und Schüler-Juroren, verbrachten einen Nachmittag damit, den Wettbewerb über Teams stattfinden zu lassen, da coronabedingt die Veranstaltung nicht wie gewohnt im Schulgebäude stattfinden konnte. Unsere „Jugend debattiert“-Koordinatoren L. Fürst und M. Uhlemair haben dies möglich gemacht.  Von 13:10 bis ungefähr 15 Uhr diskutierten die Schüler über die oben gestellten Fragen und kamen, je nach Jurorenauswertung, eine Runde weiter.  Die besten 2 (+ Ersatzteilnehmer) kamen letztendlich in die zweite Runde: den Regionalwettbewerb!

Der Regionalwettbewerb, wie der Name schon sagt, umfasst Schulen Südbayerns, die dazu bereit sind, an dem Wettbewerb teilzunehmen (so auch das St. Anna Gymnasium, die FOS in Passau, das Deutschherren-Gymnasium in Aichach und das Gymnasium Friedberg).

Die FOS/BOS Friedberg wurde in SEK 2 von den Schülern Adriano Franco (F12GA), Marie Grabmann (F12SA) und Alexander Schiller (F11SE) als Debattanten und von Michele Hargesheimer (F12GD) als Jurorin vertreten.

Der Regionalwettbewerb fand über die Kommunikationsplattform “alfaview“ statt und obwohl noch niemand der Beteiligten Erfahrungen mit dieser Plattform gesammelt hatte, lief technisch und organisatorisch (meistens) alles sehr gut. 

Am 15. März 2021 gingen dann also die ersten Debatten parallel in verschiedenen Kanälen los. Die erste Streitfrage war, ob für Demonstrationen, die während der Unterrichtszeit stattfinden, geworben werden darf? Nach der Debatte haben sich dann die Juroren in den jeweiligen Kanälen zusammengesetzt und über die Punkteverteilung der jeweiligen Debattanten beraten. Ich, als Jurorin, kann sagen, dass es sicherlich keine leichte Aufgabe war, da die Schüler, über die ich jurieren durfte, alle sehr gut auf das Thema vorbereitet waren und so eine lebhafte Debatte zustande gekommen ist. 

Gegen 16 Uhr ging es darum, ob der Online-Handel verpflichtet werden sollte, Retouren wieder oder zumindest weiter zu verwerten. Auch in dieser Debatte bewiesen die Schüler gute Sachkenntnis. Die Pro- wie auch die Contraseite hatten beide sehr starke Argumente, die sie bis zum Schluss hartnäckig vertreten haben.

Schlussendlich wurden alle Punkte, die von den Juroren vergeben wurden, zusammengezählt. Wer an der Finaldebatte teilnimmt, entschieden die gesammelten Punkte, die jeder einzelne Schüler über eine Debatte hinweg in 5 Kategorien von 0-5 Bewertungseinheiten, die von den 3 Juroren + Zeitwächter verteilt werden,  bekommt. 

Um ungefähr 18:30 wurden dann also die Finalisten bekanntgegeben. Unter ihnen auch Adriano Franco aus unserer Schule! Nun musste Adriano sich also mit drei weiteren Schülerinnen und Schülern aus verschiedene Schulen, die Frage stellen, ob Krankenhäuser ohne Gewinnerzielungsabsicht betrieben werden sollen.

Aus Zuschauersicht ergab sich eine unglaublich starke und interessante Debatte, bei der jede Seite sehr gute Argumente hatte und die Streitfrage für die Zuhörer sehr interessant machte.

Nachdem die lebhafte Diskussion zu Ende war, berieten sich die ausgewählten Juroren in einem separaten Raum über lange 20 Minuten. Schließlich ging es um die Frage, wer den Wettbewerb gewonnen hatte und wer somit am Landesfinale, das am 26.04 auch digital stattfinden wird, teilnehmen würde.

In einer spannenden Platzierungsverkündung wurden dann endlich die erlösenden Worte gesagt: Adriano Franco hatte den 1. Platz gemacht und sich somit gegen 16 potenzielle Gewinner meisterhaft durchgesetzt.

Mehr als verdient!

Adriano steht nun also im Landesfinale – über was genau debattiert wird, ist noch unbekannt, aber die ganze Schule drückt die Daumen! 

Das ganze Team der Schülerzeitung Friedo sagt: Herzlichen Glückwunsch zum Sieg und weiterhin viel Erfolg!

Text von „Jugend debattiert“-Jurorin Michele H.

Poem: “Running in the deep dark that feels like home“

A flower in the field all alone may not be the one to grow.

She is trying hard to achieve the one important thing in her life, but all she has is the past that hurts and makes her cry.

The one thing in her life everyone tells her around is to be the good flower that grows till she dies.

She listens and obeys everyone around, but herself, she wants to grow, wants to show that she can be the biggest flower around.

What she doesn’t realize is that she’s slowly falling apart, losing herself, her own words, trying not to give up and disappoint everyone else.

What this little big flower doesn’t realize is that these words are made up by herself; she’s the one trying to impress everyone else – all the other flowers that don’t even know.

She’s trying to cover up her scars from the past by improving her own self, trying to grow to the sky not understanding it’s hurting herself.

She’s trying to hide from her own thoughts, not listening to her mind that tells her it’s enough; she’s running away, running away from her own, escaping the light that is right behind her, running in the deep dark that feels like home.

That flower that is lost in her own, that doesn’t want to perceive all the others around, wanting to help, wanting to show that she’s expecting too much, wanting to get herself back on the ground, feeling helpless cause all she sees is the failure she doesn’t want to come. 

All the love and trust she gets, not wanting to disappoint them, wanting to show the other flowers that she’s able to get above everyone else – herself not being aware of how much she’s destroying herself, not realizing that she will never reach the sky if she keeps pushing like that.

The one flower in the field that feels all alone, stuck in her own thoughts and expectations not being able to grow. 

She’s her own biggest enemy, trying to hide her face, scars and thoughts not showing her weaknesses, her failure she deep down has.

That one flower that has all the help to grow: the sun, the rain, the soil and still: feels like she has to do it on her own.

This stupid flower that deep down knows it’s enough, that she’s doing good, that she will reach the sky if she just wouldn’t hide in the dark.

That broken flower that will never be able to grow cause she’s standing right in front of her own, inhibiting her own silhouette, forgetting all the happiness she truly has.

Keeping her own expectations high, lost in her thoughts, losing her own self just because she wants to be bigger than everyone else. 

The flower that won’t grow as long as she doesn’t see the problem that’s surrounding herself, the darkness that she is in that will never let her go.

That one little, big flower that may seem all alone not realizing that if she would know, would become the biggest flower and help others to grow. 

the end.

text by michele h.