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Autor: Sila T.

KI im Fremdsprachenunterricht: Wie praktisch ist Künstliche Intelligenz für unser Sprachenlernen?

Künstliche Intelligenz ist etwas, was wir mittlerweile alle tagtäglich benutzen. Wir benutzen es, um zum Beispiel schnelle Antworten zu bekommen oder um eine einfachere Erklärung zu erhalten, um ein gewisses Thema besser zu verstehen. KI wird ebenfalls von vielen Schülern benutzt, um zum Beispiel besser zu lernen, beziehungsweise um einen sinnvollen Lernplan oder Karteikarten erstellen zu lassen. Schüler benutzen Programme wie ChatGPT auch um Informationen für ein Referat zu erhalten. Mittlerweile wird KI auch im Fremdsprachenunterricht genutzt. Die Künstliche Intelligenz entwickelt sich auch immer weiter und wird auch immer praktischer.

Jeder reagiert allerdings anders auf die heutige Form einer KI. Jeder besitzt seine eigene Meinung über KI, besonders im Fremdsprachenunterricht. Dazu äußerte sich unser Deutsch- und Englisch-Lehrer Leonhard Fürst: „Ich sehe KI im Fremdsprachenunterricht grundsätzlich positiv. Beim Üben von Wortschatz und vor allem beim Schreiben kann KI eine wirklich sinnvolle Ergänzung sein. KI kann aber nie den Austausch mit Menschen ersetzen, was ja der Sinn von Sprache ist. Und als Ersatz für Eigenleistung darf KI natürlich auch nicht herhalten. Entscheidend ist ein reflektierter, überlegter und verantwortungsvoller Umgang. Wenn das gelingt, ist KI absolut eine Bereicherung!“ Er beschreibt die KI als etwas Sinnvolles, wenn man sie richtig anwendet. Und nicht als etwas das einem die Aufgaben abnimmt, damit man selber nichts tun muss. Er erklärt deutlich, dass man die KI zu seinem Vorteil nutzen kann, wenn man sie richtig benutzt und nicht nur verschwendet.

Die Autorin dieses Textes hat das Bild mit dem Programm „ibis Paint X“ erstellt.

Unser Geschichts- und Englisch-Lehrer Julian Botzenhardt äußerte sich ebenfalls zum Thema „KI im Fremdsprachenunterricht“. Er meint, KI sei eine sinnvolle Unterstützung, ersetze aber weder Lehrkräfte noch das eigene Lernen. Er erklärt, dass Vorteile individuelles Lernen und schnelles Feedback zu direkten Fragen und Problemen seien. Als Nachteil nennt er eine mögliche Abhängigkeit sowie die Gefahr von Fehlern der KI, die insbesondere bei schlechteren Schülern eventuell nicht bemerkt würden. Er gibt an, die KI könnte Erklärungen und Feedback noch präziser gestalten. Echte Kommunikation und pädagogische Begleitung könne sie jedoch nicht ersetzten. Er führt aus, dass es grandios praktisch sei, sich innerhalb von Sekunden von der KI Übungen zu Vokabeln, Grammatik, Schreiben und Sprechen erstellen zu lassen sowie eigene Texte hochzuladen, um sich dort gemachte Fehler erklären zu lassen. Wenn sie allerdings zum einfachen Abschreiben genutzt oder missbraucht werde, bringe es leider gar nichts.

Die KI ist praktisch und hilft den Schülern sehr. Man kann sie gut zum Lernen benutzen, zum Beispiel von Vokabeln oder Grammatikfragen. Man kann sich auch ganz leicht von der KI abfragen lassen und das hilft vielen Schülern sehr. Jedoch wird klar, dass die KI keine Lehrkraft ersetzen kann. Die KI ist ebenfalls auch nur praktisch, falls man zum Beispiel Texte hochlädt, um sie überprüfen zu lassen. KI sollte nicht nur dazu dienen, die Antworten abzuschreiben, sondern auch helfen, um seine Fehler zu erkennen und aus diesen zu lernen, um das nächste Mal besser zu werden.

Text/Bild: Sila T.

„HeyLife-Workshop“ an der FOS Friedberg: Wie achte ich auf meine psychische Gesundheit?

Stress ist etwas, von dem viele Leute betroffen sind. Viele Leute haben ein Problem mit diesem Stress umzugehen beziehungsweise ein Problem bei Freunden und Familien den Stress zu erkennen. Dieser Stress kann sich ebenfalls auch noch verschlimmern, wenn man sich nicht richtig darum kümmert. Aus diesem Grund fand im Juni 2026 ein „HeyLife-Workshop“ zum Thema psychische Gesundheit bei der Vorklasse 10a der FOS Friedberg statt. Dort lernten die Schülerinnen und Schüler wie gewisse Warnzeichen aussehen könnten und wie man mit diesem Alltag Stress umgehen kann.

Es gibt bestimmte Warnzeichen, die bei den meisten Menschen deutlich wahrzunehmen sind; Foto: Sila T.

Je nach Person kann Stress anders auf einen wirken, das verkompliziert es für Freunde und Familien diesen dann zu erkennen. Obwohl jeder Mensch anders auf Stress reagiert, gibt es immer noch bestimmte Warnzeichen, die bei den meisten Menschen deutlich wahrzunehmen sind. Diese Warnzeichen für psychische Belastung setzen sich aus dem Wort „Warnung“ zusammen:

W            Weinen

A             Aggressivität

R             Rückzug

N             Niedergeschlagenheit

U             Unlust

N             Notenverschlechterung

G            Gedanken zur sterben

Eine Person ist psychisch belastet, wenn sie über einen längeren Zeitraum die genannten Warnzeichen zeigt, sie unter dem Stress leidet, sie sich plötzlich anders verhält als sonst oder wenn sie ihren gewohnten Alltag nicht mehr wie gewohnt bewältigen kann. Anhand solcher Verhaltensmuster kann eine außenstehende Person oder Freunde, Familie oder einer selbst bemerken, ob ein Bekannter Hilfe benötigt.

In Situationen, wo dies der Fall ist, fragen sich viele Leute, was sie tun könnten, um dem Bekannten zu helfen. Wenn jemand offen mit einem redet, sollte man es immer ernst nehmen, denn es könnte sein, dass die Person schon zu stark von dem Stress betroffen ist und dringend Hilfe benötigt. Bei einem solchen Fall sollte man die Person fragen, wie es Ihr geht, aufmerksam zuhören, Mitgefühl und Verständnis zeigen, der Person zeigen, dass sie nicht alleine ist und wenn möglich, Hilfe von Erwachsen in Anspruch nehmen.

Wenn man selber unter diesem Stress leidet, wäre es gut, sich Hilfe von Freunden und Familien zu nehmen. Es kann aber auch dazu kommen, dass man es anderen aber nicht sagen möchte. Also was tun?

Es gibt viele verschiedene Arten, mit diesem Stress umzugehen. Man könnte zum Beispiel Zeit mit Freunden und Familie verbringen, Musik hören, Sport machen, Spazieren oder Joggen gehen, ein Buch lesen, einen neuen Film oder Serie anschauen, einfach mal weinen und loslassen, eine eigene Geschichte schreiben, anderen Menschen helfen, zum Beispiel im Ehrenamt, ausgiebig schlafen, Hobbys nachgehen, usw. Je nachdem wie eine Person darauf reagiert, kann sie unterschiedlich damit umgehen.

Wenn man aber selber damit nicht mehr umgehen kann und man sich auch nicht traut, mit Freunden und Familie darüber zu reden, gibt es auch Hilfsorganisationen, die einem viel weiterhelfen können. Mann kann selber entscheiden, ob man sich mit díesen persönlich, telefonisch, per E-Mail oder über einen Chat unterhalten möchte.

Fazit: Dieser Workshop war sehr praktisch und man lernte viele neue Dinge. Er hat denn Schülern deutlich gezeigt, dass es viele unterschiedliche Wege gibt, mit dem Stress umzugehen und nicht nur den einen Weg. Es zeigte uns auch, dass wir nicht alleine sind mit dem Stress und wir uns nicht darüber schämen müssen, wenn wir nicht alles ohne fremde Hilfe hinbekommen. Der Workshop war für die Schülerinnen und Schüler eine tolle Erfahrung.

Text: Sila T.

„Jugend debattiert“ über eine Dienstpflicht für junge und alte Menschen

Am 21.01.2026 fand an der FOS Friedberg der Wettbewerb „Jugend debattiert“ statt. Viele Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil und zeigten, wie gut sie diskutieren und argumentieren können.

Der Wettbewerb war in drei Runden gegliedert, in denen aktuelle und gesellschaftlich relevante Themen diskutiert wurden. Dabei fanden jeweils drei Debatten gleichzeitig statt. Die Jury bestand überwiegend aus Schülerinnen und Schülern, die die Beiträge aufmerksam verfolgten und nach festen Kriterien bewerteten.

In der ersten Runde debattierten die Teilnehmenden darüber, ob in Deutschland eine allgemeine Dienstpflicht für junge Menschen eingeführt werden sollte. Darunter kann man eine Wehrpflicht oder einen sozialen Pflichtdienst verstehen. Bereits hier zeigte sich ein hohes Diskussionsniveau und eine große Vielfalt an Argumenten.

v.l.n.r.: Aemilia, Julia, Elisa und Alessandro; Foto: Monika Uhlemair

In der zweiten Runde wurde darüber gesprochen, ob Schülerinnen und Schüler ihre Schule selbst putzen sollten. Dieses Thema führte zu vielen unterschiedlichen Meinungen und spannenden Diskussionen.

Das Finale war besonders aufregend. Dort wurde die Frage diskutiert, ob Rentnerinnen und Rentner ebenso eine Dienstleistung für die Gesellschaft erbringen sollten. Die Finaldebatte fand vor einem größeren Publikum statt und sorgte für eine besonders gespannte Atmosphäre.

Die Plätze wurden wie folgt vergeben:
1. Platz: Elisa Haas
2. Platz: Aemilia Schreiber
3. Platz: Alessandro Koroll
4. Platz: Julia Maletzky

Nach dem Wettbewerb wurden die vier Gewinnerinnen und Gewinner gefragt, wie ihnen „Jugend debattiert“ gefallen hat. Alle sagten, dass sie viel Spaß hatten, auch wenn sie am Anfang sehr nervös gewesen waren.

Die vier Erstplatzierten werden unsere Schule beim Regionalwettbewerb in Augsburg vertreten. Diese Debatten finden jedes Jahr statt. Wer dort erfolgreich ist, kann sich sogar für das Landesfinale qualifizieren.

Falls ihr selbst Interesse habt, könnt ihr euch auch nächstes Jahr anmelden und mitmachen. Ansprechpartner ist Herr Fürst.

Text: Sila T., Elena N., Anastasiya M.