Mens sana in corpore sano | Wie sehr strapazieren mentale Gesundheit und Stress und unsere Zukunft?

Mens sana in corpore sano; ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Denn schließlich ist unser Organismus und unser Kopf verknüpft, nicht selten sind wir anfälliger für Krankheiten, wenn wir die mentale Gesundheit vernachlässigen, ein hohes Stresslevel haben und uns Sorgen plagen. Da bleibt eine Frage definitiv offen: Was tun wir, wenn unsere mentale Gesundheit die Zukunft beeinflusst?

Mentale Gesundheit und wo sie zu finden ist

Im Wörterbuch wird mental als geistig definiert, den Bereich des Verstandes betreffend. Unter Gesundheit findet man gesund sein, sich wohlfühlen. Setzt man beides zusammen, kommt man auf geistiges Wohlbefinden. Und eben das ist, was wir im Laufe des Alltags vernachlässigen. Wir finden mentale Gesundheit in uns selbst, gerade dann, wenn der Körper einen fast schon vom Schreibtisch wegzieht, nachdem man stundenlang auf einen Bildschirm gestarrt und kaum zu Ruhe gefunden hat. Er signalisiert uns, dass die Dinge nicht richtig sind, indem er Schlaf verlangt, Zucker oder vielleicht einfach eine Pause. Das Wichtige hierbei ist, auf seinen Körper zu hören und ihm eine nötige Rast zu gönnen. Wir sind Menschen, wir können nicht mit vier Stunden Schlaf auskommen, und Stress können wir nicht jeden Tag bewältigen sondern nur in Ausnahmesituationen.

Stress und seine schlimmeren Folgen

Cortisol, ein körpereigenes Hormon, wird vermehrt bei Stress freigesetzt. Eigentlich eine gute Sache – so schaffen wir es zum Beispiel rechtzeitig die Hausarbeit abzugeben, das Referat fertig zu machen oder alle Aufgaben des Tages in zwei Stunden zu bewältigen. Wenn wir jedoch einen dauerhaften Cortisol-Ausschuss haben, kann das zu verschiedenen Krankheiten führen: Bluthochdruck, Herzerkrankungen und Schlafstörungen sind nur drei der Übeltäter.

Doch wie kommt es überhaupt dazu, dass wir gestresst sind? Nun, viele von uns haben nun mal stressige Jobs oder befinden sich in einer Stressphase, was sich auf das gesamte Leben auswirkt, zum Beispiel ein*e Arzt*in oder der Prüfling im letzten Semester, oder wir haben oft genug Phasen im Leben, in denen Ruhe ein Fremdwort zu sein scheint. Wir vernachlässigen Pausen, wodurch wir uns automatisch weniger Zeit für uns selbst nehmen. Und hier kommt die mentale Gesundheit ins Spiel, wenn wir sie ignorieren, beschert sie uns ein paar nicht erstrebenswerte Folgen: wir sind unruhiger, unglücklicher, trauriger und wenn wir nicht aufpassen, können Erkrankungen wie Panikattacken und Depressionen auf der Tagesordnung stehen.

Und… Unsere Zukunft?

Ja, was ist denn eine Zukunft voller Stress? Eine stressige Zukunft? Nein, eine unglückliche Zukunft. Wenn wir uns mit Arbeit eindecken und kaum noch Luft bekommen, können wir nicht erwarten, dass sich das Kommende ändert. Wir müssen jetzt handeln, unsere mentale Gesundheit jetzt beachten und unseren Stress jetzt reduzieren. Im Internet und in Fachbüchern gibt es genug Hinweise, Tipps und Regeln, wie man mentale Gesundheit beachten und seinen Stress bewerkstelligen kann. Denn unsere Zukunft hängt von unserem Jetzt ab.

Es ist essentiell, auf sich zu achten, und nicht nur seinen Körper, sondern auch seinen Geist zu entgiften. Nicht jedes Problem muss sofort gelöst werden, wir leben alle mehr im Einklang und in Harmonie mit uns selbst, wenn wir auf unsere mentale Gesundheit achten und uns bewusst Pausen gönnen. Denn für unsere Zukunft brauchen wir einen gesunden Körper und einen gesunden Geist.

Text: Vanessa S.

„Mädchen und Jungen haben nun mal verschiedene Bedürfnisse“ | Was Sexismus ist und warum er so schädlich ist

Man sollte einem Mann nie applaudieren, wenn man dasselbe nicht bei einer Frau machen würde – aus welchen Gründen auch immer (genauso andersherum)

Was ist Sexismus?

Sexismus ist einfach gesagt eine Form von Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Sehr typisch sind beispielsweise Farben (Rosa sei nur für Mädchen, Blau wäre ausschließlich für Jungen) oder Aussagen, Unterstellungen oder Fragen (siehe unten). Bei Sexismus wird häufig eine Grenze überschritten. Bei vielen Dingen geschieht das aber häufig unbewusst. Es ist hin und wieder schwierig, die Anzeichen zu erkennen, die für Sexismus sprechen. Was aber immer geht, ist die Person zu fragen oder sich zu entschuldigen, wenn man sich nicht sicher ist („Tut mir leid, es war sexistisch, dass ich ‚…‘ gesagt habe.“).

Sexismus ist nicht gleich Sexualisierung. Sexismus hängt mit einer Erwartungshaltung gegenüber des Geschlechts zusammen, Sexualisierung ist der Bezug zu Sexualität, also sehr „sexuell konnotiert! – heißt, jemand ,der sich freiwillig sexualisiert, ist nicht gleich sexistisch.

Wie kann man Sexismus erkennen?

Um Sexismus erkennen zu können, lohnt es sich, diese drei Fragen durchzugehen und sich daran zu erinnern, was Sexismus eigentlich ist:

1. Fühle ich mich bei der getätigten Aussage wohl?

2. Unterdrückt die getätigte Aussage mich oder mein Geschlecht?

3. Ist die Aussage diskriminierend gemeint?

Warum ist Sexismus so schädlich?

1. Sexismus schränkt das eigene Selbstvertrauen enorm ein und formt es in eine von der Gesellschaft angepasste „Schablone“. Man traut sich Dinge nicht mehr zu, obwohl man sie trotzdem hinkriegen könnte. Das ist bei Kindern oft der Fall. Mit zunehmendem Alter passen sich die Verhaltensmuster an, weil die Blicke, die Kommentare und die Vorwürfe treffender formuliert werden.

2. Sie zwingen uns, in einem bestimmten System zu denken und zu handeln. Andere Denkweisen werden belächelt oder kritisiert, ohne Grund. Oder doch: der Grund ist das Geschlecht. Kein Platz für Ausnahmen, kein Platz für Einzelfälle. Man wird schief angesehen, wenn man antwortet: »Meine Tochter mag nun mal kein Rosa, keine Blumen und keine Prinzessinnen.«

3. Sexismus schließt Menschen aus, die nicht den vorgegebenen Interessen nachkommen. Der Mann, der nun mal keine Autos, kein Bier oder Sonstiges interessant findet, wird oft als schwächer oder weich oder nicht männlich abgestempelt, was bei einigen Menschen schädlich sein kann und sie dazu drängt, »Falsches« an sich zu erkennen.

27 typisch sexistische Aussagen:

1. »Lächle doch ein bisschen mehr!«

2. »Als Mann trägt man kein Kleid (oder andere weibliche Kleidungsstücke)!«

3. »Für eine Frau machen Sie das sehr gut!«

4. »Und wenn du arbeiten gehst, wer kümmert sich dann um das Baby?«

5. »Ist das ein Junge? – Nein? – Aber warum hat sie blau an?«

6. »Lass das, das ist für Mädchen!«

7. »Ähm… warum sprichst du so, du bist eine Frau!«

8. »Jungs toben nun einmal mehr!«

9. »Ich bin gegen das Stillen in der Öffentlichkeit. Die Brüste einer Frau muss man verdecken.«

10. »Du bist ein Junge, du spielst nicht mit Puppen.«

11. »Sie sind mir eine Hübsche, wieso machen Sie beruflich nicht etwas mit Ihrem Aussehen?«

12. »Ja, Karriere oder Kind, was nimmst du? Beides geht nicht!«

13. »Wieso willst du ihm eine Puppe kaufen, er ist ein Junge?«, was im übertragenen Sinne heißt: er ist ein Mann, was soll er mit einem Kind?

14. »Gut, Schätzchen, holen Sie mir jetzt den richtigen Chef.«

15. »Oh, was heißt du möchtest keine Kinder? Du bist eine Frau.«

16. »Du schmeißt den Haushalt? Ziemlich krass von dir als Mann.«

17. »Das ist zu schwer für dich, lass mich das machen.«

18. »Alle Männer sind gleich.«

19. »Alle Frauen sind gleich.«

20. »Ich bin nicht wie andere Frauen.«, damit bringt man sein eigenes Geschlecht in eine schlechte Position. Ist es denn schlecht, wie andere Frauen zu sein?

21. »Du musst so viel Essen, um groß und stark zu werden!« (Bei Jungs)

22. »Du hast heute schon genug gegessen, du willst doch nicht dick werden.« (Bei Mädchen)

23. »Pink ist für die Mädchen.«

24. »Warum hat dein Sohn lange Haare? Bist du sicher, dass es ihm gefällt?«

25. »Du willst also dein Leben lang Single bleiben? Schade für alle Männer, die dich kennenlernen wollen.«

26. »Hast du dich hochgeschlafen?«

27. »Sind das Beinhaare? Willst du dich bitte rasieren, ist ja ekelhaft und nicht ladylike!«

Fazit

Wie man mit Sexismus umgeht, bleibt jedem selbst überlassen und es ist auch völlig in Ordnung, mal keinen Konter parat zur haben. Wer einen sexistischen Kommentar bekommt, darf im ersten Augenblick auch einfach verblüfft sein. Man sollte trotzdem immer versuchen, die Person darauf hinzuweisen und notfalls darum zu bitten, keine Kommentare dieser Richtung zu einem zu sagen.

Falls ihr selbst mal sexistisch denkt, macht euch ebenso keinen Vorwurf. Wir sind in einer Gesellschaft aufgewachsen, die uns von klein auf zu kleinen Sexisten macht. Wichtig ist, es zu bemerken, zu realisieren und zu beenden.

Hauptsache, diese Denkweisen hören nach und nach auf.

Kommentar: Vanessa S.

Orientalischer Geschmack: Fast Food aus Asien

Zur asiatischen Küche gehören unter anderem Essen aus Korea, Japan, Thailand,
Indien, China und der Türkei. Sicherlich kam jeder von uns schon einmal in den
Genuss, etwas aus der asiatischen Küche kosten zu dürfen. Typisch für sie ist, dass
sie sehr viel mit Reis, frischem Gemüse und Fisch arbeiten. Fleisch dagegen wird
bei ihnen nicht so häufig konsumiert wie bei uns und wenn doch, dann
hauptsächlich mageres Fleisch. Charakteristisch für die Kochkünste Asiens ist, dass sie viele exotische und vielseitige Gerichte zu bieten haben und bei der
Zubereitung viele Gewürze verwenden, die teilweise sehr scharf sind. In diesem
Artikel stellen wir die 3 beliebtesten Speisen und Getränke aus der asiatischen
Küche vor.

Bubble Tea ist ein Getränk aus grünem oder schwarzem Tee, welcher mit
Fruchtperlen und Fruchtsirup versetzt wird. Er kommt ursprünglich aus Taiwan und erlangt immer mehr an Beliebtheit. Und das zu Recht, denn er ist das perfekte
Getränk zur Erfrischung! Ihr fragt euch jetzt, wo ihr den Bubble Tea herbekommt?
In Augsburg an der Annastraße könnt ihr das Trendgetränk selber ausprobieren.
Die Preisspanne beträgt 3 bis 5 €.

Döner. Einer der beliebtesten Fast Food-Gerichte der Deutschen. Seit Anfang der
70er wird in Deutschland Döner Kebab gegessen. Die Spezialität aus der Türkei
besteht aus Fladenbrot, Fleisch, Gemüse und Soße. Die Zubereitung erfolgt
schnell und er macht einen ziemlich satt. Im Übrigen wird er als gesundes Fast
Food eingestuft und schmeckt auch sehr gut. Außerdem wird der Döner vor einem
selbst zubereitet, wodurch man selber bestimmen darf, wie man ihn haben will.
Die Preisspanne liegt hierbei zwischen 4 bis 6€.

Gebratene Nudeln sind in Ostasien, Südostasien und Südasien weit verbreitet. Es
gibt viele Sorten oder Kochstile, wie man das Gericht zubereiteten kann. Sie sind
einfach zu machen und sind superlecker. Die Zutaten werden einfach in die Pfanne
gehauen und gebraten- fertig ist das Essen. Wir zeigen euch, wie ihr die beliebte
Speise ganz einfach zu Hause nackochen könnt. Zubereitungszeit: 20 Minuten
Zutaten:
1 Lauchzwiebel
1 Knoblauch
1 Ingwer
Sojasoße
1 Chinakohl
3 Karotten
2 Paprika
400 Gramm Hähnchenbrust
1kg Spaghettini
Salz, Pfeffer, Chillipulver, Currypulver
Zunächst schneidet ihr die Gemüse klein und das Fleisch in kleinen Streifen.
Danach wirft ihr das Fleisch in die Pfanne, gibt die Gewürze und Knoblauch hinein
und brät es, bis das Fleisch weiß ist. Dann gebt ihr die Gemüse hinzu und bratet
alles zusammen ca. 5 Minuten lang. Anschließend kocht ihr die Nudeln nach
Anleitung, lässt sie abtropfen und haut sie mit in die Pfanne. Dem Ganzen
Sojasoße hinzufügen, es noch mal gut zusammenrühren und fertig ist das Gericht.

Text: Schülerinnen und Schüler der Klasse 11SB unter Anleitung von Frau Seemiller

Der (Ham-)Burger!

Der Hamburger: Jeder kennt ihn, viele lieben ihn. Doch keiner weiß, wer den Hamburger erfunden hat. Und dies ist auch ehrlich gesagt nicht so leicht zu beantworten. Deswegen nehmen wir euch nun mit auf eine kleine Reise.
Unsere Reise starten wir tatsächlich in Hamburg, denn von hier aus fuhren früher die ersten Auswanderer mit Schiffen Richtung Amerika. Das Essen musste somit sehr günstig sein. Also legte man eine Frikadelle zwischen ein Brötchen und gab noch etwas Bratensoße drüber. Dieses einfache Essen, bekam den Namen „Rundstück warm“.


Mit diesem einfachen Essen in Amerika angekommen, wird unsere Reise etwas schwieriger, denn einige Herren behaupten „der Erfinder des Hamburgers“ zu sein. So zum Beispiel Cherlie Nagreen oder Oscar Weber Bilby. Fest steht aber, dass der aus Texas stammende Fletcher Davis auf einer Weltausstellung in Saint Louis 1904 den „Hamburg“ verkaufte. Dieser bestand aus zwei Brötchenhälften, einem Hacksteak, welches mit Gurke, Senf und Zwiebeln belegt wurde. Damit es zu keinen Missverständnissen kommt, wurde die Vorsilbe „Ham“ gestrichen.
„Ham“ heißt auf Englisch nämlich Schinken und der ist auf dem klassischen Hamburger ja nicht enthalten.


Endlich haben wir ihn: Den Burger. Jetzt wissen wir, dass der Burger seine Wurzeln eigentlich in Deutschland hat, doch die Amerikaner haben ihn zu dem weiterentwickelt, was er heute ist. Auch in unserer Umgebung gibt es mittlerweile zahlreiche Restaurants, die Burger in den verschiedensten Variationen anbieten. Über die verschiedensten Geschmäcker, bis hin zu vegetarischen und veganen Variationen hat der Burger alles zu bieten. Durch die große Auswahl
haben in Deutschland eine große Anzahl an Burgerketten eröffnet. Die wohl bekanntesten sind McDonalds, Burger King und Hans im Glück. Auch in unserer Umgebung sind diese zu finden. Allerdings bietet Augsburg auch eine Vielfalt an kleineren und unbekannteren Burger-Restaurants an. So gibt es beispielsweise die Hamburgerei in der Ludwigstraße 8, das Beißer –Burger Restaurant in der Dominikanergasse, die durch die Altstadt verläuft und die Schwarze
Kiste mit zwei Standorten in Augsburg: Einmal in der Oberländerstrße am Hochablass und in der Calmbergstraße 7.


Da der Besuch eines Restaurants momentan auf Grund von Corona leider nicht möglich ist, haben wir hier noch ein Rezept, damit Sie auch zu Hause die Möglichkeit haben, in den Genuss des Burgers zu kommen.


Burger-Rezept:
Fertig in1 Stunde 15 Minuten
Schwierigkeit:
mittelschwer
Pro Portion
Energie: 810 kcal, Kohlenhydrate: 53 g, Eiweiß: 37 g, Fett: 48 g

Zutaten für 6 Personen:
Cocktailsauce
150g Tomatenketchup
150g Salatmayonnaise
3Tl Senf (süß)
½Tl Paprikapulver (geräuchert)
½Tl Paprikapulver (rosenscharf)
2Tl Weinbrand
Salz
Pfeffer
Klassischer Burger:
800g Rindfleisch (aus der Brust, ersatzweise 800g Rinderhack oder-tatar)
Meersalz (grob)

2 Römersalatherzen
3 Tomaten
1 Zwiebel (klein, rot)
3 Gewürzgurken
6 Hamburger-Brötchen
4 El Olivenöl
Pfeffer


Zubereitung:

  1. Cocktailsauce
  2. Ketchup, Mayonnaise, Senf, beide Sorten Paprikapulver und Weinbrand gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzig abschmecken. Hält sich in einem fest verschlossenen Glas ca. 1 Woche, Klassische Burger:
  3. Fleisch grob würfeln, mit 8 g Salz gut durchmischen. Dann durch die mittelgrobe Scheibe des Fleischwolfes drehen.
  4. Durchgedrehte Hackmasse nicht mehr kneten (das Eiweiß wird sonst klebrig und die Burger schmecken zäh und hart). Masse mit leicht angefeuchteten Händen kurz zu 6 flachen Hack-Patties (ca. 9–10 cm Ø) formen (gekauftes Hack oder Tatar ungewürzt zu Patties formen). Patties auf einem Blech mit Backpapier mind. 30 Min. einfrieren.
  5. Römersalatherzen putzen. 1 Salatherz in ca. 1 cm breite Streifen schneiden, mit 3 El Cocktailsauce mischen. Das 2. Salatherz grob zerpflücken. Tomaten in sehr dünne Scheiben schneiden. Zwiebel in dünne Ringe schneiden. Gurken in lange Stifte schneiden.
  6. Brötchen waagerecht halbieren, die Schnittflächen mit 2 El Öl beträufeln, in einer Grillpfanne oder Pfanne (am besten aus Gusseisen) auf der Schnittfläche goldbraun anröten.
  7. Angefrorene Patties rundherum mit Öl bestreichen, in der heißen Pfanne je ca. 4 Min. bei mittlerer bis starker Hitze von jeder Seite braten. Fleisch mit Pfeffer und ganz wenig Salz würzen, herausnehmen, kurz auf einem Teller ruhen lassen.
  8. Untere Brötchenteile auf Teller setzen. Salatstreifen darauf verteilen, Patties und Tomatenscheiben daraufsetzen. Etwas Cocktailsauce darauf verteilen und die oberen Brötchenhälften daraufsetzen. Gezupften Salat, Gewürzgurken, Tomaten und Zwiebelringe zu den Burgern servieren.
  9. Guten Appetit! Rezept: https://www.essen-und-trinken.de/rezepte/84050-rzpt-klassischer-burger

Von Constanze, Ylva, Benedikt und Lukas (11SB) unter Anleitung von Frau Seemiller

Kommentar: „Die Länge des Rockes“

Die Länge des Rockes, eine Rechtfertigung für Sexismus?
Wie kurz darf er sein? Diese Frage hat sich jede Frau schon einmal gestellt. Der Rock gilt mal als schick, mal als »nuttig«. Das hat nicht immer nur mit der Länge des Kleidungsstücks zu tun, sondern auch mit dem Anlass, zu welchem eine Frau die Klamotte auswählt. Wenn eine Frau sexuell belästigt wird, hört man in Deutschland manchmal den Satz: »Na, die hat es ja aber auch drauf angelegt. So wie die herum gelaufen ist.« Damit werden die Opfer verhöhnt
und die Straftaten verharmlost.


»Durchsichtige Tops oder Blusen, kurze Shorts oder Miniröcke könnten zu
Missverständnissen führen.«
Was ist dran?
Grundsätzlich ist es sehr nachvollziehbar, dass Eltern ihre Kinder schützen möchten und sich hier in der Verantwortung sehen. Diese gesteigerte Sensibilität ist zu begrüßen. Deshalb ließe sich argumentieren, dass es sich bei solchen Warnungen um vielleicht unglücklich formulierte, aber dennoch sehr gut gemeinte Ratschläge handelt, die Mädchen und Frauen schützen sollen.
Auch wenn die gute Absicht gar nicht schlecht geredet werden soll, sind die Ratschläge trotzdem kritisch zu sehen.


Das grundsätzliche Problem bei diesen „Ratschlägen“ ist, dass sie ein bestimmtes
Erklärungsmodell für sexualisierte Gewalt akzeptieren, das nicht nur sachlich falsch ist, sondern auch hoch problematische Folgen hat. Es war und ist ein zentrales Anliegen der Frauenbewegungen, die Erklärungen für sexualisierte Gewalt zu hinterfragen und aufzuzeigen, dass sie Einfluss darauf nehmen, ob Opfer überhaupt als solche gesehen werden, wie mit ihnen umgegangen wird und was als (strafrechtlich relevante) Tat gilt.


Eines der verbreitetsten und problematischsten Erklärungsmuster nimmt als Ursache für sexualisierte Gewalt nicht den Täter, sondern das Opfer in den Fokus: Das Opfer selbst habe durch bestimmte Faktoren wie etwa den Kleidungsstil, sexualisierte Gewalt ausgelöst, so die Annahme. Dem Opfer wird eingeredet, es hätte eine Mit- oder sogar Hauptschuld daran, dass ihm Gewalt angetan wurde. Das führt nicht nur dazu, dass Betroffene sehr häufig nicht die Hilfe und Unterstützung bekommen, die sie benötigen, sondern auch dazu, dass viele Opfer
die Schuld bei sich suchen und sich nicht trauen, über ihre Erlebnisse zu sprechen oder sie zur Anzeige zu bringen.


Der Täter wiederum wird entlastet, da er argumentieren kann, er habe sich aufgrund der Kleidung oder des Verhaltens des Opfers nicht beherrschen können. Gleichzeitig werden, meist zu Unrecht als animalistische Täter dargestellt.
Auch die Forschung hat sich mit dieser Art von Erklärungsmustern beschäftigt. Es gibt keine Studie, die belegt, dass eine bestimmte Kleidung, etwa ein kurzer Rock, das Risiko, sexualisierte Gewalt zu erleben, tatsächlich erhöht.
Was Studien belegen können, ist das Ausmaß sexualisierter Gewalt gegen Frauen. In einer EU-weiten Umfrage kam die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte 2014 zufolgenden Ergebnissen: Jede zehnte Frau in der EU hat, seitdem sie 15 Jahre alt ist, sexualisierte Gewalt erfahren, jede zwanzigste wurde vergewaltigt.


Ist das in der heutigen Zeit wirklich noch vertretbar?
In den letzten Jahren wurden mit Kampagnen, wie zum Beispiel „#metoo“ oder Joko und Klaas „Männerwelten“, auf diese Problematik aufmerksam gemacht und viel diskutiert. Für mich steht fest, dass Kleidung keinen Grund und auch keine Einladung für sexuelle Gewalt darstellen sollte.
Deshalb: NEIN, die Länge des Rockes ist keine Rechtfertigung für Sexismus!

Text von Anna K., 11SB, Anleitung durch Frau Seemiller


Sklaverei in der Mode: „Wir tragen dieses Thema mit uns herum“

Ein durchschnittlicher Deutscher verbraucht 80 Euro am Tag zum Beispiel für Essen, Klamotten oder Freizeitaktivitäten. Wir Deutschen können uns so etwas aber auch leisten, da 2019 das Durchschnittseinkommen bei 4181Euro lag.
Ganz anders sieht es da in ärmeren Ländern aus, wie zum Beispiel in Indien. Dort geht ungefähr jedes 5. Kind (im Alter von 6-14 Jahren) nicht zur Schule, sondern arbeiten. Die Kinder verrichten harte Arbeit, doch verdienen sie nur 2 Euro am Tag.

Wer denkt beim Shopping wirklich an moralische Verantwortung?

Viele große Modekonzerne (H&M, Zara, C&A sind nur einige Beispiele) haben deshalb ihre Fabriken in diesen ärmeren Ländern, um dort ihre Produkte für wenig Geld herstellen zu lassen. Um so viel Gewinn wie möglich zu machen, arbeiten die Mitarbeiter in diesen Fabriken meist unter schrecklichen Bedingungen, eng aneinander gepfercht, 16 Stunden am Tag unter unwürdige Bedingungen. 
Das Leid und Elend, das den Kindern dort widerfährt, scheint weit entfernt und doch sollten wir etwas dagegen tun, da es uns betrifft und zwar direkt.  

Durch unsere Kleidung tragen wir das Thema täglich mit uns herum. Bei der nächsten Shoppingtour zum Beispiel könnte man schon damit beginnen, die Ausnutzung zu stoppen. Es sollte uns nicht egal sein, wo wir kaufen und was wir kaufen!

Artikel von Marta, Lukas, Romina und Selin, Klasse 11SB, unter Anleitung von Frau Seemiller

Mode als Lifestyle

Doch was heißt es genau, wenn man sein Leben auf Mode fokussiert? 

Mode wird als Kleidungstrend angesehen. Man ist „modern“, wenn man sich in einem Zeitraum an Regeln hält, wie man sich anzuziehen, zu verhalten und was man zu konsumieren hat. Diese „Regeln“ wandeln sich mit den Ansprüchen der Menschen im Laufe der Zeit. Das ist die objektive Beschreibung von Mode.

Wir finden aber, Mode ist zuallererst subjektiv, sie ist vielseitig, schnelllebig und so individuell, dass man sie nicht genau definieren kann. Nicht Alter, Geschlecht oder Bildungsniveau entscheiden, ob jemand Trends folgt oder nicht.

Nehmen wir als Beispiel den typischen Skaterstyle oder auch Skatecore, der ein Phänomen in den 90ern wurde. Die Kleidung ist eher praktisch, locker und angenehm zu tragen, damit man als Skater nicht in der Fahrweise eingeschränkt wird und einem Schutz geboten ist. Die Ästhetik kann als „casual“ und sorglos beschrieben werden.

Der Stil unterscheidet sich auch zwischen verschiedenen Kulturen und Nationalitäten, deshalb ist es so aufregend, in verschiedene Länder der Erde zu reisen, um dann aus erster Hand sehen zu können, wie sich die Menschen in den jeweiligen Ländern kleiden.

Leute, die Mode als ihren Lifestyle haben, finden Gefallen, sich besonders und individuell – oft auch auffällig – zu kleiden und sehen darin die Möglichkeit, ihre Persönlichkeit zum Vorschein zu bringen. Es geht vielmehr darum, dass die Bedürfnisse als Individuum gestillt werden, zum Beispiel sich und seine besondere Art durch bestimmte ausgewählte Kleidungsstücke zu präsentieren, sich sicher und wohl mit seinen Style im eigenen Körper zu fühlen und auch sein Potential durch Mode zu repräsentieren.

Die Kleidung, die wir tragen, ist mehr als nur ein Weg, unsere Nacktheit zu verbergen oder vor Kälte, Wind und Sonne zu schützen. Sie ist eine der wichtigsten Arten geworden, sich als Mensch auszudrücken. 

Text von unserer Autorin Irina M.

„Lasst euch von Corona nicht unterkriegen!“ – Interview mit den Schülersprechern und der Schülersprecherin 2020/2021

Im aktuellen spannenden Schuljahr 2020/21 sind Marie Grabmann (F12SA), Felix Gal (F12WB), Michelle Hargersheimer (F12GD) und Thomas Berchtold (F13T) als Schülersprecher*innen gewählt geworden. Friedo meint: Herzlichen Glückwunsch!

In einem kurzen Interview beantworteten die Wahlsieger und die Wahlsiegerin Fragen von Autorin Silan P.

  1. Warum hast du dich als Schülersprecher*in aufstellen lassen?

Marie: Ich möchte die Interessen der Schüler vertreten, eine gute Kommunikationsbasis zwischen den Schülern und Lehrern schaffen und dazu beitragen, dass es ein legendäres Jahr wird. (Anmerkung der Autorin: 🤗🥳)

Felix: Ich wollte selbst an Projekten, die die SMV organisiert, mitwirken.

Michelle: Gute Frage. Auf gut Glück? Ich bin ehrlich gesagt nicht mit einer hohen Gewinnchance hingegangen, weil wirklich alle aufgestellten Kandidaten das Potenzial zum Schülersprecher*in gehabt hätten.
Ich wusste, dass meine Klasse zu „200%“ hinter mir steht; die Klasse hat dann letztendlich auch die Memes verteilt, damit mich auch ja genug Leute wählen.
Aber „basically“: ich bin ein Organisationsmensch und mag es Verantwortung zu übernehmen. Als Schülersprecherin hat man diese ganzen Sachen genügend. War wahrscheinlich auch die „Challenge“, die da dabei ist.

Thomas: Weil ich unheimlich gerne Verantwortung übernehme. Ich war in meiner Schullaufbahn bereits zwei Jahre aktiver Schülersprecher und auch sonst sehr engagiert – wenn ich das so von mir selbst behaupten darf. Aber vor allem will ich euch Schülerinnen und Schüler repräsentieren.

2. Ist das Amt so wie vorgestellt oder doch anders – wenn ja, wieso?

Marie: Joa, ich habe mir das Amt schon ungefähr so vorgestellt.

Felix: Nein, es ist etwas anstrengender als ich gedacht hab. Man muss sehr viel organisieren und sich mit den anderen Schülersprechern austauschen.

Michelle: Wusste ehrlich gesagt nicht, was auf mich zukommt. Hatte bisher noch nie wirklich was mit der SMV zutun. Aber es macht definitiv Spaß, in der Gruppe in der wir uns als SMV befinden, zu organisieren und über die verschiedensten Themen zu „brainstormen“.
Das Einzige, was mich vielleicht ein wenig überrascht hat, ist, dass wir als Schülersprecher tatsächlich so viel Mitspracherecht haben. Ist ziemlich cool.

Thomas: An sich so wie vorgestellt. Schade ist es, dass wir uns so sehr mit Corona rumschlagen müssen. Aber wenn ich mir noch etwas wünschen würde, dann wäre es, dass mehr Schülerinnen und Schüler auf uns zu kommen und Ideen sowie Wünsche an uns weiter geben.

3. Was machst du als Schülersprecher*in?

Marie: An verschiedenen Sitzungen und Treffen wie beispielsweise Bezirksaussprachetagung oder Schulforumssitzung teilnehmen. Außerdem überlegen wir uns, wie unterschiedliche Ideen und Aktionen umsetzbar sind. Wir freuen uns auch mega über eure Vorschläge! (Anmerkung der Autorin: 🥰🙌🏻)

Felix: Also eigentlich machen wir vier Schülersprecher und die zwei Verbindungslehrer Pütz und Binner alles gemeinsam. Wir teilen organisatorische Aufgaben auf, sodass jeder einen Teil macht. Zum Beispiel reden wir sehr viel mit der Schulleitung oder kümmern uns um Tage wie den Weihnachtsaktionstag.

Michelle: In unserem Team ist das nicht so, dass jeder eine bestimmte Aufgabe hat oder irgendjemand für etwas Bestimmtes verantwortlich ist. Die Kommunikation zwischen Verbindungslehrer und Schülersprecher ist deswegen echt wichtig. Wir besprechen aktuelle Themen, die die Schüler interessieren zusammen und versuchen, bestimmte Anliegen umzusetzen und versuchen, eigentlich viel für die Gemeinschaft zu organisieren. Der Dezember ist, glaube ich, ein gutes Beispiel dafür.

Thomas: Organisation und Schülervertretung. Im Dezember drehte sich viel um den Weihnachtsaktionstag, die Nikolausaktion und zuletzt Geschenke mit Herz. Wenn es größere Themen gibt wie die Handygarage oder die 2. Mittagspause letztes Jahr dann dürfen wir da auch mitreden.

4. Macht es dir Spaß Schülersprecher*in zu sein?

Marie: Jaaa, es macht mir echt richtig viel Spaß, denn allgemein ist das komplette SMV-Team wirklich eine richtig coole Truppe und ich bin mega froh, dass meine SMV-Kollegen so nette, liebe und engagierte Menschen sind. (Autorin: 😍)

Felix: Ja, weil die anderen Schülersprecher zusammen mit Herrn Pütz und Frau Binner extrem nett sind und es deshalb sehr viel Spaß macht, mit ihnen zu arbeiten.

Michelle: Definitiv. Es ist echt krass, wenn man weiß, dass man einer derjenigen ist, der quasi die Schüler in „Schülersachen“ und ihren Anliegen vertritt. Außerdem ist es cool zu wissen, dass Schüler mich bewusst gewählt haben, der Gedanke ist einfach crazy, aber stärkt auch so ein bisschen das Selbstbewusstsein.
Oh und ich liebe es Sachen zu organisieren und dann das Endergebnis davon zu sehen. Macht ziemlich Spaß, wenn man die meisten Leute dann damit zufriedenstellen kann. Vor allem, weil es halt so viel Zeit in Anspruch nimmt.

Thomas: Ja! Wie gesagt, übernehme ich sehr gerne Verantwortung und ich setze mich auch unheimlich gerne für bestimmte Interessen ein – und wenn sich diese mit meinen decken, ist das ja auch um so besser!

5. Was hast du als Schülersprecher*in vor, an unserer Schule zu verändern?

Marie: An der Schule direkt würde mir jetzt spontan gar nichts einfallen, was ich konkret verändern möchte. Jedoch möchte ich das pessimistische Denken, das in einigen Köpfen sehr stark verankert ist, verändern. Unser Ziel darf es nicht nur sein, die Schulzeit in der aktuell recht schwierigen Zeit irgendwie überstehen zu wollen. Stattdessen sollten wir die gemeinsame Zeit nutzen und versuchen, das Beste daraus zu machen. (Silan: ☺️✨)

Felix: Die Schule sollte ein Ort sein, wo jeder gerne hin gehen möchte. Sie ist schon sehr gut, aber man kann immer etwas verbessern.

Michelle: Also definitiv solche Sachen wie Gemeinschaft trotz Corona. Also Veranstaltungen, die trotz der schwierigen Zeit stattfinden können.
Ich hab ehrlich gesagt, ein Problem damit, konkrete Angaben zu machen, was ich ändern möchte. Wie in meiner Bewerbung schon erwähnt, finde ich das immer schwierig, so vorausschauend zu denken, vor allem was „Dinge verändern“ in der Schule angeht. Vor allem in so einer ungewissen Zeit. Es ist so, dass viele Aspekte für eine Umsetzung so einer Sache erstmal „approved“ werden müssen. Es ist deutlich schwerer, Dinge – auch organisatorisch – durchzusetzen als gedacht.

Thomas: Seine „Agenda“ sollte man nicht zu sehr preisgeben, aber ich will so viel schon mal „anteasern“: Herr Pütz hat da eine wundervolle Idee, die ich absolut unterstütze.

6. Etwas Positives/Negatives über die Schule

Marie: Ich finde es schade, dass es eigentlich unmöglich ist, jeden Schüler persönlich zu kennen, weil wir einfach so viele Schüler sind. Trotzdem denke ich, dass wir eine ziemlich gute Schulgemeinschaft haben. Wir können uns wirklich glücklich schätzen, auf so eine gute Schule gehen zu dürfen.

Felix: Ich will unsere Schulleitung loben. Man kann zum Beispiel mit Frau Scroggie sehr gut reden. Sie hört sich die Argumente von uns an und versucht, immer einen Kompromiss zu finden, der für alle passt. Und das seh nicht nur ich so, sondern auch die anderen Schülersprecher.

Michelle: Das Positive sind die Lehrer. Also, zumindest die, die ich kenne. Wir haben wirklich Glück an dieser Schule. Die meisten Lehrer sind sehr verständnisvoll, was Probleme oder Anliegen der Schüler angeht. Hab’ das Gefühl, dass das immer so klein von manchen Schülern gemacht wird oder einfach nicht gesehen wird, aber wir dürfen uns wirklich glücklich schätzen, dass wir überwiegend coole Lehrer an der Schule haben; manche würden da aber wahrscheinlich nicht so ganz zustimmen.
Etwas Negatives wäre vielleicht, dass es nicht immer warmes Wasser in der Toilette gibt, wird sich aber wahrscheinlich auch nicht ändern.

Thomas: Es ist eine wundervolle Schule! Die Schulart an sich, mit der hier vorhandenen Altersgruppe, ist schon unheimlich angenehm. Und dann noch die Lehrer, die ich unheimlich sympathisch finde. Was ich negativ finde… Schwer zu sagen, und ich will jetzt keinen „Beef“ anfangen. Sagen wir, dass manche Regelungen sehr streng sind.

7. Eine kleine Nachricht an die Schüler*innen

Marie: Es ist mir eine Ehre, dieses Jahr Schülersprecherin sein zu dürfen. Ich werde versuchen, immer positiv und motiviert an die Sache ran zu gehen, es hängt aber auch von euren Ideen und eurem Engagement ab, wie cool dieses Jahr wird. Danke im Voraus! (Silan: 🥰)

Felix: Lasst euch von Corona nicht unterkriegen. Wir müssen noch ein bisschen durchhalten bis alles wieder normal ist. Und denkt dran :
Ma hat Ma Glück,
Ma hat Ma Pech,
Mahatma Gandhi.

Michelle: Ein kluger Mann, dem ich sehr dankbar bin und mir sehr wichtig ist, hat mal zu mir gesagt: non scholae sed vitae discimus.
Musste dann googeln, um zu wissen, was er mir damit sagen wollte. Kann nämlich kein Lateinisch.
Im Endeffekt hat sich rausgestellt, dass er recht hatte.

Thomas: Bitte, kommt zu uns! Wir sind eure Stimme und der beste Weg für euch, etwas an dieser Schule zu ändern!

Das Interview führte unsere Autorin Silan P. Silan verwendet auch gerne Emoticons.

Übertritt in die 13. Klasse: Wirklich so stressig?

Johanna:

„Das Niveau in der 13. Klasse hat im Vergleich zum Wechsel von 11. zu 12. Klasse nochmals zugenommen. Insgesamt hat man weniger Fächer und weniger Stunden (weshalb man morgens regelmäßig länger schlafen kann), allerdings wird auch in den einzelnen Fächer durchschnittlich mehr von den Schülern erwartet.

Vergleiche ich meine unterschiedlichen Erschöpfungslevel, so fällt auf, dass ich bereits am Anfang der 13. Klasse müde und unkonzentriert war. In der 11. und 12. Klasse fand dieser enorme Kräfteverschleiß erst gegen Mitte/Ende des ersten Halbjahres statt. Diese Entwicklung begünstigt das Corona-Virus, das zusätzlichen Stress auslöst.

Ich denke, dass sich durch diese noch nie dagewesene Zeit viel im Schulbetrieb geändert hat und die 13. Klasse vermutlich nicht so kräftezehrend wäre, wenn wir die gleichen Bedingungen beziehungsweise Voraussetzungen hätten, wie die Jahrgänge zuvor.“

Michelle:

„Der Übertritt in die 13. Klasse war definitiv anspruchsvoller als ich es erwartet habe.

Es herrscht von Anfang an ein Arbeitsklima mit spürbar höherem Niveau, man hat direkt von Beginn an viel zu tun, da allein die Seminararbeit sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und das Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit ist nun mal komplettes Neuland für einen ehemaligen 12.-Klässler.

 Aber keine Sorge, man wird Schritt für Schritt an alles herangeführt, sodass man souverän und gekonnt die Seminararbeit verfassen kann.

Des Weiteren habe ich vor allem in den Fächern Englisch und Deutsch einen Anzug des Niveaus wahrgenommen. Es empfiehlt sich sehr in seiner Freizeit englischsprachige Bücher zu lesen, um seine Kompetenzen im Textverständnis und ebenfalls das Vokabular zu verbessern.

Ich persönlich finde das Fach Mathe in der 13. Klasse entspannter im Vergleich zur 12. Klasse, denn das Themengebiet der Stochastik fällt komplett aus dem Lehrplan und wurde glücklicherweise durch das Themengebiet ,Geometrie‘ ersetzt.“

Erfahrungen von unseren Autorinnen Johanna S. und Michelle W.

Allem in allem merkt man das man sich nun im End Level der Fachoberschule befindet und deshalb ist es von großem Vorteil, wenn man nochmal all seine Disziplin, Durchhaltevermögen und vor allem Motivation zusammennimmt um am Ende erfolgreich und glücklich das letzte Schuljahr beendeT